Logo Mittelstand-Digital

© BMWi

Das Coronavirus fordert alle Unternehmen heraus. Die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren unterstützen sie dabei, die Krise mit digitaler Unterstützung bestmöglich zu meistern und langfristig von neuen Lösungen zu profitieren.

Viele Unternehmen sind angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Coronavirus ratlos, wie sie ihren Betrieb fortsetzen können.

„Alle Chancen müssen aktuell ergriffen werden, um direkte Kontakte zwischen Mitarbeitern, Arbeitswege oder Meetings zu minimieren. Vielen Unternehmen fehlt aber die Übersicht, wie digitale Hilfsmittel dazu beitragen können und wie die Umsetzung im eigenen Betrieb jetzt möglichst rasch gelingt“, erklärt Martin Lundborg, Leiter der Begleitforschung von Mittelstand-Digital. Hilfe bieten die 26 deutschlandweit verteilten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert werden.

Die Zentren unterstützen durch viele verschiedene Angebote. In aktuell angebotenen Webinaren wird beispielweise darüber informiert, wie Dateien sicher verwaltet werden können, wenn Mitarbeiter sie vom Home-Office aus nutzen. Eingeführt wird auch in Programme, mit denen interne Meetings oder Kundentermine mit einfachen Mitteln digital umsetzbar sind und das parallele Bearbeiten von Dokumenten ermöglichen. Aber auch Unterstützung bei der Erstellung eigener Webinare bieten die Zentren an – und das natürlich digital.

„Für viele Firmen ist das Thema digitales Arbeiten jetzt notgedrungen auf der Agenda gelandet, dabei bieten die vielen Angebote auch abseits der aktuellen Situation ein enormes Potenzial. So können Erklärvideos eine effiziente Alternative zu Präsenz-Schulungen für alle Unternehmen sein, die viele Außenstellen haben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch enorme Kosten“, erklärt Lundborg. „Auch wenn natürlich im Moment Fragen zur allgemeinen wirtschaftlichen Existenz die Unternehmen umtreiben, bietet die Beschäftigung mit dem digitalen Arbeiten langfristig auch Chancen.“

Trotz Ladenschließungen Kunden gewinnen

Unter der aktuellen Situation leiden besonders kleine Händler, die ihre Ladengeschäfte geschlossen halten müssen. Durch die Nutzung digitaler Services können viele zumindest einen Teil ihres Angebots aufrechterhalten. Über Online-Marktplätze bietet sich ihnen etwa die Möglichkeit, Produkte zu verkaufen, ohne ad hoc einen eigenen Onlineshop aufbauen zu müssen. Auch regionales Social-Media-Marketing kann sich lohnen, um im direkten Umfeld bekannter zu werden und auf die eigene Situation hinzuweisen. Verbunden mit dem Angebot, durch Paketzusteller oder eigene Auslieferung die Ware bis vor die Haustür zu bringen, können Kunden weiterhin ihre Lieblingsprodukte einkaufen.

Alle angebotenen Maßnahmen wie Online-Schulungen, Webinare und E-Learning-Sessions finden Unternehmen auf www.mittelstand-digital.de. Dort können sie auch nach ihrem regional zuständigen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum suchen, das individuell zum Beispiel am Telefon oder per Videokonferenz informieren kann.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat zudem ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus vorgelegt. Weitere Informationen dazu unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=14.


Ansprechpartnerinnen für die Presse

 

Dr. Isabel Gull

WIK GmbH

Rhöndorfer Straße 68

53 604 Bad Honnef

Tel: 02224 92 25 54

Fax: 02224 92 25 69

E-Mail: i.gull@wik.org   

 

 

 

Johanna Martens

LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH

Hauptstraße 28 / Aufgang A

10 827 Berlin

Tel.: 030 4000 652-16

Fax: 030 4000 652-20

E-Mail: j.martens@lhlk.de