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Praxischeck von Ronny, Zemmler Siebanlagen GmbH

© _Gemeinsam digital, das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg

Themen: Assistenzsysteme, Informations- und Planungssysteme, Kommunikation digitalisieren
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Am Technologiezentrum 10, 86159 Augsburg

Produktionsmitarbeiter melden Defekte an die Instandhaltungsleitung, welche die eingehenden Aufgaben über die Smartwatch an die Instandhalter verteilt.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme, Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Am Technologiezentrum 10, 86159 Augsburg

Die Vertriebsabteilung erstellt aktuell die Produktionsaufträge. Durch ein Logikmodul im ERP-System, das von der hauseigenen EDV-Abteilung eingebunden wird, soll einen Teil der Produktionsplanung unterstützen und den Vertrieb von seiner Zusatzaufgabe entlasten.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme, Unternehmensprozesse, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Am Technologiezentrum 10, 86159 Augsburg

Aufträge und Bearbeitungsstationen werden digital verheiratet und im Datenmanagement-System hinterlegt.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme, Informations- und Planungssysteme
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Am Technologiezentrum 10, 86159 Augsburg

Durch RFID-Technologie kann durchgehend angezeigt werden, welche Werkzeuge sich im Baustellenfahrzeug befinden. Werkzeug wird nicht mehr zurückgelassen, da sofort erkannt wird, wenn Werkzeug nicht im Fahrzeug ist.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion, Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Am Technologiezentrum 10, 86159 Augsburg

Bei der Herstellung kundenindividueller Produkte gilt es für ein norwegisches Unternehmen komplexe Produktionsprozesse zu meistern – Unterstützung sollen hierbei Werkzeuge der Digitalisierung bieten. Doch eine Analyse vor Ort zeigt: Es lohnt sich zuvor über Standardisierung, Prozesse im Materiallager oder auch eine Modularisierung von Bauteilen nachzudenken.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Bildung, Digitales Arbeiten
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Am Technologiezentrum 10, 86159 Augsburg

Die Fräs- und Bohrmaschinen der FPS Werkzeugmaschinen GmbH sind variantenreich. Bis ein neuer Mitarbeiter alle Handgriffe in der Montage erlernt, kann es eineinhalb Jahre dauern. Um diese Zeit zu verkürzen, kann eine App helfen, welche die Montage strukturiert erfasst und Prozesse nachvollziehbar abbildet. Diese App soll Teil einer größeren Digitalisierungsinitiative bei FPS werden.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin

Das Unternehmen

Das Institut für Anaplastologie Velten und Hering GbR ist Anbieter von epithetischen und beatmungstechnischen Lösungen sowie Spezialprothetik. Seit 1996 fertigt das medizintechnische Unternehmen am Standort Genthin Epithesen, individuelle Beatmungsmasken, Zahntechnik und verschiedene andere Versorgungen im individuellen Hilfsmittelbereich. Im engen Dialog mit Patienten, Klinik und Kostenträgern streben alle 21 Mitarbeiter ein Optimum an Funktionalität, Qualität und natürlicher Ästhetik an.

Die Herausforderung

Basierend auf einem Karteikartensystem wird derzeit die Patientenakte papierbasiert geführt. Die Stammdaten der Patienten werden in der Papierakte sowie z. T. doppelt in einer Software erfasst und verwaltet. Notizen werden zum Beispiel derzeit ausschließlich in der papierbasierten Patientenakte erfasst. Somit stehen nicht allen Beteiligten die Informationen gesammelt und zur selben Zeit zur Verfügung.

Die Folge

Der Prozess des Heraussuchens und die Weitergabe einer Akte ist zeitaufwendig. Des Weiteren kann der Workflow nicht optimal erfolgen, weil der Informationsfluss eingeschränkt ist. Wird beispielsweise das Aufgabenmanagement betrachtet, so werden Aufgaben in Form von kleinen Zetteln in die Akte gelegt und abgearbeitet. Wobei nicht jederzeit der Bearbeitungsstand ersichtlich ist.

Der Wunsch

Gewünscht ist eine schnellere, direkte Verarbeitung der Informationen und eine Verknüpfung mit dem bestehenden System. Die Lösung soll über passende Schnittstellen verfügen und sich in das Systemumfeld nahtlos einfügen sowie die Möglichkeit zur Anbindung für zukünftige Lösungen bieten. Eine Doppelerfassung von Daten soll vermieden werden. Des Weiteren muss die Lösung mobil einsetzbar sein, denn das Unternehmen hat mehrere Standorte und Außendienstmitarbeiter, die jederzeit Zugriff auf die Daten benötigen.

Die Vorgehensweise

Es wurden die zentralen Prozesse rundum die Patientenakte analysiert und dokumentiert. Die Wünsche, Bedarfe und Herausforderungen auf Nutzerseite wurden durch Interviews identifiziert. Der Schwerpunkt lag darin, eine digitale Lösung zu finden, die in das bestehende System passt und die Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Die für die Analyse notwendigen Kriterien wurden gemeinsam mit dem Unternehmen abgestimmt. Die Dokumentation erfolgt in Form einer Abschlusspräsentation.

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Branchen: Energie, Handwerk und Bauen

Das Unternehmen

Der traditionsreiche Familienbetrieb Gottfried Puhlmann Holding GmbH & Co. KG wurde bereits Jahr 1888 vom Ur-Ur-Großvater des heutigen Geschäftsführers Sascha Gresitza gegründet. Von seinen drei Standorten in Marne (Schleswig-Holstein), Husum und Berlin aus unterstützt das Unternehmen deutschlandweit Energieversorger und Privatkunden bei der Umsetzung ihrer Bauvorhaben. Dabei übernimmt das Team neben der Verlegung von Rohrleitungen, Fernwärmeleitungen und Kabeln auch den Tief-, Wasser-, Straßen- und Kanalbau. Heute beschäftigt die Gottfried Puhlmann Holding GmbH & Co. KG 163 Mitarbeiter und setzt sich für  familienfreundliches Arbeitsklima ein.

Die Herausforderung

Bisher erfassten MitarbeiterInnen die Ressourcen im B2B-Geschäft mit Energieversorgern fast ausschließlich manuell und ohne eine einheitliche Abstimmung. Der Bauleiter kümmerte sich dabei auf Vertrauensbasis um die Zeit- und Mitarbeiterplanung, den Einsatz von Geräten und die Dokumentation der Baustellen. Er leitete alle Informationen in Papierform oder über einen Messengerdienst auf seinem privaten Smartphone an die zuständigen Stellen weiter. Veraltete Methoden, die heute nicht mehr effizient genug sind.

Die Folge

Durch die aufwändige und fehleranfällige Ressourcenerfassung per Hand verliert das Team wichtige Zeit, die es in neue Aufträge und verbessertes Recruiting stecken könnte. Auch haben AuftraggeberInnen bisher keine Möglichkeit, den Verlauf der Arbeit und die anfallenden Kosten in Echtzeit zu erfahren. Ein schneller und transparenter Datenaustausch ist weder intern noch extern möglich.

Da im Baugewerbe ein starker Wettbewerb herrscht, ist es für mittelständische Unternehmen in dieser Branche überlebensnotwendig geworden, sich technologisch weiterzuentwickeln. Der Betrieb muss sich deshalb um seine eigene „Baustelle“ kümmern, um attraktiv zu bleiben und die eigene Position am Markt zu stärken.

Der Wunsch

Das Unternehmen hat den Wunsch, die Arbeitsprozesse durch ein digitales Ressourcen-Management-System zu verschlanken. Mithilfe dieser Lösung können Personalbüro und Controlling alle Informationen in einer einzigen digitalen Datenbank zusammengefasst einsehen und auswerten. Stundenerfassung, Lohnkostenverwaltung, Geräteplanung – diese und mehr Bereiche möchte die Geschäftsführung mit digitaler Hilfe wesentlich erleichtern und effizienter gestalten. Auch will sie AuftraggeberInnen die Möglichkeit geben, mit Hilfe der Datenbank Einblicke in den Projektverlauf und die wichtigsten Zahlen zu bekommen.

Dabei wünscht sich die Unternehmensführung vor allem, die Ansprüche der KundInnen an transparentes Ressourcenmanagement zu erfüllen und gleichzeitig die eigenen MitarbeiterInnen in den Einführungsprozess einzubinden. Nur wenn das ganze Team mitzieht, kann das System erfolgreich eingeführt werden und neue KundInnen überzeugen.

Die Vorgehensweise

  1. Problemanalyse​: In einem Vor-Ort-Besuch führen ExpertInnen Interviews mit der Controllerin und einem Bauleiter. Mit Hilfe der Ergebnisse können sie die gegenwärtige Ressourcenerfassung und bisherigen Bedenken der MitarbeiterInnen analysieren.
  2. Brainstorming und Recherche von Lösungen: ​Auf Basis der Problemanalyse erarbeiten die ExpertInnen konkrete Lösungen für die Auswahl eines Ressourcen-Management-Systems. Anschließend erstellt das Expertenteam eine digitale Präsentation für die Geschäftsführung und bespricht mit ihr verschiedene Optionen, wie die Voreingenommenheit der MitarbeiterInnen verringert werden kann.
  3. Auswahl und Diskussion der Lösungen: ​In einem zweiten Vor-Ort-Termin diskutiert die Runde ihre Lösungen, arbeitet die wichtigsten Punkte weiter aus und bewertet die gemeinsamen Ergebnisse.
  4. Ergebnispräsentation: ​Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht aufbereitet und präsentiert.

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Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen

Das Unternehmen

Der Geschäftsführer der Haas Bau Berlin KG, ein Bau und Dienstleistungsunternehmen rund um Haus und Wohnung, gründete im Juni 2018 die colobo GmbH. Diese hat sich auf die Eigenproduktion und den Vertrieb von hochwertigen Upcycling-Kleinmöbeln sowie den Handel mit individualisierbaren Hochbetten spezialisiert. Der Betrieb der colobo GmbH erfolgt bislang parallel zur Haas Bau Berlin KG.

Die Herausforderung

Die colobo GmbH möchte ihre Marktpotenziale, Wettbewerber und Kundensegmente detailliert analysieren und in einer ganzheitlichen Marketingstrategie zusammenfassen und einer eigenen Corporate Identity zusammenfassen.

Parallel benötigen beide Unternehmen ein unternehmensübergreifendes, internes Managementsystem, welches Administrationsprozesse weniger zeit- und arbeitsaufwändig macht. Im Detail beinhaltet das die Arbeitszeiterfassung in beiden Unternehmen, das Projektmanagement und die Buchhaltung.

Die Folge

Eine ganzheitliche Marketingstrategie und einen passenden Verkaufskanal (Webshop mit Online-Konfiguration) zu etablieren erfordern hohe Investitionskosten. Sie sind aber notwendig, um den Bekanntheitsgrad und den Kundenstamm aufzubauen.

Die internen Administrationsprozesse in beiden Unternehmen laufen lediglich teilautomatisiert ab, was den manuellen Organisationsaufwand betriebsübergreifend erhöht.

Der Wunsch

Durch Effizienzsteigerung und den Ausbau des Kundenstamms soll innerhalb von zwei Jahren der Break-even-Point (Gewinnschwelle an der Erlös und Kosten gleich hoch sind) überschritten werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Kerngeschäft der Haas Bau Berlin KG aufgegeben. Dafür strebt das Unternehmen eine personelle Arbeitserleichterung der Mitarbeiter und des Geschäftsführers an, insbesondere in der Buchhaltung und beim Personalmanagement. Die neuen zeitlichen Kapazitäten des Geschäftsführers können so für die Produktion und Kundenakquise genutzt werden.

Die Vorgehensweise

Das Projekt gliedert sich in vier Phasen:

  • Problemanalyse: In einem Vor-Ort-Termin wird ein mehrstündiges Interview mit dem Geschäftsführer und einem Mitarbeiter durchgeführt, um die zentralen Ideen und Bedürfnisse zu den Digitalisierungen zu erfassen und eine Ist-Analyse des neu gegründeten Kleinunternehmens durchzuführen.
  • Brainstorming von Lösungen: Auf Basis der Problemanalyse werden Recherchen und Interviews mit Dienstleistern durchgeführt sowie konkrete Lösungen definiert.
  • Auswahl und Diskussion der Lösungen: In einem zweiten Vor-Ort-Termin werden die  Lösungen diskutiert, verfeinert und bewertet.
  • Ergebnispräsentation: Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht aufbereitet und präsentiert.

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Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen

Das Unternehmen

Die HTB Haustechnik GmbH Brandenburg repariert, modernisiert, plant und gestaltet Sanitärsysteme und Heizungsanlagen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bereich “altersgerechtes Bauen”. Ein Kundendienst steht an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Das Unternehmen beschäftigt 41 Mitarbeiter.

Die Herausforderung

  • Firmensitz und Monteure kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen. Deshalb stehen nicht jedem Mitarbeiter des Unternehmens immer dieselben Informationen zur Verfügung.
  • Die EDV erfasst Aufträge elektronisch, die Firma druckt diese auf Arbeitsbelege. Die Monteure füllen die Belege per Hand aus, was dann wieder in die EDV übertragen wird.
  • Sowohl die Mitarbeiter im Büro als auch jene auf den jeweiligen Baustellen lösen Materialbestellungen aus. Das führt zu einer großen Komplexität im Beschaffungsmanagement. Es mangelt an einer geeigneten Lagerverwaltung.

Die Folge

  • Mangelnde Informationen zum Auftrag (z.B. geplanter Materialeinsatz, benötigtes Werkzeug vor Ort, Besonderheiten der Baustelle) erhöhen die unproduktiven Arbeitsstunden der Mitarbeiter zum Teil erheblich.
  • Die Dokumentation eines Auftrages ist für die Monteure aufwändig und zeitintensiv.
  • Die Komplexität des Beschaffungsmanagements führt zu Fehl- oder Doppelbestellungen.

Der Wunsch

  • Die Kommunikation zwischen Monteuren und Firmensitz sowie der Monteure untereinander soll digital unterstützt werden, um Informationen zeitnahe teilen zu können.
  • Reduktion der papierbasierten Auftragserfassung, -weitergabe und -dokumentation.
  • Unter Berücksichtigung der aktuellen Lagerbestände sollen Materialbeschaffungen zukünftig direkt vom jeweiligen Monteur veranlasst werden.

Die Vorgehensweise

  • Erfassung des IST-Zustandes
  • Beobachtung der Arbeitsabläufe der Monteure, im Kundenservice, Controlling und der Buchhaltung
  • Zielgruppeninterviews mit der Geschäftsführung sowie mit den beteiligten Mitarbeitern des Unternehmens
  • Entwicklung von prototypischen Lösungen
  • Bewertung der erarbeiteten Lösungen gemeinsam mit dem Unternehmen
  • Erstellung eines Handlungsleitfadens für das Unternehmen zur eigenständigen Umsetzung

Weiterführende Informationen

Branchen: Dienstleistungen

Das Unternehmen

Die Beratungsmanufaktur von Geschäftsführer und Inhaber Marek Schwiesau mit Sitz in Halle (Saale) bietet ihren KundInnen aktuell Leistungen u.a. in den Bereichen Finanzierung und Liquidität, Unternehmenskauf und –verkauf sowie Analyse und Controlling an. Das Beratungsunternehmen beschäftigt 3 Mitarbeiter.

Die Herausforderung

Die Beratungsmanufaktur möchte ein neues Angebot für eine besondere Situation und Zielgruppe schaffen: Allein in Sachsen-Anhalt werden in den kommenden Jahren über 5.000 kleine und mittlere Betriebe in Nachfolgesituationen kommen. Sie haben oftmals nicht genug Erfahrung und nicht das Bewusstsein, um diese Herausforderung zu meistern. Auf Nachfolge ausgerichtete Unternehmensbörsen, wie die nexxt-change, unterstützen dazu nicht ausreichend. Für das Hinzuziehen eines üblichen M&A Beraters (Mergers & Acquisitions/dt. Fusionen & Übernahmen) fehlt meist das Budget. Auch potentielle KäuferInnen, insbesondere nicht-institutionelle Käufer, die auch geschäftsführend tätig sein wollen, finden deshalb wiederum nur schwer Unternehmen für eine eigene selbständige Tätigkeit.

Deshalb möchte Die Beratungsmanufaktur ihr Leistungsportfolio ausbauen. Geschäftsführer Marek Schwiesau möchte ein Angebot schaffen, dass ganzheitlich, frühzeitig und für kleine, abbildbare Budgets bei der Nachfolgeregelung hilft.

Die Folge

Um das zu erreichen,  muss das Unternehmen sein bisheriges Geschäft neu denken, neue Möglichkeiten recherchieren und einkreisen und digitale Technik nutzen. Diese kann helfen, Prozesse zu automatisieren und somit ihr Angebot für kleine und mittlere Betriebe bezahlbar zu machen.

Der Wunsch

Die Beratungsmanufaktur wünscht sich von _Gemeinsam digital Unterstützung dabei, ein Beratungsangebot aufzubauen, welches Verkäufer und Käufer zu allen Fragen des Übernahmeprozesses kosteneffizient und unterhalb der Budgets üblicher M&A Berater unterstützen kann.

Die Hoffnung wird in den Aufbau eines möglichst ausgeprägten Matching-Mechanismus gesetzt, der zueinander passende Verkäufer und Käufer schnell und ohne manuellen Aufwand zusammenbringen kann.

Die Vorgehensweise

  • Das Team von _Gemeinsam digital identifizierte zunächst die Herausforderungen der einzelnen Akteure im Verkaufsprozess (Verkäufer, Käufer, Beratungsmanufaktur, Dritte) und kategorisierte die gefundenen Pain Points
  • Ideation von möglichen Geschäftsmodellen und Bewertung der Geschäftsmodelle hinsichtlich der Verbesserung des Status Quo der Lösungsansätze
  • Erstellung von Verkäufer-Personas
  • das Team identifizierte Schlüsselfragen im Projekt und erstellte einen Plan zur Beantwortung
  • Ideation & Prototyping für die Informationserfassung des Matchings

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Themen: IT-Sicherheit

Das Unternehmen

Die FräBo Krause GmbH ist ein mittelständischer Dienstleister für Zerspanungstechnik mit 15 Mitarbeitern und Sitz in Nauen, Brandenburg. 1996 mit zwei Mitarbeitern gegründet, ist FräBo Krause heute auf Mittel- und Großserien von präzisen Bauteilen für viele unterschiedliche Branchen spezialisiert. Sie beliefern den allgemeinen Maschinenbau genauso wie die Medizintechnikbranche, den Schienenfahrzeugbau oder den Apparatebau. Seit 2019 ist FräBo Krause nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Die Herausforderung

Als innovationsorientiertes Produktionsunternehmen hat FräBo Krause bereits verschiedene Digitalisierungsschritte umgesetzt. Das Unternehmen möchte die Produktions-Infrastruktur und IT weiter digital verbessern. Die Digitalisierung und der Ausbau der IT fordern FräBo-Krause dabei vielseitig heraus: Für welche Investitionen sollten sie sich entscheiden? Wie können sie externe Dienstleister gut steuern? Wie kann das Unternehmen die neue IT langfristig optimal managen und so Sicherheitsrisiken erkennen und bewerten?

Die Folge

Es fehlt derzeit noch ein Überblick über mögliche IT-Risiken und die geeigneten Gegenmaßnahmen. Erst mit dem Überblick kann ein geeigneter Aktionsplan aufgestellt werden, der FräBo Krause ausreichend vor Gefahren, wie bspw. Spionage, Datenverlust und Ausfall von Systemen, schützt.

Der Wunsch

Das Unternehmen möchte den IST-Zustand der IT-Sicherheit prüfen lassen. Es wünscht sich eine Empfehlung, welche Maßnahmen es realisieren muss, um die IT-Sicherheit ganzheitlich und an besonders kritischen Stellen zeitnah, punktuell und effektiv zu erhöhen. Gleichzeitg erhofft sich das Unternehmen, damit ein größeres internes Wissen zum Umgang mit IT-Risiken aufzubauen.

Die Vorgehensweise

  1. Problemanalyse

    1. Identifikation von zentralen Ängsten und der Motivation zur Erhöhung der IT-Sicherheit
    2. Bereitstellung der vorhandenen IT-Dokumentation
  2. Situationsanalyse

    1. Befragung der Geschäftsführung zu Themen der IT-Sicherheit
    2. Sichtung von Dokumenten
    3. Rundgang durch den Betrieb (Fokus: Sichtung von IT-Hardware)
    4. Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister des Unternehmens, um Fragen der Situationsanalyse zu vervollständigen
  3. Gesamtkonzept

    1. Erstellung des Gesamtkonzepts
    2. Vorstellung des Gesamtkonzept vor der Geschäftsführung mit anschließendem Q&A

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Themen: Kundenbeziehungen
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Der wachsende Markt, in dem sich das Unternehmen bewegt, ist von vielen Anbietern geprägt. Wettbewerb entsteht vornehmlich über den Preis sowie neue Features. Die Möglichkeiten des IoT wecken neue Erwartungen hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit und Funktionen der Geräte bei den Kunden.

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Themen: Kundenbeziehungen
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin hat das Dienstleistungsunternehmen parson AG dabei unterstützt, seine Prozesse zu standardisieren und seine Angebotserstellung zu optimieren. Das Team von _Gemeinsam digital hat durch die Analyse der internen Prozesse und der Bedürfniserfassung potenzieller Kunden einen Konfigurator auf der Webseite platziert.

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Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Logistik (Transport & Verkehr)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Berlin hat den ADAC Berlin Brandenburg e.V. dabei unterstützt, die Besucher seiner Website mit zielgruppenspezifischen Informationen besser zu erreichen. Zur besseren Ansprache der Zielgruppen hat das Team von _Gemeinsam digital nutzerzentrierte Ideen generiert, als Prototyp erarbeitet und gemeinsam mit Vertretern der Zielgruppen getestet.

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Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin hat das Start Up Erdenkind GmbH bei seinem Markteintritt unterstützt. Als neuer Anbieter bestand Unsicherheit darin, wie ein neues Produkt erfolgreich in den Online-Markt eingeführt werden kann. Das Team von _Gemeinsam digital hat mithilfe einer IST-Analyse und der Konzeptentwicklung durch Workshops eine Strategie für den Marktzugang erarbeitet.

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Themen: Kundenbeziehungen
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Der Weltladen ist eine lokale Institution und bedient hauptsächlich Stammkunden. Neue Kunden kommen nur selten in den Laden. Er verfügt bereits über Webseite und Facebook, aktuell wird aber wenig über diese Kanäle kommuniziert. Digitale Vertriebskanäle sollen nun besser genutzt werden um neue Kunden anzulocken.

