Arbeits- und Gesundheitsschutz für "Laptop-Nomaden"

Eine Veröffentlichung des Projekts UseTree

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Stand: 2014

Unternehmen statten ihre Beschäftigten zunehmend mit Laptops, Smartphones und mobilen Internetverbindungen aus, damit diese ihre Arbeitsaufgaben in Abhängigkeit von den Erfordernissen direkt vor Ort beim Kunden, im Zug oder im Wartebereich des Flughafens erledigen können. Ein Viertel der Beschäftigten in Europa sind zumindest für einen Teil ihrer Arbeitszeit als "Laptop-Nomaden" unterwegs - der prototypische Vertreter ist männlich, hochqualifiziert, 35-49 Jahre alt und im Bereich der (Finanz-)Dienstleistung, Bildung oder Verwaltung tätig (Eurofound, 2012). Er führt seinen "Schreibtisch" in der Aktentasche mit sich um im Zugrestaurant oder im Wartebereich des Flughafens Abschlusspräsentationen, Geschäftsberichte und wissenschaftliche Artikel zu verfassen. Diese Entkopplung der Arbeitsausführung von einem festen Arbeitsort sowie von regelmäßiger Arbeitszeit birgt für die Umsetzung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes eine Reihe neuer und spezifischer Herausforderungen. Dementsprechend ist die Entwicklung einer ganzheitlichen und gleichermaßen praktikablen Herangehensweise in der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen sowie der Entwicklung wirksamer Maßnahmen erforderlich.

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