Additive Fertigung beginnt mit einem digitalen 3D-Modell. Eine Anlage bringt Material Schicht für Schicht auf, bis ein Bauteil entsteht. Je nach Verfahren werden Pulver, Draht, Harz oder Kunststofffäden genutzt. So entstehen individuelle Formen, die durch Fräsen oder Gießen schwer herzustellen wären.
Für KMU eignet sich die Technik besonders für Prototypen, Werkzeuge, Ersatzteile sowie Kleinserien. Teile können bei Bedarf vor Ort produziert werden. Das beschleunigt Entwicklung und Lieferung und senkt Lagerbestände. Einzurechnen sind jedoch Anlagen, Material, Nachbearbeitung, Qualitätsprüfung und Fachwissen.
Der Trend geht vom Prototypenbau zur Herstellung einsatzbereiter Teile. Schnellere Anlagen, automatisierte Nachbearbeitung sowie Sensorik und KI verbessern Qualität und Planbarkeit. Neue und recyclingfähige Werkstoffe gewinnen an Bedeutung. Praxisbeispiele und Demonstratoren verschiedener Mittelstrand-Digital Zentren geben Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten für KMU.