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Themen: Digitale Bildung
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Um insbesondere im Vergleich mit großen Konkurrenten wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt das Unternehmen seit mehreren Jahren auf Digitalisierung. Um allerdings wirklich von den Neuerungen zu profitieren ist eine gute Mitarbeiterqualifikation notwendig, welche im Rahmen des Umsetzungsprojektes gefördert wurde.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Die Trainer des Unternehmens sind fast das ganze Jahr über unterwegs um bundesweite Seminare durchzuführen. Das Unternehmen ist mit seinen Ressourcen im Tagesgeschäft eingebunden. Die Digitalisierung und effektive Online-Vermarktung der Seminarangebote soll ein weiteres, personalunabhängiges Geschäftsfeld eröffnen. Auch der Anzahl der Seminare und Teilnehmer wären damit keine Grenzen mehr gesetzt.

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Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Die IT-Infrastruktur und die Prozesse des Unternehmens sind über die Jahre gewachsen und haben an Komplexität stetig zugenommen. Einzelne, nicht verknüpfte Datenbanken und Systeme erhöhen den Pflegeaufwand. Ein Konzept zur Zusammenführung aller relevanten Informationen aus den Bereichen Projektmanagement, Ressourcenplanung und Produktentwicklung soll als Grundlage für ein Monitoring dienen.

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Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Unternehmen Hakenberger Fleisch GmbH (HaFleG) ist auf das Schlachten und Zerlegen von Rind- und Lammfleisch aus dem Havelland spezialisiert. Hierfür beschäftigt das Unternehmen sieben Mitarbeiter. Das produzierte Fleisch wird im Direktvertrieb und über einen Webshop angeboten.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Unternehmen baut eine Eventlocation mit dem Highlight einer Eiswelt. Dort herschen Minusgrade und stellen somit besondere Anforderungen an die Technik. Es soll ein Kassensystem mit passender Infrastruktur gefunden werden, um einen nutzerzentrierten Bezahlprozess zu ermöglichen.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin hat die Zemmler Siebanlagen GmbH bei der Digitalisierung seiner Warenannahme unterstützt. Bisher waren Unterlagen nur in Papierform verfügbar. Die Warenbestände im Ein-/Ausgangslager waren nicht in Echtzeit. Das Team von _Gemeinsam hat die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter beobachtet, Interviews mit Beteiligten durchgeführt und im Betrieb Prototypen getestet.

Weiterführende Informationen

Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin hat die Steh-Paddler.com dabei unterstützt, seine Website inkl. Onlineshop und Buchungssystem zu optimieren. Bisher stieß die Webseite aufgrund des hohen Kundenaufkommens regelmäßig an seine Grenzen und Aufträge konnten nicht immer korrekt erfasst werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin hat das Berliner Feinkostgeschäft Maître Philippe & Filles GmbH unterstützt, seine Schnittstellen zwischen Laden und Onlineshop zu optimieren und die Programme und Systeme miteinander in Einklang zu bringen. Bisher waren, nicht ausreichend Schnittstellen miteinander verknüpft und Abläufe im Unternehmen basierten auf dem Wissen einzelner Mitarbeiter.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Berlin hat die zentralen Produktionsprozesses der Christine Berger GmbH & CO. KG analysiert und mittels Interviews die Wünsche, Bedarfe und Herausforderungen auf Nutzerseite erfasst. Bisher wurde sehr papierbasiert gearbeitet und Warenbestände waren nicht in Echtzeit für Einkauf und Produktionsplanung verfügbar.

Weiterführende Informationen

Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin unterstützt die Hotelkette Hospize-Betriebsgesellschaft mbH (Albrechtshof Hotels) bei seiner internen und externen Kommunikation. Das Team von _Gemeinsam digital hat das Unternehmen dabei unterstützt, ein individuelles Branding und gleichzeitig eine Investitionsplanung zur Umsetzung der Maßnahmen zu erarbeiten.

Weiterführende Informationen

Themen: Cloud-Anwendungen
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin unterstützt den IT-Dienstleister PKN Datenkommunikations GmbH dabei, mittelständische Unternehmen künftig zielgerichteter zu erreichen. Das Team von _Gemeinsam digital identifizierte gemeinsam mit dem Unternehmen Bedürfnisse und Erwartungen verschiedener Zielgruppen im Hinblick auf Cloudlösungen und erarbeitete prototypische Lösungen.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Wetzlarer Straße 30, 14482 Potsdam

Die spannende Frage ist: Wie gelingt die Digitalisierung eigentlich in der Praxis? Kleiner Dämpfer vorab: das lässt sich pauschal nicht beantworten. Wir möchten mit diesem Leitfaden aber versuchen, eine kleine Hilfestellung zu geben. Anhand klar abgrenzbarer Arbeitsschritte und eines konkreten Beispiels möchten wir zeigen, wie die  Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen Schritt für Schritt gelingen kann.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Land- & Forstwirtschaft, Fischerei
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin unterstützt den Biohof Schöneiche GbR bei der optimierten Kontrolle seiner Bewässerungsanlagen. Das Team von _Gemeinsam digital entwirft prototypische Lösungsansätze zur Überwachung der Pumpen und Kühlräume mittels Sensoren. Bei Störung oder Ausfall sollen künftig automatische Benachrichtigungen (SMS o.ä.) an Verantwortliche gesandt werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin unterstützte die Angerstein HSE im Bereich Heiztechnik, Sanitär und Elektro bei seinem Weg in die digitale Transformation. Bisher hat das Unternehmen keine Digitalisierungsmaßnahmen durchgeführt, ist aber offen und motiviert, dies zu ändern. Es wusste jedoch nicht, wo es anfangen soll.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Krankmeldungen werden per WhatsApp an den Geschäftsführer übermittelt. Mitarbeiter einzelner Bereiche tauschen in WhatsApp-Gruppen Schichten selbstständig untereinander. Das bedeutet einen zusätzlichen Mehraufwand, um die Änderungen in der Planung kurzfristig zu integrieren. Mithilfe einer digitalen Schichtplanung samt Zeiterfassung & Personalakte, soll hier Abhilfe geschaffen werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin hat die HTB Haustechnik GmbH Brandenburg bei der Digitalisierung ihrer innerbetrieblichen Kommunikation und einer zeitgemäßen Lagerverwaltung unterstützt. Bisher gab es keine einheitliche Kommunikation zwischen Firmensitz und Monteuren. Aufträge wurden elektronisch erfasst und Belege von Monteuren per Hand ausgefüllt und wieder in die EDV übertragen.

Weiterführende Informationen

Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Am Technologiezentrum 5, 86159 Augsburg

Messtechnische Erfassung der Vliesqualität bei Krempelvliesstoffanlagen und Datenaufbereitung zum Trainieren neuronaler Netze. Ziel ist die Simulation der aus den Maschineneinstellungen die resultierenden Vliesqualität und der Produktionskosten. Darauf aufbauend kann die optimale Maschineneinstellung ausgewählt werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin

Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Berlin hat die SchuF Armaturen und Apparatebau GmbH dabei unterstützt, seine internen Prozesse zu standardisieren und zu digitalisieren. Das Team von _Gemeinsam digital hat durch eine IST-Analyse die bestehenden Systeme und Strukturen evaluiert. Mithilfe eines ERP-Systems werden nun interne Prozesse digitalisiert und lose gekoppelte Datenbank zusammengeführt. Gleichzeitig wurde ein Angebotskalkulator konzipiert.

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

MARITIM 4.0: 3D-Daten im Prozess verfügbar machen

Je komplexer ein Fahrzeug – angefangen beim Auto über ein Flugzeug bis hin zu einem Schiff – desto komplexer wird die Datenstruktur des jeweiligen Modells und größer die Datenmenge. Um auf die Datenmenge von umfangreichen 3D-Modellen bei einem Schiffsmodell effizient zugreifen zu können, bedarf es der notwendigen IT-Werkzeuge.

Im ersten Schritt wurde im Rahmen eines Potential-Projektes und zu Demonstrations-Zwecken ein Prototyp auf der Basis der MS HoloLens Mixed-Reality-Brille umgesetzt. Ziel war die Prüfung zu hebender Potentiale von Prozessen und Produkten in dem Unternehmen. Das IGD führte Potentialchecks (Innovations-Werkstatt) mit dem Unternehmen durch. Dabei wurden sowohl die Fachkräfte und Führungskräfte in den Untersuchungsrahmen einbezogen (Konstruktion, Fertigung, Management).

Test auf Eignung und Handhabbarkeit durch Mitarbeiter aus Konstruktion und Fertigung

Zielsetzung:

Ziel des Praxisbeispieles ist die Nutzung von Augmented Reality-Technologien (HoloLens 2) im Rahmen von Schiffsum- und Neubauten. 

Zeitplan:

Start: 11/2019; Ende: 06/2020

Weiterführendes:

Das Umsetzungsprojekt läuft prozessbegleitend zum Bau von Seenotrettungsbooten für die DGzRS bei der Tamsen Maritim Werft (von der Kiellegung bis zur Fertigstellung). Der Feldtest erfolgt jeweils an ausgewählten Prozess-Schritten unter Einbeziehung der relevanten Akteure vor Ort. Das Feedback kann so zeitnah zur Verbesserung und Redesign der anvisierten AR-Lösungsansätze erfasst werden. Es ist eine enge Zusammenarbeit mit der Konstruktions- und Fertigungs-Abteilung bei Tamsen Maritim vorgesehen.

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Das Unternehmen

• Name des KMU: Eisenwerk Bassum mbH
• Sitz: Bassum, Peenemünde
• Branche: Behälterbau
• Gründungsjahr: 1904

Innerhalb der letzten dreißig Jahre ist das Eisenwerk Bassum zu einem der führenden Unternehmen im Bereich Behälterbau gewachsen.
Das Eisenwerk Bassum ist Zulassungsinhaber für Endlagerbehälter-Schachtanlage Konrad - und Hersteller von Transportbehältern. Die Produktpalette wird kontinuierlich weiterentwickelt. Behälter und Konzepte werden entwickelt, mit denen Abfälle aus Kraftwerken, Landessammelstellen oder der Medizin gelagert oder transportiert werden können. Das Behälterprogramm, innovative Sonderausstattungen und umfangreiches Equipment muss höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen.
Rund um die Stahlblechcontainer und Fässer aus dem Eisenwerk Bassum ist ein stetig wachsendes Leistungsportfolio entstanden. Dabei wird sich regelmäßig Entwicklungsaufgaben gestellt: Basierend auf den vom Kunden gestellten Anforderungen plant bzw. fertigt das Eisenwerk Bassum entsprechende Behälter und schöpft dabei aus langjähriger Erfahrung.

Die Herausforderung

Das Eisenwerk Bassum mbH sieht sich folgenden Herausforderungen gegenüber:
- Unternehmenswachstum
- Bisher gibt es keine digitale, funktionsbereichsübergreifende Unterstützung der Geschäftsprozesse
- Stattdessen hat das Eisenwerk Bassum „gewachsene“ Prozesse mit vielen digital-analog-digital Schnittstellen
- Arbeit mit Papier-Dokumentenordnern, statt digitalen Arbeitsmappen
Das alles ist noch vor dem Hintergrund zu betrachten, dass das Eisenwerk Bassum als Unternehmen im Bereich Endlagerung hohe Anforderungen im Bereich Zeugnisbelegung, Fertigungsbegleit- und Abnahmeprüfungen und abschließender Dokumentation zu erfüllen hat.
Die Erfüllung der Ansprüche ist gewährleistet durch die hohe Kompetenz und Prozesskenntnis der Mitarbeiter, eine werkseigene Produktionskontrolle, sowie ein zertifiziertes Qualitätsmanagement.

Der Wunsch

Um den Herausforderungen des wachsenden Unternehmens zu begegnen soll ein Enterprise-Resource-Planning-System oder kurz ERP-System eingeführt werden.
Ein solches dient der funktionsbereichsübergreifenden Unterstützung sämtlicher in einem Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse. Die digital-analog Schnittstellen sollen somit weitestgehend eliminiert werden.
Entsprechend enthält es Module für die Bereiche Beschaffung/Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb, Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling usw., die über eine gemeinsame Datenbasis miteinander verbunden sind. Durch die unternehmensweite Konsolidierung der Daten ist eine Unterstützung der Planung über sämtliche Unternehmensebenen hinweg (über verschiedene Werke, Abteilungen bis hin zu einzelnen Lagerorten) möglich.
Dieses ERP-System soll bestenfalls durch integrierte branchenspezifische Funktionen das Eisenwerk Bassum direkt darin unterstützen, die Ansprüche an die Prozesse eines Herstellers von Endlagerbehältern zu erfüllen.

Die Vorgehensweise

Vom Eisenwerk Bassum wurden zwei ERP-Systeme ausgewählt, aus der das endgültige System gewählt werden soll. Auf dieser Vorgabe aufbauend erfolgte die Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage zusammen mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen.
Es wurde zunächst ein Projektstrukturplan erstellt, der die Phasen der Systemauswahl und -implementierung umfasst.
Gleichzeitig wurde begonnen, die aus den Prozessen des Eisenwerk Bassum resultierenden Anforderungen an die Funktionen des ERP-Systems zu definieren, anhand derer die Eignung der Systeme geprüft werden soll. Im Dezember wurde zum gleichen Zweck ein Musterprojekt des Eisenwerk Bassum in einem der Systeme abgebildet.
Anhand einer Detaillierung der Prozesse und Zuständigkeiten des Eisenwerk Bassum wurde den Anbietern konkrete Angaben zu benötigten Modulen und Lizenzanzahlen geliefert. Die Angebotspräzision seitens der Anbieter steht noch aus. Anhand dieser werden die Systeme kostenseitig verglichen werden können.
Als weitere Grundlage für die Entscheidung werden die beiden Systeme als nächstes aus funktionaler Sicht verglichen. Der Fokus beim Vergleich der Funktionalität liegt dabei klar darin, wie sich branchenspezifische Funktionen integrieren lassen. 
Nach der Entscheidung folgt die Implementierungsphase der Software, die auch die Hardwareaufrüstung und die Schulung der Mitarbeiter umfasst.
Es bestehen zudem Überlegungen zur Einführung eines Datenmanagementsystems.

Das Ergebnis

Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Phase der Auswahl des Systems. Aufgrund der Folgenschwere dieser Entscheidung, wird sich für diese entsprechend viel Zeit genommen.

Methoden

  • Recherche zu Best Practices in der Einführung von ERP-Systemen
  • Abbildung eines Musterprojekts im ERP System
  • Workshops mit Lieferanten

Art des benötigten Umsetzungspartners/ Dienstleisters

Die Auswahl des ERP-Systems erfolgt durch Geschäftsführung, Qualitätsmanagement und Projektleitung des Eisenwerk Bassum, begleitet durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen.
In der Implementierungsphase werden in Workshops mit dem Anbieter die Mitarbeiter des Eisenwerk Bassum geschult.

Dauer der Einführung/ Projektdauer

Das Projekt startete im September 2019 mit einer ersten Kontaktaufnahme mit dem BIBA als Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen.
Im Oktober und November startete die gemeinsame Arbeit am ERP-Projekt mit der Erstellung des Strukturplans, der Erarbeitung erster Anforderungen an das System, sowie der Vorbereitung eines Musterprojekts. Im Dezember fanden Gespräche mit den Anbietern, die unter anderem das Musterprojekt umfassten, statt.
Im Januar 2020 erfolgte die Detaillierung der Prozesse und Zuständigkeiten des Eisenwerk Bassum, als Vorgabe zur Angebotspräzision seitens der Anbieter. Zudem wurde mit dem Vergleich auf funktionaler Sicht begonnen.
Dieser wird in den nächsten Monaten beendet und so eine Grundlage für die Entscheidung für ein System ermöglichen. Dann wird in die Phase der Systemimplementierung übergegangen.

Kosten

Nach der Entscheidung für eins der Systeme wird der größte Kostenpunkt das ERP-System selbst, samt Lizenzen, sein. Auch an Hardware wird nachgerüstet werden müssen, beispielsweise die Terminals für die Zeiterfassung. Zusätzliche Kosten fallen für die Mitarbeiterschulung an. Die Software-Pflege durch den Anbieter verursacht laufende Kosten. Allerdings bietet das ERP System eine Grundlage für effizientere Geschäftsprozesse und eine Optimierung von Schnittstellen, sodass langfristig auch Kosteneinsparungen zu erwarten sind.

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Projektspezifische Zielstellung:

Durch zwei Innovationswerkstätten wurde die Einführung eines digitalen Assistenzsystems mit Smart-Watches und Tablets als Ziel erarbeitet. Dieses soll die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine in der Anlagensteuerung verbessern und dadurch die Fehleranfälligkeit im Produktionsprozess und die damit verbundenen Kosten verringern. Dabei soll gleichzeitig eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter geschaffen und in einem Potenzialprojekt validiert werden.

Veränderungsprozesse durch die Angebote des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums:

In einer ersten Innovationswerkstatt wurden durch das Kompetenzzentrum verschiedene Ansätze der internen und externen Digitalisierung vorgestellt und erste Digitalisierungsansätze für die Coffein Compagnie entwickelt, die anschließend gemeinsam in einer Prioritätenliste zusammengefasst und gewichtet wurden. Aufbauend auf der Prioritätenliste wurde ein Handlungsplan für das weitere Vorgehen abgeleitet.

Im Zuge einer weiteren Innovationswerkstatt „Anforderungsdefinition an ein digitales Assistenzsystem in der Anlagensteuerung“ sowie weiterer Projekttreffen wurde ein Pflichtenheft für ein digitales Assistenzsystem erarbeitet, auf dessen Grundlage eine App zur Anlagensteuerung für einen ausgewählten Arbeitsprozess auf einer Smart Watch / Tablet im Potenzialprojekt entwickelt wurde. Das Kompetenzzentrum begleitete die erfolgreiche Entwicklung und wird sich im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit in die laufende Optimierung während der Einführungsphase des Assistenzsystems einbringen.

Auswirkungen der Veränderungsprozesse auf das Unternehmen:

Die Coffein Compagnie hat in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum im Rahmen der gemeinsamen Workshops Potenziale der Digitalisierung identifiziert, diskutiert und bewertet. Dadurch hat die Coffein Compagnie sowohl einen Überblick über mögliche Digitalisierungsansätze als auch konkrete Impulse erhalten, wie Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens kurz- und langfristig stärken kann. Dabei können die erarbeiteten Ansätze sowohl gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum als auch mit Hilfe von externen Partnern (weiter)verfolgt werden und befinden sich derzeit durch die Geschäftsführung in Prüfung.

Grundsätzlich hat die Demonstration eines direkten wirtschaftlichen Nutzens durch die Prototypenentwicklung im Rahmen eines Potenzialprojekts mit dem Kompetenzzentrum ein unternehmensweites Bewusstsein über die Potenziale der Digitalisierung geschärft. Daher weisen interne Projekte im steigenden Maße Digitalisierungsanteile auf. Dabei ist die Digitalisierung ein fester Bestandteil der Investitionsplanung und wird zukünftig bei allen Neuanschaffungen berücksichtigt.
Erreichung der Zielvorstellung: Die Zielvorstellungen wurden vollständig erfüllt. Darüber hinaus konnte die Coffein Compagnie seine Kompetenz durch die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum nach eigenen Ermessen deutlich steigern. Im Ergebnis spielt die Digitalisierung im Rahmen der Unternehmensstrategie eine zentralere Rolle.

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen

Das Unternehmen

Name: WBA Abdichtungssysteme GmbH
Sitz: Bremen
Beschäftigte: 5
Branche: Bauwesen

Die WBA Abdichtungssysteme GmbH ist spezialisiert auf sichere und nachhaltige Bauwerksabdichtung. Als Entwickler, Produzent und Lieferant bietet Sie innovative Lösungen, für Neubau und Sanierung.

Die Herausforderung

Das Bauwesen ist mit ca. 2 Mio. sozialversicherten Beschäftigten einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Preisdruck durch eine globale Konkurrenz und knappe Fristen, sowie schwieriger Zugang zu den Entscheidern stellt Unternehmen dieser Branche vor große Herausforderungen. Auch Ansätze zur Digitalisierung, wie das Building Information Modeling (BIM) sind in diesem Zuge zu nennen.

Baustoff-Fachhändler wie die WBA Abdichtungssysteme GmbH müssen sich diesen Trends stellen. So ist der Vertriebsprozess von Bauprodukten mit seinen unterschiedlichen Prozessen und Zielgruppen eine wichtige Grundlage und wird auf der einen Seite durch den zunehmenden Direktvertrieb der Hersteller beeinflusst. Es existiert ein Trend zu kompletten Systemangeboten in der Baustoffindustrie, der die traditionelle Beratungskompetenz des Fachhandels für individuelle Pakete aus zueinander passenden Baustoffen untergräbt. Auf der anderen Seite werden so die Bereitstellung umfangreicher Produktinformationen im Internet und Bestellungen bei spezialisierten Online-Shops für den Kunden immer einfacher möglich. Daher müssen Baustoff-Fachhändler wie die WBA heute auch eigene Online-Kanäle als Informations- und Verkaufsinstrument einsetzen. Diese bieten dem Fachhandel aber auch die Chance, die eigenen Stärken herauszustellen und neue digitale Services für den Kunden anzubieten.

Der Wunsch

Bei der WBA gibt es schon viele verschiedene Ideen zur Digitalisierung der Unternehmensprozesse und der Angebote für den Kunden. Die Verantwortlichen im Unternehmen wussten aber noch nicht genau, wie und wo sie mit der Digitalisierung anfangen sollten. Dementsprechend war der Wunsch, eine Digitalisierungs-Roadmap zu erstellen, um entsprechende Maßnahmen Schritt für Schritt umsetzen zu können. Gleichzeitig war es auch wichtig, zu erfahren, welche externen Partner hierbei unterstützen und WBA dabei kontinuierlich begleiten und fördern können. So sollen einer Überforderung entgegengetreten und anspruchsvolle aber auch realistisch machbare Ziele gesetzt werden.

Die Vorgehensweise 

Im Rahmen des Projektes mit WBA wurde daher zunächst der Vertriebsprozess bei WBA mit Hilfe der Metaplanmethode in einem Workshop mit allen Beteiligten als gemeinsame Grundlage skizziert und die Stakeholder dieses Prozesses identifiziert. Im nächsten Schritt wurden für jeden Schritt im Vertriebsprozess die Anforderungen für die Zukunft abgeleitet, indem die Entwicklung für die nächsten Jahre in diesen Bereichen abgeschätzt wurde. Darauf aufbauend wurden Ideen entwickelt, wie WBA dort jeweils parallel effektiv anschlussfähig, und passend zur Unternehmensstrategie gut aufgestellt und angemessen positioniert sein kann.

Das Ergebnis

Auf Basis des entwickelten Zukunftsszenarios wurde diskutiert, welche Schritte WBA gehen muss, um sich für diese Herausforderungen aufzustellen. Hierfür wurde eine grobe Roadmap in Etappen definiert und mögliche Wege dorthin beschrieben (was ist bereits vorhanden, wo müsste ergänzt werden). Am Ende stand ein konkretes Konzept zur Erstellung von Online Seminaren zur Schulung von Bauingenieuren in der Auslegung von Abdichtungssystemen.

