Arbeiter schaut auf sein Smartphone

© 123erfasst.de

Die Zimmerei Johannes Wietkamp übernimmt neben klassischen Zimmermannsarbeiten auch den Bau von Hallen, die Renovierung und Modernisierung alter Gebäude und den Schlüsselfertigbau. Als Chef war Johannes Wietkamp zentraler Ansprechpartner für die Kunden und die 14 Mitarbeiter – sowohl im Büro als auch auf den Baustellen. Alle Absprachen mit Kunden und Mitarbeitern, Vorgaben von Architekten und den Materialbedarf notierte er in seinem „Buch“. Dadurch war er der alleinige Wissensträger, der seine Informationen in der Regel mündlich weitergab: Kurzfristige Absprachen oder Änderungen erfolgten entweder telefonisch oder Wietkamp fuhr zur Baustelle.

Weil die Mitarbeiter diese Form der Kommunikation als zu umständlich und zeitaufwendig empfanden, wünschten sie sich von ihrem Chef eine größere Transparenz bei der Arbeitsplanung. Gemeinsam stellten sie sich die Frage, wie Informationsverluste verringert und Abläufe effizienter gestaltet werden könnten – ohne allzu hohe Mehrkosten. Die Lösung: der Einsatz mobiler Endgeräte. Um die Kosten für die Einführung gering zu halten, wurden die im Unternehmen vorhandenen Software-Programme um die mobile Version erweitert und Standard-Apps verwendet. Der Datenaustausch erfolgt über das bereits vorhandene E-Mail-System.

Seitdem sind die Mitarbeiter „mobil unterwegs“: Kleinere Kostenvoranschläge können schon vor Ort erstellt werden, Maße, Fotos und auch Sprachnachrichten auf der Baustelle aufgenommen und zur weiteren Bearbeitung ins Büro übertragen werden. Termine werden über einen Kalender im E-Mail-System abgestimmt. Mobiles Arbeiten hat sich für das mittelständische Unternehmen als äußerst hilfreich erwiesen – es spart Papierkram, Zeit, Geld und steigert die Kundenzufriedenheit. Und die Mitarbeiter sind zufrieden, dass zusammen eine Lösung für ihr Problem entwickelt wurde.

Gängige mobile Anwendungen und Apps

  • Digitaler Kalender
  • E-Mail-System
  • Notiz­ bzw. Memofunktion
  • Aufmaß­ und Zeichenprogramm
  • 3D-Animationen
  • Foto­ und Filmpräsentation
  • Kamera
  • Sprachnachrichten
  • Videoüberwachung
  • digitaler Karten-Dienst

Das ausführliche Praxisbeispiel finden Sie hier.