CoCoDeal - Harmonisierung von Standards zur Vereinfachung der Datenbereitstellung für die Digitale Fabrik und den elektronischen Einkauf

 

 

Lötkolben auf einer Platine
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Hochqualifizierte Fachkräfte, Technologie auf Spitzenniveau und die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie machen Deutschland zu einem der wichtigsten Innovationsstandorte im weltweiten Maschinenbau. Zunehmender Kostendruck, kundenindividuelle Fertigung sowie kürzere Produktlebenszyklen erfordern kosteneffiziente Entwicklungsprozesse und eine hochflexible Produktion. Dies treibt die Vernetzung von Maschinen, Services und Menschen über die gesamte Produktionskette voran.

Die Weiterentwicklung der vernetzten Produktion (Industrie 4.0) verstärkt auch die Notwendigkeit zum Austausch von Produkt- und Prozessdaten. Derzeit ist die Bereitstellung von Produkt- und Prozessdaten bspw. für die technische Dokumentation, den elektronischen Einkauf oder als Input für die Digitale Fabrik sehr arbeitsintensiv. Die geforderten Daten werden meist manuell aus Produktdatenbanken des Engineerings und Katalogdatenbanken des Marketings bzw. des Vertriebs zusammengestellt und anschließend kundengerecht formatiert.

Ziel des Forschungsprojekts CoCoDeal - Content Collection and Data Delivery Standards - ist es, die für den Produktdatenaustausch relevanten Informationen bereits während des Produktentstehungsprozesses zu sammeln und über eine auf gängigen Standards basierende Servertechnologie den Kundenunternehmen zur Verfügung zu stellen. Im Projekt wird dies exemplarisch für den Informationsaustausch im Verkaufs- bzw. Beschaffungsprozess von Präzisionswerkzeugen geprüft.

 

Projektpartner:

  • CIMSOURCE GmbH, Aachen
  • Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD, Bayreuth
  • Komet Group GmbH, Besigheim
  • CTDataM, Fürth

Projektlaufzeit:

01.09.2015 - 31.07.2018

Weitere Informationen:  

Faktenblatt CoCoDeal

Website

 

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