Methoden

  • Metaplanmethode im Workshop
  • Anforderungserhebung
  • Prozessanalyse
  • Projektsteckbrief
  • Digitalisierungs-Roadmap

Kosten

Das Erstellen der Digitalisierungs-Roadmap in Zusammenarbeit mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen war für die WBA kostenfrei. 

Das Kompetenzzentrum Bremen informiert und sensibilisiert kostenfrei die kleinen und mittleren Unternehmen rund um das Thema Digitalisierung. Dazu zählt auch die Unterstützung bei der Planung von Digitalisierungsvorhaben.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Das Unternehmen 

Name:             Tanzschule Cordero Lopez GbR 
Größe:            4 Beschäftigte
Sitz:                 Bremen
Branche:         Dienstleistungen 

Die Tanzschule Cordero Lopez GbR sitzt im Herzen Bremens und bietet Tanzkurse für Salsa Cubana, HipHop, Dancehall, Kindertanz und mehr an.

Die Herausforderung

Die Tanzschule Cordero Lopez hat schon seit einiger Zeit den Wunsch, ihre Prozesse und Produkte zu digitalisieren, jedoch bisher nicht die notwendige Zeit gefunden, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Als es aufgrund der Corona-Krise und den damit einhergegangenen Kontaktbeschränkungen zu einer vorübergehenden Schließung der Tanzschule kam, war es naheliegend, über digitale Formate nachzudenken.

Eine Idee ist es beispielsweise, die Tanzkurse in Videos festhalten und ihren ca. 80 Tanzschüler*innen online zur Verfügung stellen. Gerade wenn die Tanzschule geschlossen sein sollte z.B. wegen einer erneuten Coronawelle, wäre dies eine gut Möglichkeit, um das Angebot der Tanzschule zu erweitern.

Zudem soll der Fokus der Digitalisierungsvorhaben auf die internen Prozesse gelegt werden. Viele Buchungsprozesse und die Teilnehmerverwaltung werden aktuell händisch in Papierformat bearbeitet. So werden beispielsweise Anmeldungen und Anzahlungen von Tanzschüler*innen handschriftlich vermerkt und müssen noch in ein System übertragen werden. Die Zeit, die für diese manuelle Bearbeitung verwendet wird, wäre besser bei der Vermarktung der Tanzschule aufgehoben.

Der Wunsch

Der Wunsch von Frau Cordero López ist es, den Zeiteinsatz für Verwaltungstätigkeiten zu optimieren, um weniger Zeit mit Buchhaltung, Controlling und allgemeiner Teilnehmerverwaltung zu verbringen. Die ersparte Zeit soll für Kundenbetreuung und Marketingtätigkeiten genutzt werden. Social Media Kanäle wie Facebook und Instagram werden auch für die Tanzschule immer wichtiger, sodass die neu gewonnene Zeit für den Ausbau der Social Media Marketing gut genutzt werden kann.

Mit dem Angebot der Video-Tanzkurse möchte die Tanzschule erneuten Kontaktbeschränkungen vorbeugen oder auch eine neue Zielgruppe ansprechen. 

Die Vorgehensweise

Frau Cordero López hatte in erster Linie Interesse an einer Beratungsförderung für Digitalisierung. In diesem Zuge hat sie Kontakt mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen aufgenommen und in einem ersten Gespräch kurz die Herausforderungen und Vorstellungen ihrer Tanzschule geschildert. Es folgte ein längerer Austausch, in dem mögliche Lösungsansätze besprochen wurden. Es wurden zudem erste Ideen für und Anforderungen an mögliche für Software-Lösungen zur Unterstützung der Tanzschul-Prozesse besprochen. Im Anschluss hat die Tanzschule alle Anforderungen an mögliche Systeme aufgenommen und erste Tanzschulsoftware recherchiert, die zur Lösung beitragen könnten. 

Die Anforderungen waren u.a. die Onlinebuchung einer Schnupperstunde und Tanzkursen sowie das Verwalten, Bezahlen und Kündigen dieser. Ebenfalls soll ein Verkauf von extra Tickets für Events wie z.B. Partys möglich sein. Die Mitglieder sollen auch einen extra Zugang erhalten auf exklusive Videokurse. Last, but not least soll das Programm über eine Plattform laufen, damit die Datensicherheit hoch und Ausfallquote so gering wie möglich gehalten wird.

Die Tanzschul-Software wurde parallel vom Kompetenzzentrum Bremen unter die Lupe genommen, um die Tanzschule Cordero Lopez bei möglichen Unklarheiten bezüglich der Software unterstützen zu können. 

Im anschließenden Workshop haben die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums gemeinsam mit Frau Cordero Lopez die Anforderungen in mithilfe einer Nutzwertanalyse Workshop gewichtet und mit den vier Tanzschulprogrammen verglichen. So konnte recht objektiv bewertet werden, welches Programm am geeignetsten ist und die wichtigsten Anforderungen erfüllt.

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Krise fanden alle Gespräche zwischen Frau Cordero López und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum per Online-Video-Tool statt.

Das Ergebnis

Die Entscheidung fiel auf eine plattformbasierende Lösung. Ein Softwareunternehmen aus Österreich wird vielen Anforderungen der Tanzschule gerecht und bietet sehr guten Kundensupport. Zudem ist es möglich über diese Software seine Kurse auf der Plattform anzubieten und so weitere potenzielle Kunden anzusprechen. 

Die Tanzschule Cordero Lopez testet nun diese Plattform im kostenlosen Probemonat mit ein paar Kursen aus und wird anschließend entscheiden können, ob die Migration erfolgreich war oder doch noch ein anderes Tool getestet werden soll.

Methoden

  • Anforderungsanalyse
  • Nutzwertanalyse

Kosten

Die laufenden Kosten für die Nutzung der Onlineplattform belaufen sich beim Starterpaket (bis 199 Buchungen) ab 53 € pro Monat. Andere Softwareanbieter kosten etwas mehr und haben hohe einmalige Kosten und mehr Aufwand in der Integration der Software. 

Die angefallenen Arbeitsstunden sowie den Workshop zur Nutzwertanalyse wurden durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen für das Unternehmen kostenlos und anbieterneutral erbracht. 

Suchmaschinen-Stichworte für Lösungsanbieter

  • Tanzschulsoftware
  • Mitgliederverwaltung
  • Verwaltungssoftware

 

Art des benötigten Umsetzungspartners/ Dienstleister

Der Umsetzungspartner ist ein Software- oder Plattformanbieter

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Dienstleistungen

Über das Unternehmen

Das Unternehmen betreut Kunden weltweit bei Tauch- und Reiseunfällen.

Herausforderung

Es sollte ein umfangreiches Wissensmanagement auf Basis eines Wikis aufgesetzt werden.

Lösung

Die Bedarfe wurden aufgenommen, im Gespräch kam heraus, dass es bereits ein gutes bestehendes CRM gibt. Dieses galt es dann zu optimieren und technisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Das gesammelte Wissen soll zukünftig für Kunden direkt per App zur Verfügung gestellt werden können.

Umsetzung

Die Umsetzung erfolgt(e) als go-digital gefördertes Projekt.

Branchen: Dienstleistungen

Die Herausforderung

Die NautilusLog-App ist ein digitales Logbuch für die Schifffahrt, das bisherige Papierlogbücher ersetzen soll. Zudem kann es alle relevanten Status- und Eventdaten verschiedener Schiffsysteme an Bord sammeln und darstellen. Die Erprobung der Software des Hamburger Start-ups im Praxiseinsatz an Bord eines Schiffes ist teuer und zeitaufwendig, da Schiffe lange Zeit unterwegs und weit entfernt vom Unternehmensstandort operieren. Dies macht schnelles und flexibles Testen neuer Versionen oder Entwicklungsstände unmöglich.

Der Wunsch

Um verschiedene Szenarien an Bord schnell durchtesten zu können und Anpassungen zeitnah vorzunehmen, entstand der Wunsch, die Erprobung des digitalen Logbuchs virtuell durchführen zu können. Ziel ist es, schneller und flexibler Softwareentwicklungs-Zyklen fahren und somit durch Anwendungstests die Qualität und Kosteneffizienz der Entwicklungen zu steigern.

Die Vorgehensweise

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen stellt die Technologieentwicklungsplattform eMIR zur Verfügung, in die NautilusLog die eigene Software über eine standardisierte Schnittstelle einbindet. In dieser Plattform sind verschiedene Simulatoren integriert sowie auch Schiffsführungssimulatoren verfügbar, die es dem Team ermöglichen, ihre Software in typischen Simulationsszenarien durchzutesten. Zum Beispiel ein Manöver einer vordefinierten Schiffsfahrt von Hafen zu Hafen, ohne tatsächlich auf ein Schiff gehen zu müssen.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Die Herausforderung

Für den Einzelhandel sind soziale Medien ein wichtiger Kanal, um junge Menschen anzusprechen, gerade in der Modebranche. Das Modehaus Bruns in Oldenburg verfügt bereits über zwei Social-Media-Kanäle (Facebook und Instagram), die parallel von mehreren Angestellten gepflegt werden. Da alle zuständigen Mitarbeiter neben ihrer Haupttätigkeit im Verkauf die Social-Media-Kanäle pflegen, fehlte es bisher an Zeit für die Entwicklung eines vorausschauenden Konzepts für das Marketing in den sozialen Medien. Auch einen einheitlichen Marken-Auftritt nach außen gibt es bisher nur bedingt. Dieser ist jedoch wichtig in einer Branche, in der Konsumenten über ein starkes Markenbewusstsein verfügen. Darüber hinaus werden noch nicht alle Zielgruppen des Hauses über den Auftritt in den sozialen Medien bedient.

Der Wunsch

Das Modehaus möchte die aktuelle Social-Media-Strategie überarbeiten, um die Zielgruppen besser zu erreichen und die Reichweite zu steigern. Die internen Prozesse sollen transparenter gestaltet und optimiert werden. Der bestehende Redaktionsplan soll überarbeitet werden, sodass er maßgeblich für alle genutzten Kanäle und Anwenderinnen und Anwender gilt. Langfristiges Ziel ist es, den Unternehmensumsatz zu erhöhen, das Unternehmen überregional bekannter zu machen sowie die Kundinnen und Kunden stärker an sich zu binden.

Die Vorgehensweise

Zusammen mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen wurde zunächst eine Ist-Analyse des bisherigen Social-Media-Marketings durchgeführt. Dabei ging es darum, wie bisherige Kanäle bespielt werden, wie der Redaktionsplan genutzt wird und welche Angestellten die Social-Media-Kanäle wie pflegen. In einem Workshop wurden zunächst aktuellen Wissensgrundlagen im Bereich Social Media vermittelt sowie einige Best-Practice-Beispiele vorgestellt. Im nächsten Schritt, der wiederum in Form eines Workshops durchgeführt wird, geht es darum, die Zielgruppen für die Social Medie Kanäle zu definieren, die künftigen Ziele festzulegen und Maßnahmen zu formulieren. Nachdem die Strategie von den Angestellten und der Unternehmensführung ausgearbeitet wurde, ging es in die Umsetzung, bei der das neue Wissen und die neuen Strukturen angewandt werden.

Das Ergebnis

Das Unternehmen hat viele verschiedene Zielgruppen, die nicht alle Social-Media-affin sind. Dementsprechend galt es, die Personas genau zu clustern und Markenstruktueren für die einzelnen Zielgruppen zu erstellen. Es wurde festgelegt, welche Zielgruppen über welchen Kanal bedient werden und ein Konzept für regelmäßige Posts bzw. Post-Reihen erarbeitet.

Es wurde eine neue Mitarbeiterin in Teilzeit eingestellt, die sich um die Pflege der Social Media Kanäle – insbesondere Instagram – kümmert.

Weiterführende Informationen

Themen: Usability und User Experience
Branchen: Dienstleistungen

Das Unternehmen

Die KIZMO GmbH ist ein Startup aus der Niedersächsischen Stadt Oldenburg, die Angestellten kommen aus unterschiedlichsten Bereichen: Informatik, Design, Psychologie, Physik. Das Team hat sich als Ziel gesteckt Medizintechnik schneller verfügbar, sicherer, gebrauchstauglicher und zu einem positiven Erlebnis für Ärzte, Kliniker und Patienten zu machen.

Die Herausforderung

Bei der Überwachung sicherheitskritischer Prozesse (hier im Bereich der Medizin) müssen die Mitarbeiter immer mehr Informationen im Auge behalten und kritisch bewerten. Die Auswahl und Darstellung der Informationen ist für viele Firmen eine große Herausforderung, weil Technologien fehlen, die bei der Nutzergerechten Darstellung unterstützen. Digitale Menschmodelle erlauben es, neueste Erkenntnisse der Kognitionspsychologie effizient beim Entwurf von Benutzungsoberflächen anzuwenden.

Der Wunsch/ Die Idee

Aufzeigen der Nutzung digitaler Menschmodelle. Hierbei soll insbesondere gezeigt werden, wie die Verwendung digitaler Menschmodelle die Aufgabenangemessenheit der Systeme verbessern wird.

Die Vorgehensweise

Das Projekt ist in vier Phasen aufgeteilt:

PHASE I:

Planungsphase:

  • Planung des Vorgehens
  • Planung der Teilnehmer
  • Erstellung Zeitplan
  • Definition Messbarkeitskriterien

PHASE II:

Analysephase

  • Analyse der bestehenden Prozesse
  • Erarbeitung einer Beispielanwendung

PHASE III:

Umsetzungsphase:

  • Prototypische Anwendung Digitaler Menschmodelle

PHASE IV:

Abschlussphase

  • Erarbeitung einer öffentlichkeitswirksamen Darstellung

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz

Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Reichenhainer Str. 88, 09126 Chemnitz

Für Qualitätsverbesserung mit Hilfe von Maschinellem Lernen: Es werden Beziehungen zwischen Eingangs- und Ausgangsgrößen beim Blechumformungsprozess hergestellt und zur Prozesssteuerung genutzt. Gefördert von der Fraunhofer Gesellschaft.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion, Additive Fertigungsverfahren
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Die Bahner Schäfer GmbH fertigt vielfältige technische Federn und Drahtbiegeteile. Während der Fertigung der Biegeteile auf den Maschinen entstehen innere Spannungen im Material, die durch abschließende Temperierung in einem Ofen abgebaut werden. Die Teile müssen dafür einzeln und sortiert im Ofen abgelegt werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Analyse der Anforderungen von Instandhaltern an ein gebrauchstaugliches Assistenzsystem zur mobilen Bereitstellung kontextspezifischer Daten und die Erstellung eines Anforderungskataloges in Zusammenarbeit mit zukünftigen Anwendern.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Um Potenziale in der Logistik zu erkennen und um das Management bei der Steuerung des Unternehmens zu unterstützen, werden Kennzahlen benötigt, die rollenspezifisch und aktuell den Status der Logistik im Betrieb wiedergeben.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme, Vernetzte Produktion, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Momentan kommunizieren Montage und Planungs- bzw. Steuerungsebene noch manuell. Das Unternehmen hat nun das Ziel, diese Informationsflüsse zu digitalisieren.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle, Kundenbeziehungen
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Verbesserung der Vertriebsmöglichkeiten und Eröffnung eines neuen Geschäftsfeldes durch Simulationen der Maschinen, deren Funktionsweise, sowie der vor- und nachgelagerten Prozesse.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse, Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Generierung neuer Informationen aus großen Datenbeständen. Für den Maschinenbediener wurde eine innovative Mensch-Maschine-Integration mit Hilfe eines wissensbasierten Assistenzsystems entwickelt.

Weiterführende Informationen

Themen: Usability und User Experience
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Implementierung softwareergonomischer Erkenntnisse in den Gestaltungsprozess einer Softwareoberfläche und die Erarbeitung von Hinweisen für eine gebrauchstaugliche Bedienung einer Nutzeroberfläche zur Erstellung von Auswertungsdiagrammen.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

In der Industrie, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, werden vorwiegend Bestandsanlagen eingesetzt, sodass Anpassungsprojekte dominieren. Im Projekt sollen Umsetzungsempfehlungen für einen „Retrofit 4.0“ erarbeitet und realisiert werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Weiterentwicklung des innerbetrieblichen Digitalisierungsprozesses bei einem mittelständischen Automobilzulieferer im Bereich der Produktionsplanung und -steuerung. Hierzu wird für die Wertschöpfungskette eine verbesserte Datenbasis für die Produktionsplanung geschaffen.

Weiterführende Informationen

Themen: Usability und User Experience
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Im Rahmen des Projekts wurde die papierbasierte Dokumentation der Anlagen einer Experimentier- und Digitalfabrik in eine vollständig digitale Lösung überführt.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Um mit Großunternehmen konkurrieren zu können war das KMU gezwungen, den Produktionsprozess Schritt für Schritt zu automatisieren. Hier stellten hohe Anschaffungskosten sowie nötige Schulungen der Mitarbeiter ein Problem dar.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Das Unternehmen stand vor der Aufgabe, zwei Produktionsstätten durch Einsatz digitaler Hilfsmittel effizient zusammen zu legen, um so den Fertigungsprozess zu beschleunigen.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Virtuelle Planungssysteme sollen dafür sorgen, dass mögliche Fehler im Konstruktionsprozess bereits bei der Konzeption vermieden werden können.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Die AIS Automation Dresden GmbH und weitere Partner hatten das Ziel, eine automatische Bremsprobe für den Schienengüterverkehr zu entwickeln. Neben notwendigen Sensoren, Modulen und Geräten sollte ein geeignetes Energiemanagementsystem entstehen. Dabei unterlagen die Entwicklungen wegen nur kleiner benötigter Stückzahlen einem großen Preisdruck.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Erfenschlager Straße 73, 09125 Chemnitz

Bei der Magna Exteriors (Meerane) GmbH ist die Herstellung von lackierten Exterieur-Teilen eine hochkomplexe Prozesskette. Die Kunden melden meist sehr kurzfristig ihre Bedarfe auf unterschiedlichen Wegen. Rohteile müssen Just-In-Sequence gefertigt und auf einer vollautomatischen Lackieranlage mit rund 350 Teile- und Farbkombinationen lackiert und geprüft werden.

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Über das Unternehmen

Seit 1872 steht TÜV Rheinland für Sicherheit und Qualität von Mensch, Umwelt und Technik. In der Akademie bildet TÜV Rheinland Fach-und Führungskräfte für zahlreiche Unternehmen, Wirtschafts- und Lebensbereiche aus. Die Akademie ist der größte Weiterbildungsanbieter in Deutschland und verfügt über ein umfassendes Schulungsangebot mit modernen Lernformen.

Herausforderung

Durch die Digitalisierung verändert sich die Logistikbranche zunehmend. Als Dienstleister für Aus- und Weiterbildung ist es für die TÜV Rheinland Akademie GmbH daher wichtig, eine gleichzeitig an die aktuelle betriebliche Realität und zukünftige Möglichkeiten ausgerichtete Ausbildung anbieten zu können. Zudem muss die Ausbildung sehr praxisorientiert sein, damit Auszubildende die Technologien von heute und morgen kennen sowie lernen diese zu bedienen.

Lösung

Am Beispiel des Demonstrators „Mobile PickSecure“ sowie in den weiteren Einrichtungen des Unternehmens und des Kompetenzzentrums werden Auszubildende mit einer Mischung aus etablierten Logistiklösungen gepaart mit den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung und deren Zusammenspiel geschult. Sie werden so optimal auf den Betriebsalltag von heute und morgen vorbereitet. Gleichzeitig werden so Vorbehalte gegenüber nützlichen neuen Technologien abgebaut. Die Auszubildenden werden dadurch nicht nur moderne Fachkräfte, sondern auch mögliche Begleiter bei der Einführung neuer digitaler Lösungen in Unternehmen.

Umsetzung

Auf der Grundlage des Demonstrators „Mobile PickSecure“ und in Zusammenarbeit mit der TH Wildau werden neue Konzepte für die praxisorientierte Schulung der Logistikfachkräfte von heute und morgen entwickelt. Dabei spielen die Technologien selbst (z. B. neuartige Scannerhandschuhe), deren Zusammenspiel und vor allem die Nutzbarkeit für die Logistikpraxis eine wichtige Rolle. Weitere Bestandteile dieser Konzepte sind z. B. der ggenseitige Austausch von Lernenden und Lehrenden sowie die gleichzeitige Nutzung der Vorteile berufsbegleitender und akademischer Ausbildung.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Dienstleistungen

Über das Unternehmen

SalesChap Softwareentwicklung ist ein junges Unternehmen, das derzeit eine innovative, leistungsfähige und gleichzeitig leicht bedienbare CRM-Lösung (Customer Relationship Management) auf Basis von Salesforce.com entwickelt. Das System ist für den strategischen Vertrieb ausgelegt, wenn es darum geht einige wenige Kunden umfassend zu betreuen und Vertriebsinitiativen zielorientiert beim Kunden zu treiben, Projekte anzustoßen und langfristig den Kunden auf die eigene Seite zu ziehen. Dabei wurde SalesChap von Grund auf für das digitale Zeitalter entwickelt und lässt sich damit auch komfortabel per Smartphone nutzen.

Herausforderung

Rückverfolgbarkeit als Service im Rahmen von Customer Relationship Management (CRM) wird für viele Branchen immer relevanter. Daher sind Softwareanbieter wie die SalesChap Softwareentwicklung UG & Co. KG aufgefordert, entsprechende Lösungen in ihre Produkte zu integrieren. Diese müssen in der Praxis zuverlässig funktionieren, wofür in der Regel jedoch geeignete Testumgebungen fehlen.

Lösung

Mit dem Demonstrator „Mobile PickSecure“ steht SalesChap eine Plattform zur Verfügung, um eine Softwarelösung für Rückverfolgbarkeit umzusetzen, zu optimieren und zu präsentieren. Dadurch kann SalesChap die eigene CRM-Software erweitern, um Rückverfolgbarkeit für kleinere und mittlere Unternehmen strategisch sowie als Dienstleistung nutzbar zu machen - auf der Grundlage einer modernen, leistungsfähigen und einfach bedienbaren Softwarelösung.

Umsetzung

In Kooperation mit der TH Wildau wurden maßgebliche Einfluss- und Erfolgsfaktoren für Software zur Rückverfolgbarkeit geprüft, z. B. verfügbare Daten, nutzbare Schnittstellen, Informationsflüsse und Arbeitsabläufe. Auf dieser Grundlage nutzt SalesChap den Demonstrator als vielseitige Entwicklungsplattform, um die Software als Teil des CRM-Angebots zu realisieren.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Dienstleistungen

Über das Unternehmen

Das Ingenieurbüro Meimbresse ist beratend in der Verkehrs- und Logistikbranche tätig. Das Unternehmen entwickelt zusammen mit regionalen und internationalen Partnern, darunter viele kleine und mittlere Unternehmen, neue Konzepte für eine effiziente Versorgung von Industrie und Bevölkerung und setzen die die erarbeiteten Lösungen erfolgreich mit Praxispartnern um.

