Usability in der agilen Produktentwicklung

Veröffentlichung des Projekts UseTree

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Stand: 2014

Immer wieder werden Produktentwickler davon überrascht, wie die Nutzer auf ihr Produkt reagieren. Wer sein Produkt frühzeitig den zukünftigen Nutzern in die Hand gibt und offen für ihre Meinung und die Bedürfnisse ist, kann verhindern, dass viel Geld in die Entwicklung von Funktionalitäten fließt, die der Nutzer nicht versteht oder gar nicht erst braucht. Es gilt die Daumenregel, je später in der Entwicklungsphase solche Fehlentwicklungen erkannt werden, desto höher sind die Kosten für die Änderungen. Um diese Kosten für späte Änderungen zu vermeiden, reicht es nicht, nur die Anforderungen der Nutzer zu Beginn der Entwicklung sorgfältig zu erheben. Während der Entwicklung müssen diese immer wieder überprüft und deren effektive und effiziente Erfüllung mittels Usability-Maßnahmen sichergestellt werden.
Um flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, setzen viele Unternehmen bereits die sogenannten agilen Methoden ein. Mit deren Hilfe wird in kleinen Schritten vom Prototypen bis zum fertigen Produkt immer wieder die Zufriedenheit der Kunden überprüft. Allerdings ist der zahlende Kunde nicht immer auch der eigentliche Nutzer des Produkts, sodass die Überprüfungen im Rahmen der agilen Methoden, noch nicht die Gebrauchstauglichkeit des Produkts gewährleistet.
Wie dieses Potential genutzt und die Usability im agilen Entwicklungsprozess verankert werden kann, wird in diesem Themenschwerpunkt diskutiert. Dafür wird zunächst der Kern der agilen Softwareentwicklungsmethoden beschrieben, bevor mit dem Agile Usability Engineering und dem Lean UX zwei Lösungsansätze präsentiert werden. Mit dem Design Thinking wird schließlich noch ein Innovationsprozess vorgestellt.

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