Herausforderung

Das Ingenieurbüro Meimbresse berät Unternehmen der Verkehrs- und Logistikbranche. Dabei nimmt Digitalisierung einen immer höheren Stellenwert ein, wovon auch die Prozesse des Logistikalltags betroffen sind. Insbesondere an der Schnittstelle zwischen "analoger" und "digitaler Welt" fehlen aber vielfach Demonstrationsobjekte, um mit den Unternehmen die Chancen, aber auch Risiken der Digitalisierung anschaulich zu erörtern.

Lösung

Mit dem Demonstrator „Mobile PickSecure“ steht dem Ingenieurbüro Meimbresse eine Möglichkeit zur Verfügung, um Digitalisierung in der Logistik für die beratenen Unternehmen greif- und erfahrbar zu machen. Insbesondere können daran bereits erste Anwendungsbeispiele erprobt werden, was den Unternehmen die Einschätzung ihrer Digitalisierungspotenziale erleichtert.

Umsetzung

Basierend auf den Erfahrungen aus der Beratung wurde der Demonstrator gemeinsam mit der TH Wildau sehr nah an den Bedürfnissen und Möglichkeiten kleiner sowie mittlerer Unternehmen konzipiert und ausgerichtet. Dies betraf u. a. die eingebundenen Systeme und Fragen der Robustheit für anspruchsvolle Umgebungen. Dazu wurden in mehreren Workshops die Erkenntnisse aus Beratungen, Projekten und Umfragen zusammengetragen und die Technologien sowie Anwendungsfälle identifiziert, die für Unternehmen den größten Mehrwert bieten.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Über das Unternehmen

Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftigt sich die INJA Industrietechnik GmbH mit Sonderanfertigungen für industrielle Anlagen. Sie produziert eine Vielzahl von Modulen in flexiblem, offenem Standard: Arbeitsplätze, Material- und Regalwagen, Übergänge und Überstiege, Schutzzäune und Schutzumhausungen - bevorzugte Komponenten sind hochwertige Aluminium-System-Profile in verschiedenen Geometrien, Oberflächen und Größen. Im Fokus stehen nahtlose, flexible und zuverlässige kundenindividuelle Lösungen für unterschiedlichste Materialfluss-Prozesse: In Kommissionierbereichen, an Montagestrecken, in der Fertigung, der Lagertechnik und im Versand.

Herausforderung

Die Logistik von Unternehmen ist oft sehr individuell ausgestaltet. An Lieferanten für industrielle Anlagen, wie die INJA Industrietechnik GmbH, werden daher viele, teils sehr spezifische Anfragen herangetragen. Vor diesem Hintergrund suchte das Unternehmen eine Möglichkeit, um die vorhandene Expertise in der Anfertigung individueller Logistiklösungen ausbauen und präsentieren zu können.

Lösung

Durch die Umsetzung des Chassis für den Kommissionierwagen „Mobile PickSecure“, den sehr praxisnahen Demonstrator für Logistiklösungen - an der Schnittstelle zwischen typischen Prozessen (z. B. Kommissionierung) und Digitalisierung (z. B. Rückverfolgbarkeit), konnte INJA das Portfolio erweitern und verfügt zudem nun über ein Präsentationsmittel, mit dem interessierte Unternehmen unmittelbar die Eignung von INJA-Produkten für ihre betriebliche Praxis erfahren und erproben können.

Umsetzung

Aufbauend auf den Erfahrungen von INJA und gemeinsam mit der TH Wildau wurden typische Anforderungen und Aufgaben in der Logistik ermittelt. Auf dieser Grundlage wurde das Chassis des Demonstrators mittels des flexiblen Baukastensystems von INJA umgesetzt. Dieser vereint unterschiedliche etablierte sowie moderne Technologien, ist flexibel anpassbar und robust.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Dienstleistungen

Über das Unternehmen

Seit über 20 Jahren ist das Ingenieurbüro Zissel ein Technologiepartner für Software- und Hardwareentwicklungen für Messtechnik, Messwerterfassung im Umweltbereich, für den elektronischen Gerätebau sowie für RFID-basierte Identifikationsanwendungen. Das Unternehmen kombiniert Standard- und Individualkomponenten zu individuellen Kundenlösungen und verfügt über herausragendes Know-how in der Entwicklung von RFID-Antennen und Spezialtranspondern, insbesondere für Flüssigkeiten und Metalle. Zudem werden permanente Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich des Einsatzes von RFID-Technologien durchgeführt.

Herausforderung

Die Rückverfolgbarkeit braucht zuverlässige technische Lösungen auch für schwierige Umgebungen. Das Ingenieurbüro Zissel stellt hierfür einzigartige Produkte bereit, bspw. für die Identifikation von verborgenen metallischen Gegenständen im Pulk. Diese Einzigartigkeit führt bei Kunden jedoch oft zu Zweifeln. Das Unternehmen benötigte daher ein Mittel, um Kunden die eigenen Lösungen in einer Praxisumgebung präsentieren zu können.

Lösung

Im Demonstrator „Mobile PickSecure“  sind verschiedene Produkte des Unternehmens im modularen Gesamtsystem integriert, die so einzeln sowie im Zusammenspiel ausprobiert und eingehend auf ihre Eignung für geplante Anwendungsfälle geprüft werden können. Das Unternehmen verfügt nun über ein attraktives, praxisnahes Demonstrationsobjekt, um seine Produkte und Leistungen interessierten Unternehmen in einer neutralen Umgebung vorstellen zu können. Dadurch können Angebot und Nachfrage besser zueinanderfinden, wodurch Unternehmen insbesondere mit hohen technischen Ansprüchen bzw. Anforderungen profitieren.

Umsetzung

In Zusammenarbeit mit der TH Wildau wurden aus den unterschiedlichen Produkten des Unternehmens für den Einsatz am Kommissionierwagen passende Lösungen ausgewählt, hierfür ein Gesamtkonzept entworfen und der Wagen bzw. Demonstrator mit mehreren Produkten ausgerüstet, die auch systemisch umfangreich eingebunden sind. Somit entstand ein Präsentationsmittel, mit dem die Leistungsfähigkeit der Produkte demonstriert und typische Einsatzszenarien abgebildet werden können. Gleichzeitig wurde so das Anwendungsspektrum des Demonstrators erweitert.

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Über die Unternehmen

Die A&W Apparate & Wärmetauscherbau GmbH fertigt und repariert Wärmetauscher, Druckbehälter und Apparate für die chemische und petrochemische Industrie. Auf dem Gelände der Raffinerie PCK in Schwedt arbeiten die beiden Geschäftsführerinnen Maren Blank und Katrin Wallura mit rund 60 Mitarbeiter/-innen und 5 Azubis an der, oft komplizierten, Einzelstückfertigung. Neben der Fertigung gehören auch Reparatur und Wartung zum Angebot der Firma.

Herausforderung

Der Wärmetauscherbauer A&W möchte die internen Prozesse digitalisieren und somit vereinfachen. Künftig soll alles, von Angebotserstellung über Einkauf, Konstruktion und Fertigung bis zur Auslieferung in einem durchgängigen ERP-System bearbeitet werden. Nach einem erfolgreichen Ausschreibungsverfahren war der Systempartner gefunden: ERP-Anbieter PLANAT. Doch vor Projektstart fragte sich A&W: Was kommt auf uns im Einführungsprozess zu? Wo liegen möglicherweise Stolpersteine?

Lösung

Vertrauen ist der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit. Die gemeinsame Visualisierung der ERP-Einführung mit LEGO® SERIOUS PLAY® brachte beide Firmen näher zusammen und machte das geplante Projekt greifbar. Alle Beteiligten brachten Ihre Perspektiven ein und planten die wichtigsten Schritte gemeinsam. Denkbare Stolpersteine wie z.B. Zeitmangel oder fehlende Akzeptanz wurden diskutiert und Lösungen bzw. präventive Maßnahmen beschlossen.

Umsetzung

In einem eintägigen Workshop erarbeitete sich das Team der künftigen „ERP-Experten“, die Key-Usern, bei A&W und der Projektmitarbeiter bei PLANAT einen Überblick über den Einführungsprozess. Mit Hilfe der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® erwarben sie gegenseitiges Verständnis und Kenntnisse über die Arbeitsweise in beiden Firmen. Es wurde der Standardprozess einer Wärmetauscherproduktion anhand eines LEGO-Modells einmal mit und einmal ohne ERP-System durchgespielt.

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Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen

Über das Unternehmen

 Die Wiese Backwaren GbR ist ein Handwerksunternehmen in vierter Generation, dessen Kerngeschäft aus diversen Brot- und Brötchensorten besteht. Weiterhin bietet die Ostbrandenburger Firma mit Sitz in Eberswalde Torten, Kuchen und warme Speisen in zwei Läden und einem Café an. Gemeinsam mit den zwei Produktionsstätten arbeiten rund 80 Menschen in dem Ausbildungsbetrieb, der besonderen Wert auf alt hergebrachte Handwerkskunst, Regionalität, und ökologisch angebaute Rohstoffe legt.

Herausforderung

In der Bäckerei Wiese arbeiten 80 Menschen an drei Standorten. So laufen Absprachen untereinander über diverse Kommunikationswege, oftmals mit mehreren Schnittstellen. Die verschiedenen analogen und digitalen Kommunikationsmittel, z.B. Bestellbuch, Fax oder E-Mail, funktionierten nicht immer zuverlässig. „Just-in-time“-Kommunikation ohne Informationsverluste, bspw. bei Kundenbestellungen, - dies war ein großer Wunsch sowohl der Belegschaft als auch der Geschäftsführung.

Lösung

Über digitale Kommunikationswege lassen sich Informationen dort bündeln, wo sie gebraucht werden. Die Ausstattung mit teils mobilen und teils stationären Endgeräten in Kombination mit einer SharePoint Lösung bietet allen Beschäftigten die Möglichkeit auf relevante Informationen zuzugreifen. Die entsprechenden Applikationen können je nach Anforderung programmiert und die entsprechenden digitalen Kommunikationswege den Beschäftigten vermittelt werden.

Umsetzung

In einem zweitägigen Workshop erarbeitete ein abteilungsübergreifendes Team eine unternehmensweite Kommunikationstrategie, mit Hilfe der Methoden Business Modell Canvas und LEGO® SERIOUS PLAY®. Deutlich wurden die vielfältigen Tätigkeitsgebiete, vorhandene digitale Technologien und Potentiale im Betrieb. Gemeinsam machte das Bäckerei-Team konkrete Anforderungen an Hard- und Software sowie Kommunikationsabläufe sichtbar. Nach dem Workshop entstand eine Bestell-App, die derzeit in der Testphase ist und weiter ausgebaut wird.

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Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Wie kann digitales Lernen die Berufsausbildung attraktiver gestalten? Wie können junge Fachkräfte in Ihrer Arbeitswelt erreicht werden unter der Nutzung bekannter Medien aus Ihrem "digitalen Alltag"? Wie überführt man traditionelle Methoden des Wissentransfers in innovative Lernformate?

Lösung

Das Qualifizierungskonzepts "Lernen, Training, Assistenz" unseres Kompetenzzentrums wurde in ein digitales Format überführt. Die App eröffnet individuelle Lernpfade, einfaches wiederholen und fördert schnelles interaktives lernen. Ad-hoc Schulungen, im Sinne von Learning & Training on the Job werden ermöglicht, ohne Teilnehmerbegrenzung. Sie ist erweiterbar und thematisch replizierbar, eine Blaupause für andere Themen.

Umsetzung

Im Rahmen einer Lernpartnerschaft zwischen dem QualifizierungsCENTRUM der Wirtschaft GmbH Eisenhüttenstadt und der BTU Cottbus-Senftenberg wurde die Arbeitssicherheit als breitenwirksamstes Thema zur Qualifizierung ausgewählt und anschliessend über Feedbackrunden geschärft. Es ist nun möglich ohne Gefahren des realen Umfelds zu lernen. Dies gelang durch die Verbindung des digitalen Lernen (Augmented Reality) in Zusammenhang mit den realen Schutzausrüstungen - echtes Blended Learning eben.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Otto-Berndt-Straße 2, 64287 Darmstadt

Das Unternehmen produziert hochindividuelle Produkte und nutzte bereits in der Vergangenheit digitale Methoden zur Produktionskonfiguration. Um Rahmen des Projektes sollte nun durch Vernetzung und Einsatz von Produkt-Konfiguratoren in der spanenden Fertigung von Einzelstücken der Produktionskette aufwändige Handarbeit eingespart werden.

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Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Otto-Berndt-Straße 2, 64287 Darmstadt

Das Unternehmen produziert kundenspezifische Produkte, wodurch viel Arbeitsaufwand entsteht. Im Zuge des Projektes wurde der Produktionsprozess analysiert und in Folge optimiert und durch neue Technologien ergänzt.

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Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Otto-Berndt-Straße 2, 64287 Darmstadt

Das Unternehmen betreibt Dialysezentren die prozessbedingt einen hohen Energie- und Wasserverbrauch aufweisen. Im Rahmen des Umsetzungsprojektes wurden alle relevanten Prozesse und Energiekennzahlen erfasst. Darauf basierend wurde eine Energie-Monitoringsystem entwickelt und ein Katalog mit Einsparmaßnahmen erarbeitet.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund

Themen: Künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Campus-Boulevard 55, 52074 Aachen

KI-gestützte Bildanalyse von Montageprozessen zur Reduktion menschlicher Fehler

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Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Zukunftsmeile 1, 33102 Paderborn

Parametrisierung von Produktionsmaschinen bei Rohstoffen mit schwankenden Eigenschaften

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Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Aufzeigen der Möglichkeiten von Industrie 4.0 im Schaltschrankbau von KMU und Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie inkl. Transformations-Roadmap um anhand konkreter Projekte und Maßnahmen Industrie 4.0 greifbar zu machen.

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Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Vom Unternehmen werden sowohl immer individuellere Produkte als auch kürzere Lieferzeiten erwartet. Papierbasierte Kommunikation und Planung versagen hier oft, dass Unternehmen setzte deswegen digitalisierte Unternehmensprozesse um eine effizientere und flexiblere Planung zu gewährleisten.

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Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Verbesserung von Planungs - und Steuerungsmöglichkeiten bei der Auftragsbearbeitung, Bessere Auslastung der Kapazitäten und höhere Kundenzufriedenheit.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Kundenbindung und neue Absatzmärkte erschließen mit innovativen Produkten und Dienstleistungsangebotendurch die Smartifizierung eines Produktes aus dem Portfolio des Unternehmens und automatisierte erhebung und Digitalisierung produktrelavanter Informationen als Grundlage für ein erweitertes Dienstleistungsangebot.

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Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Identifikation von Digitalisierungspotenzialen wie eine Abteilungsübergreifende Kapazitätsplanung und eine rückwirkende Auslastungsbewertung der Fertigung prüfte das Projektteam im direkten Anschluss in einem Gestaltungsworkshop. Ziel waren konkrete Konzepte für die Umsetzung.

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Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Vermittlung relevanter Plattformen, Programmiermethoden etc., praktische Arbeit mit leichtroboter und Potenzialanalayse für den Einsatz interaktiver Robotik in der Montage.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Realisierung einer digital unterstützten Montagelinie für einen effizienten Montageprozesse. Teilziele sind eine erhöhte Transparenz bzw. Rückverfolgbarkeit des Auftragsstatus, eine papierloser Dokumentation und die Vermeidung von Fehlteilen.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Aufzeigen der Digitalisierungspotenziale von intralogistischen Prozesse und Umsetzung einer digitalisierten Produktoffensive. Durch das Ausschöpfen der Digitalisierungspotenziale sollen bisher analoge und nicht-wertschöpfende Tätigkeiten effizienter und flexibler gestaltet werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Um hohe Flexibilität bei gleichzeitig konstanter Qualität zu gewährtleisten werden sämtliche Produktions - und Fertigungsprozesse in Echtzeit digital dargestellt.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Die Auftragsabwicklung erfolgte in der Vergangenheit papierbasiert. Ein Umstieg auf ein komplett digitales System soll hier Effizienz schaffen und Störungen vermeiden. Die Digitalisierung von Rückmeldedaten hilft durch die somit transparente Bedarfserfassung zur Produktivitätsoptimierung.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Die Losgröße 1 ist bereits Realität aber mit hohem Aufwand. Durch eine durchgängige Vernetzung soll eine automatische Bereitstellung und Konfiguration bei max. Wertschöpfung, Flexibilität und Mitarbeiterqualifikation geschaffen werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Um zu hohe Abhängigkeit von den eigenen IT-Mitarbeitern zu vermeiden, will das Unternehmen den IT-Support auf einen Cloud-basierten Dienst auslagern. Zusätzlich zur höheren Professionalität soll dies dem Unternehmen trotz seiner Größe die Nutzung von Skalenerträgen im IT-Bereich erlauben.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Datenbanken werden zum besseren abschätzen von Fertigungszeiten genutzt und die optimierung von Transportwegen verbessert den Materialfluss und sorgt für effizientere Logistik. Zudem können digitale Methoden kundenindividuelle Lösungen möglich machen.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Erzeugung eines digitalen Abbilds der Materialflüsse (Einsatz von Databirds®) zur Steigerung der Prozesstransparenz, Steuerbarkeit und horizontalen Vernetzung der Unternehmen in ihren operativen Prozessen durch den Einsatz von Industrie 4.0-Bausteinen.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Wareneingangsprüfung und Qualitätsmanagement in der Schwerindustrie direkt verknüpfen und für die Produktionsplanung verwendbar machen. Digitalisierte Wareneingangsabwicklung.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Vereinfachung der Datenerfassung und -verwaltung mithilfe durchgängiger, lokaler und unmittelbarer Material- und Produktionsdatenerfassung, transparente intrabetriebliche Kommunikation, Verwendung der Daten zur effizienteren Produktionssteuerung.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Entwicklung eines methodischen Vorgehens zur Erstellung von IoT-Konzepten zur Einbindung technischer Geräte. Konzeption und Realisierung über Architektur zur Anbindung eines exemplarischen Gerätes und Visualisierung einer Endkundenanwendung.

Weiterführende Informationen

Themen: Cloud-Anwendungen, Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Papierlose Fertigung mithilfe von durchgängig auftragsbegleitender, digitalisierter Betriebsdatenerfassung.

Weiterführende Informationen

Themen: Cloud-Anwendungen, Unternehmensprozesse
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus), Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Erhöhung der Kundenzufriedenheit und Effizienzsteigerung unternehmensinterner Prozesse durch Lieferzeitprognosen.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Rolle semantischer Beschreibungen befindet sich im Wandel. Entwicklung eines methodischen Vorgehens zur Abdeckung unterschiedlicher RAMI-Schichten. Konzeption und Realisierung der Modelle für eine CNC-Steuerung für die Schneidemaschinenbranche.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Erhöhung der Transparenz in der Produktion durch die Entwicklung einer Industrie 4.0-Roadmap im Rahmen der Gestaltung des Produktionskonzepts.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

KMU-gerechte live Sensordatenerfassung für die Produktion durch Befestigung drahtlos angebundener Sensoren an Bauteile und Maschinen, um produkt- und maschinenspezifische Sensordaten aufzunehmen. Daten sollen über IoT-Gateway in Cloud-Plattform übermittelt und in Echtzeit im Web aktualisiert werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Echtzeitanalyse und -optimierung im Produktionsprozess zur Stabiliserung der Qualität in der Produktion, Entwicklung und Implementierung einer Kraft- und Beschleunigungsmesstechnik, Echtzeitsignalaufnahme und drahtlose Übermittlung an cloudbasierte Analyseplattform, Entwicklung eines Umsetzungskonzeptes.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Land- & Forstwirtschaft, Fischerei
Ort: Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund

Entwicklung einer Roboter-gestützten Lösung für Brennholzpalettierung zur Steigerung des Umsatzes.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards

Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Die Held Drucklufttechnik GmbH aus Hiddenhausen bei Herford ist ein klassischer, technischer Nischendienstleister. Das Team, aktuell bestehend aus dem Geschäftsführer und zwei Technikern, ist auf die Wartung, Reparatur, Installation und Planung von Industriekompressoren spezialisiert. Die Prozesse zur Auftragsannahme und Abwicklung sind seit Jahren im Betrieb eingespielt, kommen allerdings durch die sehr gute Auftragslage und das daraus resultierende Wachstum so langsam an ihre Grenzen. Vor allem die Nachbearbeitung der erledigten Monteuraufträge muss immer noch im Anschluss an den Tagesbetrieb und per Hand erledigt werden. Das erfordert einen großen zeitlichen Aufwand.
 

Ziel 

Held Drucklufttechnik möchte sämtliche Auftragsdokumentation entlang der gesamten Prozesskette digitalisieren – von der Aufnahme der Gewerke beim Kunden bis zur Abrechnung und Schlussdokumentation. Darüber hinaus plant das Unternehmen einen Teil der im Rahmen der Dokumentation erfassten Maschinendaten wie beispielsweise Betriebsstunden dazu zu verwenden, den Kunden aktiv und frühzeitig Wartungstermine anzubieten. Die sogenannte vorausschauende Instandhaltung, engl. Predictive Maintenance, wäre ein zusätzlicher Service, der die Kundenbindung stärken soll und gleichzeitig zu einer besseren Planbarkeit der betriebseigenen Ressourcen führt.
 

Lösungsansatz

Im ersten Schritt soll ein Konzept zur Integration digitaler Datenverarbeitung bei Held Drucklufttechnik erarbeitet werden. Dabei sollen ausschließlich freie und offene Standards zur Implementierung von Webinterfaces und Datenbanken zum Einsatz kommen. Im Projekt sollen zunächst die Möglichkeiten der Datenerfassung und Digitalisierung (insbesondere bei bereits bestehenden älteren Systemen) mit Blick auf die Prozesse des Unternehmens evaluiert werden. Anschließend wird eine optimale Architektur für die interne Datenverarbeitung ausgewählt und konzeptionell implementiert, immer mit Blick auf die begrenzten Ressourcen und offene freie Standards.

Zu Beginn des Projekts sollen wichtige Prozesse des Unternehmens mit Hilfe der freien Prozessmodellierungssprache BPMN 2.0 und einer Open-Source Prozessmodellierungssoftware visualisiert werden. In den nächsten Schritten werden kritische Prozesse identifiziert und mit Hilfe der freien Prozessbeschreibungsstandards detailliert dargestellt. Die Implementierung der neuen Software sollte dabei so gestaltet sein, dass Erweiterungen auf daraus aufbauende Prozesse wie die Ersatzteilbeschaffung, Tourenplanung, etc. ohne Schwierigkeiten möglich bleibt.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Herausforderung 

Valoons aus Neuss ist ein Großhändler von Latexballons, Ballonzubehör und Partyprodukten. Die eigenen Ballonmotive werden von Valoons ausschließlich in Deutschland entworfen und entsprechend dort auf die Ballons gedruckt. Die Produktpalette umfasst neben Ballons auch komplementäre Produkte wie Geschenkpapier, Konfetti, Cupcake-Topper, Cupcake-Wrapper, Geschenkanhänger, Schleifen, Bänder und Geschenkboxen.

Der Vertrieb der Produkte läuft momentan über die eigene Webseite des B2B-Onlineshops und über eine Filiale in Neuss. Derzeit werden alle Prozesse von der Herstellung bis zur Abrechnung hauptsächlich durch die Inhaberin des Unternehmens manuell bearbeitet. Dieses Vorgehen bindet viele Ressourcen und dadurch gestaltet sich ein weiterer Ausbau des Unternehmens schwierig.

Ziel 

Zukünftig soll der Vertrieb über die eigene Webseite weiter ausgebaut werden. Um den damit verbundenen erhöhten Aufwand überschaubar zu halten, möchte Valoons Prozesse standardisieren und möglichst automatisieren. So soll zum einen der zeitliche Aufwand deutlich reduziert werden und zum anderen die daraus gewonnen zusätzlichen Kapazitäten sinnvoll für die Erweiterung des Unternehmens genutzt werden.

Lösungsansatz 

In einem ersten Schritt sollen die Prozesse hinsichtlich einer Abbildung in einem geeigneten ERP-System analysiert werden. Dazu zählen u.a. standardisierte Artikelidentifikationen mittels der Global Trade Item Number (GTIN) oder der Versand einer E-Rechnung beispielsweise mit dem ZUGFeRD-Format.

Im zweiten Schritt wird - so der Plan - dann ein passendes ERP-System ausgewählt und eingeführt werden. Dabei ist vor allem auf die Skalierbarkeit zu achten und entstehende Kosten. Zudem wird im Verlauf des Auswahlprozesses ermittelt werden, ob sich eine Cloud-Lösung, eine Software as a Service (SaaS) oder die klassische Lizenz auf der eigenen Hardware am besten eignet.

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung für die Hans Brunner GmbH

Die Hans Brunner GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Formen beispielsweise für Osterhasen aus Schokolade. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und gesetzliche Anforderungen gleichermaßen zu erfüllen, muss das Unternehmen aus Glonn bei München sämtliche Energieverbräuche, insbesondere Verbrauchsspitzen, im Blick halten. Den Energie- und Ressourcenverbrauch zu steuern und zu überwachen, bringt zwar Kosten- und Wettbewerbsvorteile und leistet einen positiven Umweltbeitrag durch Senkung des CO2-Ausstoßes. Allerdings ist es für mittelständische Unternehmen wie die Hans Brunner GmbH sehr aufwändig, alle Verbräuche bis auf das Niveau einzelner Maschinen zu erfassen und in einem effizienten Energiemanagementsystem zusammen zu führen.

Während Brunner früher reiner Verbraucher extern bezogener Energie war, ist das Unternehmen heute Erzeuger und Verbraucher zugleich: Regenerative Energien wie Photovoltaik-Strom und industrielle Abwärme werden erzeugt. Es erfolgt eine Netzeinspeisung nicht verwendeten Stroms. Wertstoffkreisläufe wurden hinzugefügt. All dies macht das Ressourcen- und Energiemanagement wesentlich komplexer.

Um hier personelle und finanzielle Ressourcen sowie das notwendige Know-how nicht kostenintensiv selbst Inhouse aufzubauen, ist Brunner auf die Kooperation mit Ener­giedienstleistern angewiesen. Eigene Kenntnisse zu den Potenzialen der Energieeffizienz, Mangel an Zeit, Geld und Mitarbeitern können so durch überbetriebliche Zusammenarbeit kompensiert und die eigenen Prozesse und Verbräuche energetisch gesteuert werden.

 

Ziel der Hans Brunner GmbH

Brunner möchte mit dem Projekt das bestehende Energiemanagement überprüfen und optimieren. Dies umfasst die Identifikation weiterer Einsparpotenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und das kontinuierliche Monitoring der bestehenden Energieverbräuche. Ziel ist es, mittels des Energiedatenmanagements einen Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit leisten.

Die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz ist ein kontinuierlicher Prozess, der ständig neue Ideen benötigt. Die Beteiligung am Pilotprojekt bietet daher eine gute Gelegenheit, den Energieverbrauch extern monitoren zu lassen, Digitalisierungspotenziale des Einsatzes von eStandards zum überbetrieblichen Austausch von Energiemanagementdaten einzuführen und aktiv zu nutzen sowie neue Impulse zur weiteren Verbesserung des Energiemanagements zu generieren.

 

Lösungsansatz der Hans Brunner GmbH

Durch die Projektkooperation mit externen Energieeffizienz-Dienstleistern, die die erhobenen Energiedaten analysieren, Ineffizienzen identifizieren und Korrekturen anregen, wird die Hans Brunner GmbH in die Lage versetzt, abrechnungsrelevante Echtdaten des Energieverbrauchs zeitnah zu erhalten und damit frühzeitiger gegensteuern zu können. Das eigene Energiemanagement wird hierbei sinnvoll flankiert und ergänzt. Dies erfolgt über einen cloudbasierten Lösungsansatz, der es dem Unternehmen ermöglicht, Energieverbrauchsdaten standardisiert an eine Leitstelle zu übermitteln.

Durch die Nutzung eines Standards für die Energiedatenübermittlung soll eine offene Lösung entwickelt werden, die auch anderen Mittelständlern für das Energiemanagement zur Verfügung stehen soll. Damit wird der Einsatz von Standards wie DLMS/COSEM vorangetrieben, die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gesteigert und Transfer-Know-how für die Kompetenzentwicklung mittelständischer Unternehmen im Bereich der Digitalisierung des Energiemanagements generiert.

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Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung für CHMS

Derzeit ist es beim Coburger Handtuch- und Mattenservice CHMS aus dem fränkischen Rödental nicht möglich, die einzelnen Reinigungs-Chargen mit Maschinendaten aus dem Prozess zu kombinieren, bzw. diese Daten für andere Maschinen im Prozess zur Verfügung zu stellen.
 

Ziel von CHMS

Grundvoraussetzung, um Prozessdaten der Maschinen einzelnen Matten zuordnen zu können, ist eine eineindeutige Verknüpfung von der Einzelmatte zu einer Charge (Sack) und die Weiterverfolgung der Charge im Prozess. Gleichzeitig müssen die kontinuierlichen Maschinendaten mit den Verfolgungsdaten der Chargen über den digitalen Zeitstempel verknüpft werden. Dadurch kann u.a. bei Reklamationen gezielt nach Unregelmäßigkeiten im Reinigungsprozess geforscht werden, bzw. diese Unregelmäßigkeiten direkt im Prozess ausgeglichen werden.
 

Lösungsansatz von CHMS

Die Chargen der zu reinigenden Schmutzfangmatten sollen künftig mithilfe von Standards identifiziert werden. Infrage kommen eine serialisierte Globale Artikelnummer (SGTIN) oder der Global Individual Asset Identifier (GIAI) im RFID-tauglichen EPC-Format. Die RFID-Technologie ermöglicht dabei eine schnelle und nahtlose Erfassung der Chargen und einen automatisierten Austausch der Informationen zum Reinigungsprozess via Datenaustauschstandard EPCIS.  

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

Die fränkische Eisengießerei Düker will der aufwändigen Erfassung von Qualitätsdaten über Papier und Excel ein Ende bereiten. Düker stellt Komponenten für Wasser- und Gasleitungen her. Da viele Produkte Sicherheit für technische Einrichtungen und Menschen bieten müssen, werden sie streng kontrolliert und die Einhaltung geforderter Qualitätsstandards muss nachgewiesen werden. Dazu wird bei der Fertigung der sicherheitsrelevanten Produkte die Qualitätssicherung protokolliert und überwacht. Beispielsweise muss ein vorgegebenes Anzugdrehmoment für Schrauben einer Armatur sichergestellt und protokolliert sein.

Die verwendeten Prüfmittel (also die Prüfgeräte, Anlagegüter) müssen dazu eindeutig identifiziert und den Chargen der geprüften Produkte zugeordnet werden. Aktuell sind über 3.000 Prüfmittel angelegt, von denen fast 2.000 ständig aktiv für Prüfungen genutzt werden. Die im Projekt entwickelnde Systematik für die Identifikation und Kennzeichnung soll bei Düker perspektivisch für alle Anlagegüter (also auch Inventar, IT-Ausstattung, etc.) angewendet werden.

Aktuell wird die Rückverfolgbarkeit von sicherheitsrelevanten Produkten und die Verwaltung der Anlagegüter in jedem Werk in unterschiedlicher Art und Weise durchgeführt. Die Systematiken reichen von Handaufschrieb über Excel-Tabellen bis hin zu einer kleineren Datenbank.
 

Ziel 

Ziel ist es, an beiden Standorte der Düker GmbH ein einheitliches System zur Identifikation von Anlagegütern, Lokationen und Fertigartikel basierend auf eStandards (Standards für den elektronischen Geschäftsverkehr) einzuführen. Die manuelle Erfassung von Artikelnummern und Chargen der sicherheitsrelevanten Produkte soll durch den Einsatz von Scannern vereinfacht und fehlerfrei werden.
 

Lösungsansatz 

Die Rückverfolgbarkeit, beispielsweise von Armaturen, basiert zukünftig auf eindeutigen, standardisierten Identifikationsnummern (GTIN) in Kombination mit weltweit lesbaren Barcodes (Datenträgern wie dem GS1-128 Barcode). Die Verwaltung, Identifikation und Wartung von Anlagegütern wird auf Basis eindeutiger Idente wie des Global Individual Asset Identifier GIAI und Barcodes vereinheitlicht. Die in der Produktion verwendeten Prüfmittel werden basierend auf den Barcodes per Scan erfasst und protokolliert.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

FOND OF – bekannt zum Beispiel durch die Rucksackmarke Ergobag – verfolgt zurzeit ein Modell, welches sich hauptsächlich an einem linearen Wertschöpfungssystem orientiert. Nach Verkauf des Produktes (Rucksack oder Tasche) findet keine pro-aktive/systematische Interaktion mit dem Kunden mehr statt. Das Unternehmen stellt sich die Frage: Wie kann man die Nutzungsdauer von Rucksäcken verlängern oder die verwendeten Rohstoffe erneut nutzen? Was geschieht mit den Rucksäcken, nachdem sie nicht mehr genutzt werden? Wie lässt sich also die Nachhaltigkeit für Rucksäcke verbessern?
 

Ziel

Das Pilotprojekt entwickelt und testet mit dem mittelständischen Unternehmen FOND OF, wie ein Circular-Economy-Geschäftsmodell (Modell der Kreislaufwirtschaft) für Rucksäcke und Taschen gestaltet sein kann und welche Rolle eStandards als Wegbereiter hierbei spielen können. Ziel ist es, die Lebenszeit der Rucksäcke bzw. der Rohstoffe zu verlängern

Das Prinzip der Circular Economy bedeutet, sich von einem linearen Wertschöpfungssystem (Rohstoffextraktion, Produktion, Verkauf, Nutzung, Entsorgung) hin zu einem zirkulären Wertschöpfungssystem zu bewegen, bei welchem Produkte, Materialen und Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf gehalten werden. Dies setzt eine neue Betrachtung der unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette voraus und erfordert in der Regel Innovationen im Geschäftsmodell, welche wiederum einen Mehrwert für das Unternehmen bringen.
 

Lösungsansatz

Im Zuge des Pilotprojektes identifiziert FOND OF, welche Potenziale für ein Kreislaufgeschäftsmodell bestehen. In ersten Vorgesprächen wurden mögliche Ansätze identifiziert:

  • Rücknahmemodelle:

     Die Rücknahme der Rucksäcke würde u.a. bedeuten, dass FOND OF identifizieren muss, die Rücknahme auch technisch gestaltet wird und die Weiternutzung und Rückführung der Materialien in die Wertschöpfung – also den Wirtschaftskreislauf – umgesetzt wird.

  • Leasing Modell / Product Service System:

     Dies ermöglicht z.B. ein neues Geschäftsmodell gegenüber dem Kunden und hätte wiederum Implikationen für die Weiternutzung/ Rückführung der Materialien in die Wertschöpfung / den Wirtschaftskreislauf

  • Ausbau des Angebots von Reparatur-Services

Die unterschiedlichen Ansätze haben u.a. Auswirkungen auf das Geschäftsmodell, auf die Logistik, auf die Interaktion mit dem Handel, als auch auf die Beziehung zum Kunden.

Die Digitalisierung allgemein und eStandards im Speziellen dienen für die genannten Ansätze als technische Lösungen welche zur erfolgreichen Umsetzung beitragen können. Die unterschiedlichen Ansätze hätten alle zur Voraussetzung, dass eine detailliertere Erfassung und Kommunikation über Produktinformationen zwischen FOND OF, dem Handel und dem Kunden stattfinden muss. Es wird in dem Projekt daher identifiziert und getestet, welche eStandards in welcher Form zu einem Kreislaufgeschäftsmodell beitragen.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung

Wirtschaftlichkeit und Qualität stehen bei der Hesener Metallwarenfabrik seit jeher im Mittelpunkt – nicht nur im Hinblick auf Stanzteile, Pressteile, Ziehteile oder Biegeteile, sondern auch bei internen Prozessen. Um diese jetzt noch effizienter zu gestalten, indem Daten und Informationen zentral zur Verfügung stehen, soll ein arbeitsplatzintegriertes Informations- und Wissensmanagement eingeführt werden. Dieses setzt die zentrale Bereitstellung gepflegter Stamm-, Produktions- und Auftragsdaten sowie die Bereitschaft der Mitarbeiter, relevante Informationen zu teilen und zentral einzupflegen, voraus.

 

Ziel 

Die papierlose und flexible Produktion steht als Zielgerade am Ende des Projekts. Erreicht werden soll diese durch die Unterstützung eines arbeitsplatzintegrierten Informations- und Wissensmanagementsystems. Dazu soll das schon heute hohe Niveau im Qualitätsmanagement zum Beispiel durch die Erfassung und Visualisierung der Arbeitsprozesse sowie Messwerte noch weiter optimiert werden. Dieses Ziel soll des Weiteren durch die zentrale Datenerfassung und den Wegfall doppelter Daten sowie einer hohen Interoperabilität zwischen den Schnittstellen (APIs) erlangt werden.


Lösungsansatz:

Es soll ein arbeitsplatzintegriertes digitales Informations- und Wissensmanagement eingeführt werden. Dazu werden erste relevante Daten und Informationen aus der Produktion, dem Auftragsmanagement und der Qualifizierung in eine flexible digitale Lösung auf Basis von offenen Standards wie Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) und Open Source bzw. Industriestandards wie OPC Unified Architecture (OPC UA) überführt. Besonderer Wert wird dabei auf die Einbeziehung der Mitarbeiter gelegt, sodass die weitere Digitalisierung ein von allen Beteiligten getragener Prozess ist.

Im Vorfeld werden dazu alle relevanten Prozesse und Stamm-, Produktions- und Auftragsdaten analysiert. Dann soll der Status des aktuellen Informations- und Wissensaustausches in der Produktion erhoben und auch Lücken in der Datenbank eruiert werden. Im Anschluss folgt die Konzipierung der Software-Lösung auf Basis von Standards. Wichtig in dieser Phase: die konzeptionelle Begleitung der standardisierten Beschreibung von Informationen und Prozessen entsprechend der Vorgaben aus dem Qualitätsmanagement. In der Pilotphase werden erste Anwendungen dann live im Betrieb getestet.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Herausforderung

Werkzeug-Eylert mit Unternehmenssitz in Chemnitz ist ein in dritter Generation geführtes Unternehmen im technischen Großhandel mit einem über 40.000 Artikel umfassenden Warensortiment für Industrie, Wirtschaft, Gewerbe und Behörden. Für die Kundenbetreuung vor Ort sind Außendienstmitarbeiter und Anwendungstechniker in Sachsen und ganz Mitteldeutschland im Einsatz. Doch der technische Werkzeug-Großhandel möchte nicht nur mit Service die Kundenbindung vor Ort stärken, sondern auch über den digitalen Weg. Doch derzeit kennt das Unternehmen nicht den Digitalisierungsstand auf Kunden- und Lieferantenseite. Welche digitalen Prozesse sind bereits möglich, welche Standards kommen dort zum Einsatz?
 

Ziel 

Das Familienunternehmen bindet seine Kunden jetzt schon über verschiedenste Instrumente und Medien erfolgreich an sich und hat dafür viel in die eigene digitale Infrastruktur investiert. Werkzeug-Eylert plant nun mittels eStandards, seine Prozesse mit denen auf Kunden- und Lieferantenseite zu verknüpfen und die digitale Kundenbindung zu stärken. Das Ziel ist es im ersten Schritt herauszufinden, wie die entsprechenden Möglichkeiten dafür auf Kunden- und Lieferantenseite aussehen. Ist das erstmal bekannt, sollen die Prozesse mit den Geschäftspartnern bestmöglich integriert und harmonisiert werden, um so z. B. den Austausch elektronischer Rechnungen via EDI zu ermöglichen.
 

Lösungsansatz 

Um in diesem Zusammenhang die Prozesse zu optimieren und zu vereinfachen, sollen bei Werkzeug-Eylert eStandards wie ZUGFeRD für die elektronische Rechnungsstellung implementiert werden. Damit wäre der Kunde und Lieferant in der Lage, die im PDF/A3-Format erstellten E-Rechnung anhand der beigefügten standardisierten XML-Datei einfach in sein System zu übernehmen und ohne Medienbruch zu bearbeiten.

Vor der Implementierung von ZUGFeRD soll durch eine Kunden- und Lieferantenbefragung der Bedarf und die Möglichkeiten zur Einführung von gemeinsamen standardisierten Prozessen ermittelt werden. Mit dem Fragebogen soll zudem geklärt werden, ob und wenn ja welcher Bedarf über die Einführung des Datenaustauschstandards ZUGFeRD hinaus besteht. Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, sollen die ermittelten Kunden die Rechnungen im ZUGFeRD-Format erhalten.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung 

Das Familienunternehmen Wiewald GmbH aus Leipzig ist auf Druckluft-, Stickstoff- und Vakuumlösungen für Industrieanwendungen spezialisiert. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Planung, dem Aufbau, der Wartung und Reparatur von Druckluftanlagen. Dabei steht der Service den Kunden 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Das Unternehmen möchte nun die Prozesse optimieren und digitalisieren.

Ziel 

Die Entwicklung hin zu immer mehr automatisierten und digitalen Abläufen ist nicht nur bei Großunternehmen, sondern auch bei mittelständischen Unternehmen zunehmend spürbar. Ein wesentliches Ziel ist dabei die Optimierung und Standardisierung von Prozessen. Die Verschlankung und Standardisierung der Abläufe bei Wiewald fördert die Produktivitätssteigerung der gesamten Wertschöpfungskette, eine effizientere Gestaltung der Kommunikation innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie die Etablierung eines neuen, professionellen Service für die Kunden. Somit kann die Firma auf die Digitalisierung der Geschäftsprozesse optimal vorbereitet werden und dank der standardisierten Prozesse den Kunden eine neue digitale Serviceerfahrung bieten.

Lösungsansatz 

Das Projekt startet mit einer Bestandsaufnahme, Analyse und Visualisierung der relevanten Geschäftsprozesse, um Schwachstellen und Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Es wird untersucht, welche Prozesse verschlankt werden bzw. automatisiert laufen könnten und welche Standards und Schnittstellen dafür notwendig sind. Die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell des Unternehmens und neue bzw. optimierte Dienstleistungen werden dabei berücksichtigt.

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung

Die Intercus GmbH ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von innovativen, medizinischen Produkten, vorzugsweise Implantaten für die medizinischen Fachbereiche der Unfallchirurgie und Orthopädie. Sitz des Unternehmens ist Bad Blankenburg, etwa 30 Kilometer südlich von Erfurt.

Gemeinsam mit Ärzten, die das Unternehmen mit Problemstellungen aus ihrer täglichen Praxis vertraut machen, sucht Intercus nach Lösungswegen und arbeitet an deren Umsetzung. Das Ziel des Unternehmens ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung verletzter oder erkrankter Patienten unter Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen und technischen Ressourcen. Die Herausforderung dabei ist es, die sogenannten UDI-Anforderungen einzuhalten ( "UDI-Readiness"), die vom Gesetzgeber ab 2020 vorgeschrieben sind. Die Richtlinie zur Kennzeichnung von Medizinprodukten (UDI; Unique Device Identification) stellt die eindeutige, international einheitliche Identifikation medizinischer Produkte über den gesamten Lebenszyklus sicher und sorgt für mehr Transparenz und lückenlose Rückverfolgbarkeit.

Ziel

In dem Projekt sollen die UDI-Anforderungen für Medizinprodukte ab dem Jahr 2020 an die Intercus-Produkte berücksichtigt werden, so dass ein europaweiter Vertrieb möglich ist. Das Ziel des Projekts ist es, insbesondere den Anforderungen an das Label (Barcodierung) und an die Stammdaten zu genügen. Jedes verkaufte Produkt soll mit einem Barcode und weiteren Informationen eindeutig gekennzeichnet werden.

Lösungsansatz

Die Vorgaben der UDI-Anforderungen sind dokumentiert und für Produkte, die in die USA exportiert werden, bereits umfänglich erprobt. Dieses Vorgehen dient in Europa als Vorbild und Orientierung.

Daher sollen in einem ersten Schritt die Anforderungen an die Übermittlung der Stammdaten an die Europäische Datenbank für Medizinprodukte (EUDAMED) sichergestellt werden. Dafür werden Qualität, Vollständigkeit und Verfügbarkeit der Produktstammdaten geprüft und eine entsprechende Empfehlung zur maschinellen Übermittlung der Daten konzipiert.

In einem zweiten Schritt werden die Labels bzw. die gegebenenfalls erforderliche Direktmarkierung auf den Produkten UDI-konform gestaltet. Eine Barcodierung über gängige Standards wird empfohlen. Bei der Direktmarkierung muss die Machbarkeit geprüft und mit den dokumentierten Anforderungen abgeglichen werden (z. B. bei Kleinteilen). Für die übrigen Produkte wird eine GTIN plus Seriennummer und weiterer Informationen verschlüsselt in einer GS1 DataMatrix zum Einsatz kommen.

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Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Das Unternehmen Korfmann ist mit 21 Mitarbeitenden im Bereich des Baus, Reparatur und der Wartung von Kleinkläranlagen in Südwestfalen, im Ruhrgebiet und Bergischen Land unterwegs.

Im Zuge der Einführung der digitalen Wasserwirtschaft und den veränderten Anforderungen muss das Unternehmen künftig verpflichtend standardisiert und digital Wartungsprotokolle erstellen und mit den unteren Wasseraufsichtsbehörden austauschen. Laborproben und ihre Messwerte müssen dazu über einen Connector aus der internen Datenverarbeitung automatisch an Systeme der Behörden via EDI übermittelt werden.

 

Ziel 

Vorhandene offene, frei verfügbare und standardisierte Softwarelösungen sollen getestet und im Unternehmen angepasst bzw. eingeführt werden. Ihre Kompatibilität zu bestehenden internen Softwarelösungen (ERP, Auftragsmanagement usw.) wird demonstriert, erprobt und evaluiert.
 

Lösungsansatz 

Die internen Datenprozesse und Stammdaten werden in Bezug auf die Datenübergabe (Schnittstellen, APIs, Konnektoren) und den Anforderungen digitaler Wartungsprotokolle getestet und ggf. angepasst. Es wird ein Standardreferenzprozess einschließlich Stammdatenanforderungen definiert, der auf offenen, freien Standards beruht. Die Lösungen sollen in Bezug auf ihre Gebrauchstauglichkeit (eUsability) und ihre Nachhaltigkeit (Circular Economy) gestaltet und dokumentiert werden.

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung

Das Pilotunternehmen Maag ist ein international ausgerichteter, inhabergeführter Hersteller von Lebensmittel-Verpackungsfolien aus Iserlohn im Sauerland. Dessen Produkte sind im Supermarkt beinahe überall im Einsatz: ob verzehrfertige Salatmischung, Nudeltüte oder servierfertiges Menü in der Mikrowellenverpackung. Daher ist es auch wichtig, dass Lebensmittelfolie genau wie das verpackte Lebensmittel jederzeit zurückverfolgbar sein muss. Der Einsatz von Standards für Artikelnummern oder von elektronischem Datenaustausch (EDI) ist im Einzelhandel schon länger etabliert, aber Vorlieferanten der Lebensmittelhersteller waren in dieser Informationskette bisher kaum eingebunden. Handgeschriebene Lieferscheine sind hier noch an der Tagesordnung.

Aber auch bei Verpackungen gilt: Verbraucherschutz hat oberste Priorität. Daher müssen Verpackungen lückenlos zurückverfolgt werden können, um kontaminierte Chargen zügig zu identifizieren und aus den Regalen des Handels herausholen zu können. Doch wie lässt sich beispielsweise eine Verpackungsfolie zurückverfolgen? Wie können dem Hersteller oder Abpacker von Lebensmitteln die relevanten Daten bereitgestellt werden? Wie lassen sich Verpackungen auf Chargenebene identifizieren und eindeutig der richtigen Lebensmittelcharge zuordnen? Diesen Fragen und Herausforderungen hat sich Maag gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards gestellt.
 

Ziel

Innerhalb des eigenen Unternehmens hat Maag bereits einen hohen Digitalisierungsgrad und sichere Prozesse umgesetzt. Diese sollen nun auch für Kunden Mehrwert bieten. Ziel des Pilotprojektes ist, dass Maag nicht nur die Rückverfolgbarkeit sicherstellen, sondern den Kunden gleichzeitig einen hohen Grad an Prozesssicherheit ermöglichen kann. Die notwendigen Informationen sollen auf elektronischem Weg über Standardformate an die Kunden übermitteln werden. Damit standardisierte, elektronische Nachrichten versendet werden können, ist es auch notwendig, alle Artikel (Verpackungsfolien) eindeutig mit Standards zu identifizieren.
 

Lösungsansatz

Rückverfolgbarkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Einführung von Standards. Daher hat das Unternehmen Maag sich dazu entscheiden, die Lebensmittelfolien mit standardisierten Artikelnummern wie der GTIN (Global Trade Item Number) zu identifizieren und diese zusammen mit der Charge in Barcodes (zum Beispiel EAN-13-Barcode oder GS1-128 Barcode) zu verschlüsseln. Jede Folienart bekommt ihre eigene Artikelnummer im GTIN-Format. Diese Artikelnummer plus Chargeninformation wird in einem Barcode verschlüsselt und bei Lieferung erhält der Kunde ein elektronisches Lieferavis. Auch Bestellungen und Rechnungen kann Maag künftig elektronisch empfangen und versenden, da die Produkte darin eindeutig identifiziert werden.

Ein weiterer Vorteil für Maag und den Kunden ist die Schaffung von Prozesssicherheit. Das Beispiel eines Kunden, der die Maag-Folien für frische Salatmischungen für die Kühltheke verwendet, macht das deutlich. 

Bei einer Lieferung an den Kunden wird der Barcode auf der Folie am Warenausgang gescannt. So stellt Maag sicher, dass zum einen der richtige Artikel an den Kunden geliefert wird. Zum anderen können die relevanten Informationen direkt per elektronischer Lieferavisierung an den Kunden übermittelt werden. Als Kundenbeispiel dient hier ein Salatabpacker, der diese Informationen automatisch in seine Systeme einfließen lassen kann und sie auf Knopfdruck abrufbereit hat. Doch der Kunde hat noch weitere Vorteile. Die Information im Barcode auf den Folien lässt sich auch mit seinen Abpack-Maschinen koppeln. Soll beispielsweise Wildkräutersalat abgepackt werden, wird hierfür eine andere Folie benötigt als für Salatmischungen, die auch Möhren und Trockenfrüchte enthalten. Jeder Salat braucht eine andere Folie. Diese unterscheiden sich im Material oder durch die Perforation – also Größe und Anzahl von Luftlöchern zum „Atmen“. Die Perforation entscheidet maßgeblich über die Haltbarkeit des Salats. 

Ist der Prozess digitalisiert, kann an den Maschinen des Abpackers sichergestellt werden, dass die richtige Folie zum richtigen Produkt verwendet wird. Soll Wildkräutersalat verpackt werden, aber versehentlich wird die Folie für Möhrensalat eingesetzt, stoppt der Prozess, wenn der Barcode der falschen Folie gescannt wird. Die Maschine erkennt den Irrtum. 

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Meine ernte ist bereits seit mehr als 10 Jahren erfolgreich tätig und möchte das Angebot für die Kunden ausbauen und erweitern. Dazu gilt es das bestehende Geschäftsmodell mit etablierten Methoden zu analysieren und innovative Ideen zu entwickeln, sodass das Unternehmen zukunftssicher aufgestellt werden kann.
 

Ziel 

Das Ziel des Umsetzungsprojektes ist die Erarbeitung neuer und innovativer Erweiterungen des digitalen Geschäftsmodells von meine-ernte.de. Die Basis dafür bilden Methoden aus der Geschäftsmodellanalyse und der Ideation / des Design-Thinking. Besonderes Augenmerk wird auf die Beurteilung der ökonomischen Machbarkeit der Ideen gelegt.


Lösungsansatz 

Das Umsetzungsprojekt für die kreative Weiterentwicklung des digitalen Geschäftsmodells wird in drei Phasen geteilt:

Phase I - Ein Workshop mit der Geschäftsführung zur detaillierten Analyse des aktuellen Geschäftsmodells mit Hilfe eines Business Model Canvas. Dies dient zur Schaffung einer gemeinsamen Basis und die Formulierung klarer Ziele als Grundlage für Phase II.

Phase II - Ein Ideation Workshop, der auf den Zielen und Ergebnissen von Phase I aufbaut. In diesem Workshop sollen Ideen für die Erweiterung eures Geschäftsmodells generiert werden. Als Teilnehmer würden wir max. 10 Personen aus unterschiedlichen Gruppen (Kunde, Interessierte, Mitarbeiter, Landwirte, andere Partner) empfehlen.

Phase III - Die letzte Phase soll dann dazu dienen die Ergebnisse aus Phase II aufzubereiten und in ein Konzept zur Erweiterung des Geschäftsmodells zu gießen. Insbesondere ökonomische Machbarkeit der generierten Ideen sollte hier im Vordergrund stehen.

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Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Herausforderung 

migori – verpackungsfrei einkaufen (im Folgenden kurz migori) ist ein Geschäft für Haushaltswaren und Lebensmittel, das – wie der Name schon verrät – sich auf den Verkauf von verpackungsfreien Produkten spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2017 gegründet und verfügt zurzeit über ein Ladenlokal in der Kölner Südstadt. Der Name migori ist eine Wortschöpfung aus dem japanischen midori (= grün) und Gorilla. Abgesehen von dem Alleinstellungsmerkmal „verpackungsfrei“, besteht das Sortiment zu einem Großteil aus Bioprodukten aus der Region um Köln. Der Vertrieb läuft zurzeit ausschließlich über den Verkauf in der Filiale. Eine Internetpräsenz besteht in Form einer Webseite zum Marketing und zur Information der Kunden über die Vielfalt des Sortiments, nicht aber als Online-Shop.

Durch den Verkauf der Produkte ohne Verpackung entfällt die Möglichkeit, die Verpackung als Informationsträger zu nutzen. Dies führt zu Nachteilen an unterschiedlichen Stellen der Wertschöpfungskette:

  1. Im Markt hat der Verbraucher nicht die Möglichkeit, über die Verpackung Informationen zum Produkt zu bekommen. Informationen wie z. B. zu Inhaltsstoffen, Herstellungsort, Mindesthaltbarkeit, Nährwerte etc. sind für den Kunden somit nicht direkt erhältlich. Zudem sind viele Kunden mit dem Konzept des unverpackten Einkaufens nicht vertraut. Verschiedene Produkte sind bei migori in einer anderen Form erhältlich als im herkömmlichen Supermarkt. Ein Beispiel ist die Zahnpasta. migori verkauft unverpackte Zahnpasta in Form von Tabletten, die sich im Mund zu Zahnpasta auflösen. Für potenziellen Kunden ist dieses Produkt unbekannt und aufgrund mangelnder Produktinformationen würden diese evtl. vom Kauf absehen. Abgesehen vom unterlassenen Kauf führt der Mangel an Verpackung zu häufigen Rückfragen beim Ladenpersonal, da verschiedene Produkte beratungsintensiv sind, was zu Kapazitätsengpässen führen kann.
     
  2. Die Lagerung und Nutzung der unverpackten Produkte stellen den Konsumenten ebenfalls vor Herausforderungen. Durch die fehlende Verpackung als Informationsträger hat der Kunde nicht die Möglichkeit, direkt am Produkt relevante Informationen zu diesem zu bekommen. Informationen, die ihm beim Kauf mündlich mitgeteilt wurden, z. B. zur Haltbarkeit oder zur optimalen Lagerung, hat er sich vielleicht nicht gemerkt und kann nicht schnell hierauf zurückgreifen. Dies kann dazu führen, dass der Kunde mittelfristig mit dem Konzept des unverpackten Einkaufens unzufrieden wird und in Zukunft davon absieht. Oder es kann passieren, dass aus Unwissenheit die Produkte nicht optimal gelagert werden und so z. B. Lebensmittelabfälle entstehen.

Ziel 

Ziel des Projekts von migori mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards ist die Entwicklung eines Konzepts, wie man Produktinformationen auf einem digitalen Weg, unterstützt durch eStandards, für den Kunden bereitstellen kann, sowohl im Markt als auch dort, wo das Produkt konsumiert wird.

Lösungsansatz 

Es sollen QR-Codes zum Einsatz kommen, über deren Scan der Kunde zu Informationen zum Produkt gelangt. Diese QR-Codes können im Markt an oder neben dem Produkt angebracht werden. Zudem könnten sie auch für den Kunden zur Mitnahme ausgelegt werden. Hier bietet sich ggf. auch die Möglichkeit, die QR-Codes als Sticker auszulegen, die auf das jeweilige Gefäß, in dem das Produkt transportiert oder gelagert wird, geklebt werden können. Somit hat der Kunde jederzeit und ortsunabhängig Zugang zu den Produktinformationen und die Kundenkommunikation wird gesichert.

Als Teil des Projekts muss in einem ersten Schritt identifiziert werden, welche Möglichkeiten der QR-Code für diesen spezifischen Fall bietet und welche (technischen) Anforderungen sich hieraus für migori ergeben. In einem zweiten Schritt soll Verständnis geschaffen werden, welche Art der Informationen relevant sind und wie diese optimal aufbereitet werden können: aus Sicht des Kunden, des Verkäufers als auch aus ökologisch-sozialen Aspekten.

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Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Herausforderung 

Neben klassischen stationären Händlern drängen immer mehr Online-Anbieter und Start-ups in das traditionelle Möbelgeschäft vor. Das bekommt auch die bayrische Möbel Jobst GmbH zu spüren. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, muss das Unternehmen aus dem Chiemgau sämtliche Leistungen und Kosten im Blick halten, das gilt auch für die Energiekosten.

Den Energie- und Ressourcenverbrauch zu überwachen, zu steuern und zu überwachen, bringt Kosten- und Wettbewerbsvorteile und leistet einen positiven Umweltbeitrag durch Senkung des CO2-Ausstoßes. Problem: Für den Mittelstand ist es sehr aufwändig, alle Verbräuche zu erfassen sowie ein effizientes Energiemanagementsystem zu betreiben. Dies setzt personelle und finanzielle Ressourcen sowie das passende Know-how voraus. Während in Großunternehmen eigene Energiemanager das Energiemonitoring sicherstellen, hat der Mittelstand hier Nachholbedarf. Fehlende Kenntnisse zu Potenziale der Energieeffizienz, Mangel an Zeit, Geld und Mitarbeitern halten viele Mittelständler davon ab, die eigenen Prozesse und Verbräuche energetisch zu steuern.
 

Ziel 

Möbel Jobst möchte Einsparpotenziale für eine höhere Energieeffizienz ermitteln und die Energiekosten mit einem digitalen Energiedatenmanagement optimieren. Ein im Jahr 2016 durchgeführter Energieaudit zeigte dem Möbelhändler mögliche Stellschrauben zur Energieeinsparung und damit höherer Energieeffizienz auf. Das war aber lediglich eine Momentaufnahme. Das Unternehmen möchte jederzeit Kenntnisse zum energetischen Status haben, um alle Potenziale zur Energieoptimierung zu nutzen. Dafür benötigt Möbel Jobst ein Energiemonitoring für alle relevanten Verbräuche und die Energiebeschaffung.

 

Lösungsansatz 

Gemeinsam mit einem externen Energieeffizienz-Dienstleister, der die erhobenen Energiedaten analysiert und mögliche Ineffizienzen identifiziert und entsprechend korrigiert, soll Möbel Jobst in die Lage versetzt werden, ein professionelles Energiemanagement durchführen zu können. Darüber hinaus soll ein cloudbasierter Lösungsansatz etabliert werden, der es dem Unternehmen ermöglicht, Energieverbrauchsdaten standardisiert an eine Leitstelle zu übermitteln. Diese kann dann auf Basis von zu fixierenden Interventionsregeln und Prioritäten beispielsweise Energieverbraucher abschalten, um teure Spitzenlasten zu vermeiden und somit wirkungsvoll Kosten zu reduzieren (Lastmanagement).

Durch die Einführung eines Standards für die Energiedatenübermittlung soll für den Möbelhändler eine offene Lösung entwickelt werden, die auch anderen Mittelständlern für das Energiemanagement zur Verfügung stehen soll. Damit wird der Einsatz von Standards wie MSCONS, DLMS, COSEM vorangetrieben, die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gesteigert und Transfer-Know-how für die Kompetenzentwicklung mittelständischer Unternehmen im Bereich der Digitalisierung des Energiemanagements generiert.

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Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Dass Digitalisierung nicht nur etwas für Industriebetriebe ist, beweist das Traditionscafé Müller-Langhardt. So möchten Herr und Frau Müller-Langhardt ihr seit über 100 Jahren gut laufendes Kaffeehaus in der Bonner Innenstadt zukunftsfähig ausrichten. Anhand einer integrierten und ganzheitlichen Lösung sollen die Arbeitsabläufe – von der Backstube bis zur Verkaufstheke – mithilfe digitaler Prozesse verschlankt und agiler gestaltet werden. Schon länger beschäftigen sich die Kaffeehausbesitzer mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Digitalisierung ihres Konditorei- und Backbetriebes. Vielfältige Betriebsbereiche wie Lagerhaltung, Back- und Konditorstube sowie Café erfordern eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens.

 

Ziel

Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards möchten die Müller-Langhardts ihren Bedarf bei der Digitalisierung durch eine strukturierte Analyse feststellen. Bei der Analyse der Arbeitsabläufe soll der Fokus zum einen auf der Nachvollziehbarkeit des Ressourcenverbrauchs und zum anderen auf der Visualisierung und Aufbereitung von Statistiken liegen, die die beiden Geschäftsführer in ihrer Ressourcenplanung und Entscheidungsfindung unterstützen sollen.

 

Lösungsansatz

Im Zuge des Umsetzungsprojekts führt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards eine Feldstudie durch, um den typischen Ressourcenzyklus des Café Müller-Langhardt vor Ort nachzuvollziehen. Hierfür werden zwei Mitarbeiter des Kompetenzzentrums in die Arbeitsabläufe des Betriebs eingeführt und schauen den Mitarbeitern in verschiedenen Bereichen über die Schulter. Angefangen bei der Lagerhaltung über die Zutatenverarbeitung bis hin zum Verkauf soll aufgedeckt werden, an welchen Stellen Reibungsverluste durch den Einsatz digitaler Arbeitshilfen vermieden werden können.

Anhand der Feldstudie wird eine Liste mit Anforderungen an mögliche digitale Arbeitswerkzeuge gestellt, die die Kaffeeinhaber unterstützen sollen, ihren Betrieb zu digitalisieren. Denkbar sind hier sowohl der Einsatz eines ERP-Systems für die Warenwirtschaft als auch die Digitalisierung der Hausrezepte. Dafür werden der Einsatz von gängigen Nachrichten-, bzw. Transaktionsstandards in der Lebensmittel- und Handelsbranche für den elektronischen Datenaustausch (EDI), wie beispielsweise EDIFACT und die Datenstandards der DATEV in Betracht gezogen. Großen Wert legt das Kompetenzzentrum eStandards bei der Durchführung des Projektes darauf, Optimierungen der Betriebsabläufe an den Faktoren des User-Centered-Design (UCD) auszurichten – das heißt, alle Endnutzer in den Analyse- und Entwicklungsprozess einzubinden.

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung

Spätestens seit dem „Deal” in der Fernsehshow die “Höhle der Löwen” ist Pumperlgsund bundesweit bekannt. Ihre „Good Eggwhites“, natürliches und flüssiges Bio-Eiweiß aus der Flasche, haben im Lebensmitteleinzelhandel schnell Bedarf geweckt. Die große Herausforderung bestand nun darin, schnell große Mengen der Artikel in den stationären Handel zu bringen und die Logistik dahingehend zu optimieren. Bisher vertreibt das Unternehmen ihre Eiweiße als auch komplementäre Produkte wie Kochbücher zu ihren Produkten über ihren Online Shop.

 

Ziel 

Durch die Beschränkung auf diesen Vertriebsweg ist das Wachstum begrenzt, daher möchte Pumperlgsund Voraussetzungen schaffen, die Vertriebswege auf den Lebensmitteleinzelhandel und perspektivisch die Systemgastronomie zu erweitern und gleichzeitig die Logistik für diese Vertriebswege zu optimieren. Für die Erschließung neuer Vertriebswege insbesondere über die Belieferung des stationären Einzelhandels sind bestimmte Standards für Identifikation, Kennzeichnung und elektronischen Datenaustausch (EDI) gefordert. Dies gilt insbesondere für die Belieferung von Lagerstandorten. Ziel: Eine Lösung zu schaffen, die diesen Anforderungen entspricht, ohne dafür manuelle Prozesse zu etablieren. Alle nötigen Informationen müssen bei Pumperlgsund im System erzeugt, verknüpft und an entsprechender Stelle ausgegeben werden, damit die Produkte quasi "digital in die Regale des Handels" gelangen.
 

Lösungsansatz

Um die Vorgaben des stationären Einzelhandels zu erfüllen und gleichzeitig seine internen Logistikprozesse effizienter zu gestalten, setzt Pumperlgsund auf die Einführung eines Transportetiketts auf dem alle wichtigen Informationen enthalten sind. Welche dies sind, lässt sich im Rahmen einer Bedarfsanalyse anhand folgender Fragen klären: Wie sieht die Hierarchie der Produkte und Handelseinheiten aus? Wie sind die individuellen Anforderungen der Kunden? Welche Anforderungen bestehen für die interne Logistik? Welches ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Anforderungen? Wie verläuft der Prozess? Welche Hardware ist vorhanden? Was kann das IT-System umsetzten?

Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse fließen in die Einführung eines Transportetiketts in einem standardisierten Design ein. Auf diesem sind sowohl Informationen zu Artikeln und Versandeinheiten über Identifikationsnummern wie GTIN (Global Trade Item Number) und NVE / SSCC (Nummer der Versandeinheit/Serial Shipping Container Code) als auch zu Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum eindeutig und maschinenlesbar im GS1-128 Barcode aufgebracht.

Die Auszeichnung mit einem Transportetikett, auf dem statische Stammdaten und dynamische Produktionsdaten zusammengeführt sind und die Möglichkeit, Lieferungen einfach elektronisch anzukündigen, versetzen Pumplergsund in die Lage, sowohl eine Effizienzsteigerung der internen Logistikprozesse zu erzielen als insbesondere auch den Lebensmitteleinzelhandel zu bedienen.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

Das Unternehmen quapona technologies entwickelte einen EMS-Fitnessanzug, der kabellos ein effektives und zielgerichtetes Training ermöglicht. Elektrische Muskelstimulation (EMS) kann Anfängern bis hin zu Profisportlern bei einer ausgewogenen Trainingsgestaltung unterstützen, Trainingsreize bis in die Tiefenmuskulatur zu setzen. Die Nutzung dieser Technologie soll dabei in Zukunft nicht nur in Fitnessstudios stattfinden, sondern auch Heimanwendern in privater Umgebung ermöglicht werden.

Ziel 

Das Unternehmen aus Leipzig sucht Unterstützung bezüglich der Gestaltung eines digitalen Geschäftsmodells, um sich vom Produkt- zum Dienstleistungsanbieter zu wandeln. Eine digitale Plattform soll geschaffen werden, um die Nähe zum Kunden und einen schnellen Vorsprung gegenüber möglichen Nachahmern des physischen Produkts sicherzustellen.

Lösungsansatz 

Im Rahmen des Umsetzungsprojekts werden Ideen für ein digitales Geschäftsmodell entwickelt, die Evolution des plattform-basierten Geschäftsmodells ausgearbeitet und die notwendigen Standards zur Implementierung des Geschäftsmodells identifiziert. In Frage kommen beispielsweise QR-Codes oder RFID-Tags in Kombination mit dem Elektronischen Produktcode (EPC) für die eindeutige Identifikation der Hightech-EMS-Sportanzüge.

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Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Ein ERP-System hat normalerweise die Aufgabe, Unternehmensprozesse zu erleichtern und zu automatisieren. Das aktuell bei der rossbach-wojtun GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn eingesetzte System schließen allerdings viele Funktionen aus, die für einen reibungslosen Arbeitsablauf notwendig wären – ein gängiges Problem bei vielen KMU. Die fehlenden oder unzureichenden Funktionen können oftmals nur durch kostenpflichtige Auftragsprogrammierungen nachgerüstet werden. Die entstehenden Medienbrüche verursachen Reibungsverluste, zusätzliche Arbeitsschritte und letztendlich Kosten für den Anbieter von Industrieservices, Baugruppen-Montage und Consulting/Training in der Baumaschinen-Industrie und im Maschinenbau. Die beschriebenen Probleme entstehen durch fehlende oder unzureichende Analysen bezüglich der Nutzungsszenarien und daraus folgender Anforderungen an die Anwendungssysteme. Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompentenzzentrum eStandards ist das Unternehmen nun auf der Suche nach einem passenden ERP-System.

Ziel 

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit der Geschäftsführung herauszufinden, welche Funktionen eine ERP-Software beinhalten muss, damit sie für das Unternehmen gewinnbringend eingesetzt werden kann. Besonderes Augenmerk liegt hier auf EDI-Schnittstellen und auf der Revisionssicherheit. An so vielen Stellen wie möglich sollen Standards zum elektronischen Datenaustausch (EDI) wie ODETTE und EDIFACT zum Einsatz kommen.

Lösungsansatz 

Zur Analyse der relevanten Funktionen und Schnittstellen einer potenziellen Software wird eine Usability-Studie durchgeführt. Hierbei werden typische Arbeitsabläufe analysiert, um Anforderungen und etwaige Medienbrüche zu identifizieren. Aus dieser Studie wird dann eine Liste mit Nutzungsanforderungen abgeleitet, die Herrn Wojtun bei einer informierten Kaufentscheidung für eine ERP-Software als Hilfestellung dienen soll.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

Die Rüther Metalltechnik GmbH & Co. KG ist Spezialist für Guss und Bearbeitung von Aluminium, Messing und Bronze sowie für die Fertigung komplett montierter Systeme und Baugruppen. Die Kernprozesse sind das Gießen und Zerspanen. Doch die visuelle Darstellung dieser Prozesse stellt Mitarbeitende, die keine Experten der visuellen Geschäftsprozessmodellierung sind, in der Regel vor Schwierigkeiten. Die hierzu auf dem Markt üblichen Werkzeuge und Programme sind häufig sehr komplex und lassen sich nur mit einem hohen Einarbeitungsaufwand beherrschen. Es gilt sozusagen, eine „neue Sprache“ zu lernen, die mit verschiedensten Symbolen formale Prozessbeschreibungen steuert. Die hierfür benötigten personellen Ressourcen können in mittelständischen Unternehmen häufig nicht zur Verfügung gestellt werden.

Ziel 

Daher sucht Rüther Metalltechnik nach einer Lösung, die es ermöglicht, die Prozesse im Unternehmen mit einem Standardtool zu visualisieren und zu dokumentieren, um auf dieser Basis ein Lastenheft für die Digitalisierung erstellen zu können. Das Visualisierungstool sollte übersichtlich und wenig komplex gestaltet sein, so dass die Mitarbeitenden nach kurzer Einarbeitungszeit das Tool nutzen können. Gleichzeitig aber muss es eine systematische und einheitliche Darstellungsweise ermöglichen.

Lösungsansatz 

Im ersten Schritt wird ein Kernprozess in der Produktion des Unternehmens identifiziert, der exemplarisch der Prozessvisualisierung dient. Im Anschluss findet die Recherche und Auswahl für die passenden Open Source Tools zur Visualisierung statt. Im nächsten Schritt erfolgt die Einfühurng und der Test der Open Source Tools im Rahmen der grafischen Kernprozessmodellierung inklusive der Anpassung auf Bedarfe und Sprachstil bei Rüther. Es soll so gestaltet sein, dass es IT-Laien erlaubt, digitale Prozesse zu beschreiben, die dann in das QM-System und als Grundlage für ein Lastenheft für die Digitalisierung übernommen werden können.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

Die Firma Schröder Design hat einen smarten Sensor für Fitnessgeräte entwickelt, der eine digitale Kommunikation zwischen den Geräten und einer App ermöglicht. Das Alleinstellungsmerkmal und der Mehrwert des Sensors bestehen darin, dass die analogen, mechanischen Fitnessgeräte, die in den Fitnessstudios bereits vorhanden sind, digital weitergenutzt werden können (Retrofit) und die Trainingsdaten nicht mehr manuell erfasst werden müssen. Die Fitnesssensoren unterstützen somit eine digitale Trainingsanleitung- und ‑dokumentation und bieten dadurch neue Dienstleistungen für die Fitnessstudiomitglieder. Das Training wird digital und kontinuierlich begleitet, koordiniert und dokumentiert.

Ziel 

Das Unternehmen aus Leipzig benötigt Unterstützung bezüglich der Gestaltung einer digitalen Wertschöpfungskette sowie der Identifikation von notwendigen elektronischen Standards, damit es in die Lage versetzt werden kann, die Fitnessstudios stärker zu digitalisieren. Mit dem digitalen Geschäftsmodell wird Schröder Design den Fitnessstudios eine ganzheitliche Lösung zur Verfügung stellen, die neben dem Verkauf von Sensoren auch innovative digitale Dienstleistung anbietet.

Lösungsansatz 

In einem ersten Schritt soll zunächst ein geeignetes digitales Geschäftsmodell entwickelt und anschließend die notwendigen eStandards identifiziert werden, die die Umsetzung dieses Geschäftsmodells möglich machen. Dabei sollen neue Chancen mit Blick auf die Kunden, Erlösquellen und Ressourcen aufgezeigt und systematisiert werden.

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung

Das Unternehmen Schürmann & Hilleke GmbH & Co. KG ist auf Herstellung von hochwertigen Verbindungselementen jeglicher Werkstoffe, Oberflächen und Sicherungsschichten spezialisiert. Als mittelständisches Unternehmen mit einer mehr als 130-jährigen Tradition verfügt es über die Erfahrung und das technische Know-how, um exakt nach individuellen Kundenvorgaben zu produzieren. Der Markenname „BÄR“ ist weltweit bekannt, wenn es um Befestigungs- und Verbindungstechnik geht. Das BÄR-Sortiment umfasst vom soliden Stahlnagel bis zu intelligenten Schraublösungen mit CE-Zulassung Produkte für die verschiedensten Anwendungsbereiche. Neben der umfangreichen Katalogware fertigt das Unternehmen auch Spezialnägel nach Zeichnung an. Neben dem Vertrieb über den Fachhandel verfügt das Unternehmen auch über einen Webshop für den Direktvertrieb der Metallwaren. Die Pflege der dafür digitalisierten Produktinformationen geschieht heute mit hohem Zeitaufwand in verschiedenen Systemen mit unterschiedlichen Quellen.
 

Ziel

Der Bearbeitungsaufwand für die Erstellung und Pflege sämtlicher Artikeldaten für den Webshop ist sehr hoch. Das Unternehmen möchte diesen Prozess zukünftig vereinheitlichen und den Aufwand deutlich reduzieren. Ziel dafür ist es, ein Produktinformationsmanagement-System (PIM-System) einzuführen, in dem die Artikel- und Produktdaten zukünftig in einem zentralen System vorliegen und dort gepflegt werden können. Voraussetzung dafür ist die medienneutrale Verwaltung, Pflege und Modifikation der Produktinformationen in einem zentralen System, um jeden Vertriebskanal ohne großen Ressourcenaufwand mit konsistenten und genauen Informationen beliefern und stets korrekte Produktdaten bereitstellen zu können.
 

Lösungsansatz

Für die Auswahl des passenden PIM-Systems benötigt das Unternehmen in einem ersten Schritt einen Marktüberblick der verschiedenen Hersteller von Open Source-Systemen, auf dessen Basis dann ein System zur Verfügung gestellt wird, damit eine Vertriebsoptimierung auf allen Kanälen dank passendem PIM-System erfolgen kann. Wichtig bei der Auswahl und bei der späteren Implementierung ist, dass das System mindestens einen Klassifikationsstandard (eCl@ss o.ä.) und einen Katalogaustauschformat (BMEcat o.ä) abbilden kann. Im zweiten Schritt soll dann das entsprechende PIM-System ausgewählt und implementiert werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass das System einfach und benutzerfreundlich aufgebaut ist.

Weiterführende Informationen

Bereits seit Herbst 2018 läuft im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards ein Großprojekt, das kleinen und mittleren Unternehmen helfen soll, den gigantischen „Datenschatz“ im Internet zu nutzen. Mit so genannten Datenrobotern werden gezielt (und DSGVO-konform) Daten beschafft und teilautomatisiert ausgewertet, die dann in standardisierten Prozessen für die Unternehmen genutzt werden sollen. So wird aus Big Data Smart Data. Der Projektabschluss ist für Sommer 2020 geplant. Wie ist der Stand der Dinge?

Herausforderung

23 mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen sind am Projekt „Smart Data-Ringvergleich“ beteiligt, und jedes einzelne hat natürlich seine eigene Zielvorstellung für die Nutzung von „Big Data“, wenn sie den Datenroboter testen.

Die offenen Standards des Ringvergleichs sollen sich auf die folgenden unternehmerischen Handlungsfelder und Fragestellungen konzentrieren:

  • Innovation:

     Wie finden wir digital Daten und Markttrends für unser Ideenmanagement?

  • Produktentwicklung:

     Welche (neuen) Anforderungen, die sich standardisiert aus digitalen Daten herauslesen lassen, haben Kunden an unsere Produkte?

  • Marketing:

     Was zeigen uns digitale Daten zur Customer Journey und welche Markenbotschaften entwickeln wir daraus?

  • Vertrieb: 

    Wie kommen wir digital und standardisiert an konkrete, verwendbare Neukundendaten?

Zur zielgerichteten Vorgehensweise werden die folgenden eStandards-Werkzeugbereiche genutzt:

  • Offene Standard-Tools, die dem Unternehmen externe, unstrukturierte Daten standardisiert zur Verfügung stellen (z. B. Software-Werkzeuge)
  • Offene Standard-Tools, die dabei unterstützen, diese Daten standardisiert und nachhaltig zu analysieren und zu visualisieren, die selbst Lernprozesse vollziehen oder Menschen dabei unterstützen und offene Schnittstellen zu anderen Datensilos einbringen (z. B. Software-Werkzeuge)
  • Offene Methoden-Werkzeuge der Geschäftsprozess-Standards, um standardisierte Abläufe in Unternehmen zu etablieren und zu digitalisieren und auf diese Weise zu fundierten Entscheidungen zu gelangen – bis hin zur Identifizierung neuer Leistungen und Geschäftsmodelle.
     

Ziel 

Die Methode des Ringvergleichs stammt ursprünglich aus dem Bereich der Labore und dient der externen Qualitätssicherung für Messverfahren. Innerhalb dieses Projekts des Kompetenzzentrum eStandards kommt ihr darüber hinaus vor allem deshalb große Bedeutung zu, weil alle am Projekt Beteiligten von den Erfahrungen der jeweils anderen profitieren. Bis auf sensible, betriebsspezifische Informationen stehen allen Teilnehmern die Erkenntnisse der gesamten Gruppe zur Verfügung. Stand heute zeigt sich, dass es vor allem der dritte Schritt – die Umsetzung von Daten in Geschäftsprozesse – ist, der für die Unternehmen nur schwer zu realisieren ist. Im Ringvergleich werden deshalb Arbeitshilfen entwickelt, die standardisierte Vorgehensweisen ermöglichen und erleichtern sollen.

Lösungsansatz 

  1. Festlegung der Daten- und Prozessanforderungen:

     Definition des Handlungsfeldes/der Fragestellung

  2. Installation von Open-Source-Datencockpits: 

    Einsatz von Software-Tools zur Datenbeschaffung aus frei zugänglichen Quellen, z. B. Deutsches Patent- und Markenamt

  3. Gewichtung und semantische Analyse:

     Bewertung nach Relevanz für das eigene Unternehmen, Identifikation von Datenmustern, ggf. Verfeinerung der Ergebnisse durch Zusammenführen mit weiteren Merkmalen, z. B. Geodaten für Vertriebsgebiete

  4. Etablierung standardisierter Prozesse im Unternehmen: 

    Strukturelle Veränderungen von Abläufen, Teams, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsprozessen


Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Herausforderung

Die Sport- & Radwelt Scherer ist seit 2002 als Multikanal-Händler für E-Bikes und Fahrräder mit angeschlossener Fachwerkstatt in Übach-Palenberg bei Aachen auf dem Markt. Im Winter bietet das Unternehmen auch verschiedene Saisonartikel wie Skihelme und -brillen an. Ergänzt wird das stationäre Angebot von dem seit etwa zehn Jahren bestehenden Onlineshop. Seit dem Umzug in neue Geschäftslokale im Jahr 2012 verzeichnet Sport- & Radwelt Scherer konstantes Wachstum, das sich nun auch im Bedarf der Lagerkapazität niederschlägt. Aus diesem Grund wird im Frühjahr 2019 der Startschuss für eine Lagererweiterung mit modernen, digitalisierten Prozessen erfolgen. Hier muss überlegt werden, welche Art der Lagerhaltung für das Unternehmen am sinnvollsten ist.

Ziel

Das neue Lager soll nicht mehr papierbasiert bewirtschaftet werden, sondern alle manuellen Prozesse sollen nach Möglichkeit durch digitale Medien und standardisierte Prozesse abgelöst werden. Dazu wird in einem ersten Schritt die richtige Lagerform definiert. Danach sollen die neuen Prozesse mit digitaler Unterstützung definiert und umgesetzt werden. Ziel des Praxisprojekts ist es auch, dass bei jeder Warenbewegung das Produkt gescannt wird, damit die Bestandsituation in Echtzeit darstellbar ist.

Lösungsansatz

Die heute nach Marken und Größen ausgerichtete Lagerform soll durch eine flexiblere (spontane) und systemgestützte Lagerform ersetzt oder ergänzt werden. Dazu werden alle Regalplätze nummeriert und durch einen Barcode (ggf. EAN-13) identifizierbar gemacht. Außerdem werden alle Artikel im Warenein- und -ausgang und auch bei Bewegungen innerhalb der verschiedenen Lagerplätze gescannt und die Bewegung im System (plentymarkets) verbucht.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Herausforderung

Das Leipziger Unternehmen vital.services GmbH ist spezialisiert auf wertorientierte eHealth-Anwendungen in Europa. Mit mobilen Mehrwertapplikationen und -diensten sollen so Gesundheitsdienstleister beim Aufbau und der Gestaltung regionaler Gesundheitsmodelle in einem gemeinsamen Ökosystem unterstützt werden.

Die Fähigkeit möglichst nahtlos mit anderen Systemen zusammenzuarbeiten und Informationen auf effiziente und verwertbare Art und Weise auszutauschen, stellt die Basis für fachliche, betriebswirtschaftliche und technische Innovationen im Gesundheitswesen dar.

Die Herausforderung besteht darin, neue digitale Geschäftsmodelle für vital.services auf Basis internationaler Datenaustauschformate im Gesundheitswesen zu entwickeln.

Ziel 

Das Ziel des Umsetzungsprojektes für die vernetzte Gesundheit von morgen ist die Entwicklung eines geeigneten digitalen Geschäftsmodells, welches auf Mehrwertdiensten für Ärzte bzw. andere Gesundheitsdienstleister basiert. lm Rahmen des Projektes werden auf Basis von eStandards Mehrwertdienste definiert und ein Konzept zur Umsetzung bzw. Erbringung dieser Dienste erarbeitet.

Lösungsansatz 

Das Umsetzungsprojekt startet mit der Durchführung eines Geschäftsmodell-Workshops zur Definition der IST-Situation sowie zur Erörterung der Vision und der möglichen Geschäftsmodelloptionen. Daraufhin soll ein Workshop mit Ärzten – der relevantesten Zielgruppe des Unternehmens – folgen. Dieser SOLL-Workshop wird wichtige Erkenntnisse liefern, beispielsweise was die Wünsche und Anforderungen der Zielgruppe sind, aber auch, welche „K.o.-Kriterien“ existieren, welche eine Nutzung der Plattform GerontoNet von vital.services ausschließen würden. Im Rahmen eines Feldtestes sollen Konnektoren erprobt werden, die es Ärzten und Gesundheitsdienstleistern ermöglicht, mit ihren Primärsystemen vorhandene Mehrwertdienste im Ecosystem zu nutzen.

Die Beiträge der Ärzte und Ergebnisse des Feldtestes dienen auch als Grundlage für die darauffolgende fachliche und betriebswirtschaftliche Konzeption der Mehrwertdienste im Ökosystem sowie zur Durchführung zwei weiterer Workshops zur Definition der Umsetzungsschritte und der Erarbeitung eines konkreten Maßnahmenplans zur Umsetzung.

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Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

Die Sundwiger Drehtechnik GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung von Präzisionsteilen in der Dreh- und Frästechnik. Das Unternehmen möchte die aktuellen Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden aus verschiedensten Branchen an Produktion, Qualität, Service und Vertrieb stets übererfüllen. Um für die Kunden immer das bestmögliche Angebot kalkulieren zu können, kommt derzeit noch eine proprietäre Software zum Einsatz, die das Einpflegen sensibler betrieblicher Daten in das Fremdprodukt voraussetzt.

Ziel 

Das soll sich nun ändern. Die Sundwiger Drehtechnik GmbH erhofft sich durch die Pflege betrieblicher Daten in einer SQL Datenbank das betriebliche Know-how (stärker personenungebunden) zu sichern und dieses übergreifend für den gesamten Betrieb nutzbar zu machen. Das Ziel des Projekts ist es, die Datenhoheit beim Unternehmen zu belassen, den Aufwand zu minimieren, die Durchlaufzeiten zu verkürzen, die Treffsicherheit zu erhöhen und betriebliches Know-how zu sichern. Die Mitarbeitenden sollen mit Hilfe von frei verfügbaren Standardtools (Standardmethoden) die Möglichkeit bekommen, ein Datenmodel und damit später eine interne SQL-Datenbank aufbauen und pflegen zu können.

Die damit einhergehenden Optimierungen im Prozess der Angebotserstellung sollen den Mitarbeitenden helfen, die Angebotskalkulation effizienter und transparenter durchzuführen. Die zwischengeschaltete SQL-Datenbank hält alle für die Angebotskalkulation relevanten Daten bereit und wird regelmäßig zur Angebotskalkulationssoftware (OSIRIS-Calc) synchronisiert. Durch eine Backup-Funktion soll sichergestellt werden, dass die Daten bei einem Serverausfall nicht verloren gehen. Die Datenbank wird firmenintern gehostet und gewartet. Im nächsten Schritt erfolgt eine Bewertung der Tools hinsichtlich Praktikabilität, Usability und Nachhaltigkeit.

Lösungsansatz

Die bisher genutzte proprietäre Software soll standardisiert mittels der Pflege betrieblicher Referenzdaten in einer eigenen SQL Datenbank nach offenen, freien Standards und Verwendung kontrollierter Datenkopien in dem Fremdsystem eingebunden werden. Informationen, die in der SQL-Datenbank eingebunden werden, sollen auch für andere Betriebsprozesse nutzbar sein, bspw.. Anbindung an ERP-Systeme, Controlling, Auftragsabwicklung, Lagerverwaltung. Alle Arbeiten sollen im internen Netzwerk erfolgen. Hinzu kommt der Vorteil, das im Auftragsfall die Bearbeitung bereits auf der geleitesten Vorarbeit aufsetzen und das Ganze technisch und kaufmännisch nachvollziehbar bleibt.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung

TENETRIO ist eine Marke der EntoNative GmbH. Das Unternehmen entstand aus einem Forschungsprojekt an der Universität Potsdam und wurde im Juni 2017 gegründet. EntoNative stellt Hundesnacks auf Insektenbasis in Deutschland her. Alle Produkte bestehen zu 100% aus natürlichen Zutaten. Mehlwürmer liefern hochwertige Proteine und sind in der Zucht besonders ressourcenschonend. Der Vertrieb läuft momentan hauptsächlich über den eigenen Onlineshop, Marktplätze und seit kurzem auch stationär bei verschiedenen regionalen Handelsunternehmen. Die zumeist manuellen Prozesse in der Produktion, Lagerhaltung und im Versand behindern aktuell das weitere Wachstum des Unternehmens. Eine Umstellung auf standardisierte, digitalisierte Prozesse ist daher der nächste Schritt in der Weiterentwicklung eines Geschäftsmodells, dass insbesondere auch auf Nachhaltigkeit einzahlt.

Ziel 

Die heute manuellen und papierbasierten Prozesse in der Verpackung, Lagerhaltung und im Versand der Ware sollen auf Standardprozesse umgestellt und digitalisiert werden, um die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells zu gewährleisten. Dazu ist es erforderlich, dass alle Produkte  identifizierbar gemacht werden und durch ein entsprechendes System unterstützt werden. Zudem soll die digitale Kommunikation mit den Partnern (Lohnproduzenten etc.) in den wichtigsten Prozessschritten gestärkt werden.

Lösungsansatz 

Nach einer Prozessanalyse wird eine detaillierte Lösung u. a. dafür erarbeitet, dass alle Lagerbewegungen (Zu- und Abgänge) erfasst und im System nachvollziehbar gemacht werden. Fest steht, dass hierfür alle Produkte mit einer eindeutigen Identifikationsnummer (z. B. GTIN) identifiziert und mit einem Barcode (EAN-13GS1-128) gekennzeichnet werden müssen. Neben dem Einsatz von Standards gilt es auch, die entsprechende Infrastruktur für WLAN, Scanner und Etikettendruck an den Standorten verfügbar zu machen. Außerdem sollen digitale Kommunikationsmöglichkeiten – über den heute existierenden E-Mail-Verkehr hinaus – geschaffen und etabliert werden.

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Herausforderung 

Die Terbrüggen Show-Produktion GmbH ist die Kölner Eventagentur für Kinderveranstaltungen und seit 1991 Spezialist für Puppenbau und Eventmarketing mit Großkostümen. Eben diese stellen die Agentur immer wieder vor größere Herausforderungen im Verleihmanagement. Aufgrund der steigenden Anzahl von Kostümen ist die Komplexität des Ausleihprozesses stark gewachsen. Dies führt im schlimmsten Fall dazu, dass am Event-Ort eine Hand oder ein Bein der berühmten Maus fehlt.

Bislang wurde die Bereitstellung, Rückführung, Wartung und Lagerhaltung der Kostüme sowie deren Komponenten manuell organisiert. Es stellte sich die Frage, wie die Prozesse digital, auch im bestehenden Warenwirtschaftssystem (WWS), verbessert werden können.

 

Ziel 

Ziel ist es, die Kostüme in Einzelteilen zu definieren und eine Stückliste zu erstellen, die im WWS angelegt wird. Dabei werden den einzelnen Teilen serialisierte Identifikationsnummern und Barcodes zugeordnet. So können Prozesse wie Verleih, Rückgabe, Wartung und Lagerung problemlos scannerbasiert dokumentiert und der Status eines Kostüms in Echtzeit aufgerufen werden. Der Mehrwert: Die Qualität im Warenausgang wird gesteigert. Verluste und Defekte werden festgehalten.

 

Lösungsansatz 

Die Einführung einer effizienten Identifikation und Kennzeichnung der Kostüm-Komponenten teilt sich in unterschiedliche Phasen. Zuerst wird der Soll-Prozess, der „perfekte“ Verleih, definiert. Nachdem das Projekt sowohl strukturell als auch zeitlich geplant ist, werden die Messbarkeitskriterien definiert. Dann steht die umfassende Analyse des kompletten Workflows rund um den Kostümverleih und auch die Frage an, welche Herausforderungen mit bisherigen IT-Bordmitteln zu optimieren sind. Bei Bedarf wird nach einer Testphase eine neue Warenwirtschafts-Software implementiert, die den gewünschten Prozess, inklusive der Verarbeitung der SGTINs (Serial Global Trade Item Number) und Barcodes, erfassen kann.

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Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Herausforderung

Digitale Wettbewerber wie Amazon, Ebay, Alibaba und Mercateo, aber auch Unternehmen wie Transgourmet, Metro oder Edeka treten in einzelnen Segmenten in direkte Konkurrenz mit dem mittelständischen Großhandel. Sie verändern die traditionelle Aufgabenverteilung und Wertschöpfung zwischen Produzenten, Großhändlern, Einzel- und Fachhändlern sowie Verbrauchern und bringen oft digitales Know-how, ausgebaute Infrastruktur, Logistikkompetenzen und umfassende Erfahrungen im digitalen B2C- und B2B-Geschäft mit. Auch der Lebensmittelfachgroßhandel ist zunehmend von dieser Disruptionsgefahr betroffen. TIFA als Einkaufszentrale für 60 selbstständige mittelständische Großhändler entwickelt daher ein neues, digitales Geschäftsmodell, um neue Kundengruppen zu erschließen und langfristig am Markt bestehen zu können.

Ziel 

Die TIFA-Gruppe benötigt ein digitales Geschäftsmodell, welches es ermöglicht langfristig trotz der Disruptionsgefahr des Großhandels am Markt bestehen zu können. Ein erster Schritt in Richtung Digitalisierung stellt dabei die Ausstattung der Fachgroßhändler mit einer E-Commerce Lösung dar. Langfristig möchte das Unternehmen jedoch näher an den Endkunden d. h. den Verwender und sogar den Tischgast rücken und ihn und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt des eigenen Geschäftsmodells stellen.

Lösungsansatz 

In dem Praxisprojekt sollen digitale Services als Lösung und neues Leistungsangebot des Unternehmens entwickelt und notwendige Standards für die Umsetzung der neuen digitalen Dienstleistungen ermittelt werden. Dazu zählt beispielsweise die Bereitstellung von eigenen Webshops für die Mitglieder der TIFA, aber auch eine Öffnung des generellen TIFA Webshops für Nicht-Mitglieder. Die Lösung zahlt also auch auf die Erschließung neuer Kundengruppen ein.

Die Produktinformationen für die Webshops sollen durch die Lieferanten standardisiert über das Global Data Synchronization Network (GDSN®) zur Verfügung gestellt werden und nach einer Prüfung über die TIFA Zentrale an die dezentralen Webshops weitergeleitet werden. Die Nutzung von Identifikationsstandards wie GTIN und GLN für die Produkte und Unternehmen ist dabei obligatorisch. Eine Ausweitung der EDI-Services (EDI = Elektronischer Datenaustausch) soll die Rechnungsbearbeitung weiter vereinfachen.

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Themen: Vernetzte Produktion, Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Herausforderung 

Das Handwerksunternehmen Tischlerei Ernst aus Hagen ist mit 10 Mitarbeitern (einschließlich Auszubildende) vorwiegend beim Kunden vor Ort im Einsatz. Eine große Herausforderung stellt dabei die Tourenplanung für die Handwerker und Fahrer dar. Momentan werden die Routen anhand von Google Maps und Excel-Tabellen erstellt. Dieser Vorgang ist sehr zeitintensiv und an die Erfahrung der Disponenten gebunden. Darüber hinaus ist eine kontinuierliche Datensicherung sehr zeitaufwändig. Recherchen zeigten, dass es momentan kein geeignetes Tourenprogramm für Unternehmen mit weniger als 50 Fahrzeugen gibt. Die am Markt befindlichen Flottenmanagement-Programme sind für größere Fuhrpark und Logistik Unternehmen ausgerichtet.
 

Ziel

Ziel des Pilotprojektes der Tischlerei Ernst ist es, auf Basis von Open Source und mit offenen Standards ein Tourenplanungsprogramm zu entwickeln, das von zahlreichen kleineren Unternehmen im Handwerk mit derselben Problemlage genutzt werden kann.
 

Lösungsansatz 

Das optimierte automatisierte Tourenplanungsprogramm soll mit einer möglichen Einführung eines ERP- und CRM-Systems kompatibel sein (offene Schnittstelle/API). 

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Zentraler Befassungsgegenstand/Problemlösung

Die Firma hp-polytechnik ist ein mittelständisches metallverarbeitendes Unternehmen aus Iserlohn im Sauerland. Das Unternehmen ist bereits gut aufgestellt im Feld Digitalisierung: die gesamte Produkion ist dauergeplant, selbst entwickelte Produktionsbildschirme dienen als Leitstand in der Produktion (z.B. zur Priorisierung von Aufträgen nach Termin und Stückzahl), und Produktionskennzahlen sind digital auf Knopfdruck ermittelbar. Wo das Unternehmen noch Entwicklungsbedarf sah war das Thema Maschinendatenerfassung.

Im Rahmen des Umsetzungsprojekts wurden auf Basis einer Anforderungserhebung gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum eStandards Konzepte für die Maschinendatenerfassung entwickelt, rangierend von leichtgewichtigen und günstigen Lösungen (z.B. als Retro-Fit zur Energiedatenauswertung) bis hin zu vollumfänglichen Anbindungslösungen durch Standardsoftware der Hersteller. Durch diesen Wissenstransfer konnte das Unternehmen die Möglichkeiten besser bewerten und sich letztlich für eine Lösung des Herstellers Trumpf entscheiden. Dadurch konnten im Nachgang an das Projekt nach Aussage des Unternehmens bereits erhebliche Effizienzverbesserungen bei der Personaleinsatzplanung erzielt werden.

"[Das Umsetzungsproojekt] hat mir sehr geholfen für mich zu verstehen, was sind Vorteile, wo die Grenzen, was man nicht auch selber kann. Und vor allem auch so eine Argumentationsgrundlage zu haben, dass das der richtige weg ist. Waren uns alle da noch nicht so sicher, ob uns das so viel weiterbringt. Haben dann aber die Beispiele von euch und von anderen Firmen gehört und was man noch so auswerfen kann, und haben dann gesagt, das ist genau der richtige Weg, den wir brauchen." (Zitat aus einem Interview mit einem Mitarbeiter des Unternehmens).

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg

Themen: Assistenzsysteme

Der Betrieb des Gasnetzes erfordert die Wartung, die Instandhaltung und den Bau von Leitungen und Anlagen sowie die Störungsbehebung. Diese Arbeiten werden durch eigene Techniker der Gasnetz Hamburg durchgeführt, welche bei Bedarf durch externe Unternehmen unterstützt werden. Die Aufträge werden über ein eigens entwickeltes Auftragssteuerungssystem eingeplant und gesteuert. Ziel ist dabei die optimale Auslastung der verfügbaren in- und externen Kapazitäten. Die Gasnetz Hamburg möchte sich diesem Ziel durch ein neues Auftragssteuerungssystem mit stärkerem mobilem Fokus und intelligenten Unterstützungsfunktionen weiter annähern.

Aktuell werden in bestimmten Bereichen Aufträge gebündelt an Techniker gegeben, eine Rückkopplung von detaillierten Informationen aus der Ist-Auftragsbearbeitung sowie eine Abweichungsanalyse finden nur bedingt statt. Dies erschwert das Lernen aus vergangenen Planungszyklen, insbesondere für die Prognose der Bearbeitungszeiten zukünftiger Aufträge und die Nivellierung der verfügbaren Kapazitäten.

Dezentrale Steuerung liegt dem am BIL entwickelten Konzept des Adaptiven Auftragsmanagements (ADAM) zu Grunde. Hierbei werden die zu bearbeitenden Aufträge einmal am Tag durch eine Zentrale automatisiert auf die zur Verfügung stehenden Technikerteams verteilt. Diese führen den Plan auf einem mobilen Endgerät mit sich. Durch eine Rückkopplung der Auftragsbearbeitungs-Meilensteine durch die Techniker wird eine kontinuierliche Auftragsüberwachung ermöglicht. Auf dem mobilen Endgerät werden mögliche Abweichung vom Plan registriert und analysiert, ob diese die vollständige Bearbeitung der weiteren Aufträge des Teams gefährden. Nur wenn Abweichungen auch durch automatisierte Umplanungen auf Basis der aktuellen Situation nicht ausgeglichen werden können, wird dies an die Zentrale gemeldet, damit an dieser Stelle nach möglichen freien Kapazitäten in anderen Teams gesucht werden kann.

Um Kennzahlen wie Auftragsbearbeitungszeiten, Auslastungen und Termintreue transparent zu machen und kontinuierlich zu verbessern, ist ein dezentrales Auftragssteuerungssystem das richtige Werkzeug. Ein Einsatz bei Gasnetz Hamburg hat neben den oben genannten Vorteilen auch das Potenzial, die Reaktions- und Aussagefähigkeit gegenüber Kunden zu erhöhen.

Weiterführende Informationen

Die zur Auftragsbearbeitung benötigten Mitarbeiter der Gerhard Köpke Elektromontagen GmbH sind in Teams unterschiedlichen Projektleitern zugeordnet, welche deren Beplanung überwiegend autonom vornehmen. Die sich so ergebene Intransparenz über die aktuelle Auslastung der Mitarbeiter und Ressourcen wie Werk- und Fahrzeuge erschwert die Einplanung neuer Aufträge, welche in der Folge angenommen werden ohne die benötigten Kapazitäten konkret zu blockieren. Mit dieser Planungsmethodik können die Auswirkungen einer Planungsabweichung, wie z.B. die morgendliche Krankmeldung eines Mitarbeiters, schwer ermittelt und optimale Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Daraus ergibt sich eine eingeschränkte Reaktions- und Aussagefähigkeit gegenüber den Kunden.

Die Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg stellten ein Konzept des BIL vor. Hier wurde das Adaptive Auftragsmanagement (ADAM) entwickelt: eine Softwarelösung zur kontinuierlichen Auftragsüberwachung und sofortigen Anpassung der Auftragsplanung bei Abweichungen. Hierzu wird eine gemeinsame Datenbasis für Stamm- und Auftragsdaten genutzt, auf Basis derer eine automatisierte und kontinuierliche Auftragseinplanung für alle Projektleiter durchgeführt wird. ADAM ermöglicht damit eine Erhöhung der Transparenz und Auslastung der Mitarbeiter und Ressourcen im Unternehmen.

Wartungs- und Kundendienstaufträge erfordern spezifische Fähigkeiten, welche von entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Diese Aufträge müssen i.d.R. nicht sequentiell, sondern können parallel bearbeitet werden. Es besteht also bei Planabweichungen Potenzial für die Umplanung von Aufträgen. Um die Auswirkungen von Planungsabweuichungen auf die Auslastung, Durchlaufzeiten und Fertigstellungstermine aller Aufträge transparent zu machen, ist ADAM das richtige Werkzeug. Ein Einsatz von ADAM bei Elektro Köpke hat somit das Potenzial, die Reaktions- und Aussagefähigkeit gegenüber Kunden zu erhöhen.

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Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Das Unternehmen

Das Unternehmen KRAHN Chemie GmbH ist ein unabhängiges, mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Hamburg, das 1972 aus der 1909 gegründeten OTTO KRAHN GmbH & Co. KG hervorgegangen ist und in der Chemie-Distribution tätig ist. Die Kernkompetenz von KRAHN Chemie liegt im Vertrieb, Marketing und Verkauf von Spezialchemikalien.

Die Situation

Handelsunternehmen weisen bezogen auf ihren Digitalisierungsgrad noch deutlichen Nachholbedarf auf (Schöpper et al. 2018). Wissensmanagement stellt für diese Unternehmen eine zentraler Herausforderung dar. Dieser Effekt wird durch Themen wie den zunehmenden Fachkräftemangel und demografischen Herausforderungen zusätzlich verstärkt.

Das Unternehmen KRAHN Chemie GmbH ist als Chemie Distributor hinsichtlich der Vertriebsstruktur zunehmend global ausgerichtet. Durch das Erschließen neuer Märkte nimmt jedoch auch die Vielzahl der Kunden mit unterschiedlichen und individuellen Anforderungen stetig zu. Das Unternehmen fungiert dabei zusätzlich in der Lieferkette zwischen dem Produzenten und dem Kunden nicht nur als Vertriebspartner, sondern auch als Wissensspeicher und -vermittler. Vor dem Hintergrund dieser Voraussetzungen sieht sich das Unternehmen aktuell deutlich wissensintensiveren Prozessen gegenüber. Im Rahmen der Wachstumsstrategie der KRAHN Chemie spielt die Einführung eines digital-gestützten Wissensmanagements eine zentrale Rolle.

Das Vorgehen

Zunächst wurde ein bereichs- und funktionsübergreifendes Team auf freiwilliger Basis gebildet. In zwei Phasen jeweils eine Reihe von Halb- und Ganztagesworkshops durchgeführt. In mehreren Gesprächsrunden wurden dann die zentralen Zwischenergebnisse des Projekts der Geschäftsführung präsentiert sowie gemeinsam diskutiert.

In der ersten Phase des Projekts wurde zu Beginn der Ist-Zustand mit Hilfe von vier Workshops strukturiert aufgenommen. Für das Unternehmen stand dabei vor Allem die Frage: „Was ist Wissen für uns?“ im Zentrum der Betrachtung. Allgemein zeigte sich, dass die aktuellen Schwerpunkte beim Wissen in erster Linie auf dem Verständnis der Kundenanforderungen und der Märkte sowie auf dem Produkt- und Anwendungswissen liegen. Als Zwischenergebnis wurde eine strukturierte Wissenslandkarte erarbeitet, welche die folgenden Aspekte berücksichtigt: Aus welchen Quellen stammt das Wissen? Um welchen Wissenstyp handelt es sich? In welche Wissensträger fließt das Wissen ein?

Basierend auf den Zwischenergebnissen der ersten Phase, wurde in der zweiten Phase das finale Konzept für ein digitales Wissensmanagement erarbeitet. Zu diesem Zweck wurden zunächst bestehende Lösungen für neue Wissensmanagement-Ansätze identifiziert, diskutiert und anschließend bewertet. Um schnell Ergebnisse im Unternehmen umsetzen zu können wurden zunächst sog. Quick Wins identifiziert. Anschließend wurden die Lösungen aus Phase 1 umfassend anhand der Kriterien Nutzen und Kosten in der Umsetzung bewertet. Im konkreten Projekt wurde ein großer Nutzen vor allem digitalen Lösungen beigemessen.

Was sind die zentralen Erkenntnisse zum Projekt?

  • Die Bildung eines funktionsübergreifenden Teams auf freiwilliger Basis stellt sicher, dass die verschiedenen Perspektiven im Unternehmen ausreichend Berücksichtigung finden und die Teilnehmer motiviert sind, an dem Thema zu arbeiten.
  • Neue und agile Methoden aus dem Projektmanagement können Wissensmanagement-Projekte wesentlich unterstützen. Es kann sich lohnen, auf die Ausführung einzelner Arbeitsschritte in selbstständiger Arbeit zu setzen.
  • Externe methodische, organisatorische bzw. fachliche Unterstützung z. B. durch universitäre Partner kann die Erreichung der Projektziele deutlich unterstützen.
  • Die frühzeitige und laufende Einbindung der Geschäftsführung sorgt bei Wissensmanagement-Projekten für die nötige Unterstützung, den Rückhalt und die Steuerung.

Was sind die zentralen Erkenntnisse zum Thema digitales Wissensmanagement?

  • Manche Angestellte sind besorgt, dass Wissensmanagement dazu dient, das individuelle Fachwissen abzuziehen und Know-how-Träger somit überflüssig zu machen. Dies gilt es zu Beginn unbedingt offen anzusprechen und auszuräumen.
  • Wissensaustausch ist kritisch für die Motivation der Angestellten. Um diese zu erhalten, ist darauf zu achten, dass zwischen der Menge und Qualität bei der Aufnahme und Abgabe von Informationen kein Missverhältnis entsteht.
  • Unternehmen im Mittelstand verfügen i. d. R. über eine breite Wissensbasis. Herausforderungen stellen jedoch die Zugänglichkeit (Was gibt es schon?) und der Wille zur Nutzung (Wo finde ich es und wie gut ist es aufbereitet?) dar.
  • Digitale Technologien, auch aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, können das Wissensmanagement deutlich unterstützen. Die Angestellten stehen diesen grundsätzlich positiv gegenüber, wenn diese auch zu Arbeitserleichterungen führen.
  • Neben der technischen Seite (Tool / Software usw.) spielen beim Thema Wissensmanagement menschliche Faktoren eine große Rolle. Bei der Einführung kann dies bei einem Teil der Angestellten zu zusätzlichen persönlichen Veränderungsprozessen führen, da sowohl Umstellungen in der Arbeitsweise als auch die Bereitschaft zur Transparenz für den Erfolg erforderlich sind.
  • Selbst ein modernes digitales Wissensmanagement wird nicht die Qualität des direkten und persönlichen (Wissens-)Austauschs ersetzen.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Ziel des Projektes bei der UMCO GmbH war die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells auf der Basis bestehender Services und vorhandener Daten. Derzeit führt die UMCO GmbH Dienstleistungen im Bereich Chemikalien-Management über die Plattform „Hazard Communication Plattform“ (HCP) sowie in den Bereichen Sicherheit im Betrieb, Arbeits- und Umweltschutz und Gefahrgut – hier allerdings ohne besondere IT- Unterstützung -  durch.

Da die Dienstleistungen für diese Bereiche somit getrennt voneinander erfolgen, der Kunde jedoch in seinem betrieblichen Alltag mit den Anforderungen beider Bereiche konfrontiert ist und diese zu erfüllen hat, soll eine ganzheitliche Lösung gefunden werden, in der der Kunde zu den bereits auf der Plattform HCP verfügbaren produktbezogenen Daten, weitere Daten zu anderen Compliance-Dienstleistungen erhält. Dafür wurde die mögliche Integration der betrieblichen Compliance-Daten in die Plattform geprüft und modelliert.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Ausgangssituation

Zusammen mit den Unternehmen Groth Feinwerktechnik GmbH & Co. KG (GFT) und Groth Luftfahrt- und Systemtechnik GmbH & Co. KG (GLS) setzt das Business Innovation Lab der HAW Hamburg – Konsortialpartner des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg – neue Konzepte zur Optimierung des Informationsaustausches in überbetrieblichen Supply Chains um.

GFT deckt als Zulieferer die Herstellung hochpräziser Einzelteile und Baugruppen mit den Schwerpunkten rund um die Luftfahrt, Medizintechnik und optische Industrie ab. Das Schwesterunternehmen GLS ist als Zulieferer in der Luftfahrtindustrie auf die Entwicklung, Montage und den Vertrieb von Komponenten für Flugzeugtoiletten und -küchen spezialisiert. Zusammen beschäftigen beide Unternehmen ca. 130 Mitarbeiter. Da GLS einen Teil seiner Bauteilkomponenten bei GFT bestellt, befinden sich die beiden Firmen in einer gemeinsamen Supply Chain in einer Kunden-Lieferanten-Beziehung.

Gehen bei GLS Bestelländerungen oder neue Bestellungen mit kurzfristigem Lieferhorizont ein, können diese erst nach Prüfung der freien Kapazitäten sowohl bei GLS als auch beim zuliefernden GFT mit einem verbindlichen Liefertermin bestätigt werden. Da je nach Komplexität der Bestellung die Prüfung möglicher Liefermengen und ‑termine durch die zuliefernde GFT per Mail oder Telefon durchgeführt und eine Antwort vom Zulieferer abgewartet werden muss, kann die Zeitdauer vom Eingang der Bestellung oder des Bestelländerungswunsches bis zur verbindlichen Auftragsbestätigung mehrere Tage lang sein. Um reaktionsfähiger gegenüber ihren Kunden zu sein, möchte die GLS diese Auftragseinplanungszeit reduzieren.

Lösungsansatz

Zunächst wird ein digitales Abbild, ein sogenannter digitaler Zwilling, der GLS-Fertigung erstellt. Der digitale Zwilling beinhaltet alle Arbeitsplätze, Arbeitspläne, Stücklisten und weitere Stammdaten, die für eine Einplanung von Fertigungsaufträgen benötigt werden. Im Rahmen einer Prozessanalyse werden diese Informationen aufgenommen. Zur Übernahme der Auftrags- und Stammdaten dient eine Schnittstelle zum bei GLS verwendeten ERP-System, über die die neuesten Daten importiert werden können. Auf Basis des digitalen Zwillings werden die Fertigungsaufträge, welche aus dem ERP-System von GLS übernommen werden, auf die Arbeitsplätze eingeplant. GLS wird eine Weboberfläche zur Verfügung gestellt, auf denen die aktuell eingeplanten Fertigungsaufträge übersichtlich dargestellt werden und die daraus resultierenden Bedarfe frühzeitig erkannt werden können. Ein digitaler Zwilling der GFT-Fertigung, auf Basis der vom ERP-System durchgeführten Fertigungsterminierung, ermöglicht ein digitales Abbilden der Lagerzugänge an Fertigteilen, die für GLS zur Verfügung stehen.

Die GLS-Disponenten könnten so mögliche Fertigungsaufträge einplanen, um einen belastbaren und somit dem Kunden kommunizierbaren Liefertermin zu erhalten. Im Hintergrund würde der Fertigungsauftrag in den digitalen Zwilling von GLS eingelesen, welcher dann in Sekunden mit dem digitalen Zwilling von GFT kommunizieren und realisierbare Liefertermine für die für den Fertigungsauftrag benötigten GFT-Teile zurückgeben würde. Dieser Abgleich geschieht dabei, ohne dass ein Austausch sensibler Daten bzw. ein Zugriff auf das jeweils andere ERP System gewährt werden muss.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Die Anwendung von Adaptivem Auftragsmanagement sollte es ermöglichen, eine gleichmäßige Auslastung von manuellen Arbeitsplätzen zu erreichen. Die Planung der Aufträge auf die zu cyber-physischen Systemen nachgerüsteten Arbeitsstationen sollte sich dabei in Echtzeit an die sich verändernden Umweltbedingungen anpassen.

In Zusammenarbeit mit der Meyle AG sollte im Zuge dieses Umsetzungsprojektes eine Optimierung der Auslastung der dort vorhandenen Packplätze erzielt werden. Dafür wurden die Packplätze zu cyber-physischen Systemen nachgerüstet, um eine automatisierte adaptive Planung zu ermöglichen. Herausforderung dabei war es, die bisherige voll manuelle Verteilung der Aufträge auf die Arbeitsstationen korrekt systematisch darzustellen und in die vorhandenen IT-Infrastrukturen einzubinden. Dazu erfolgten zunächst Prozess- und Infrastrukturaufnahmen, die anschließend in die Modellierung eines digitalen Abbildes einflossen. Essentielle Schnittstellen mussten identifiziert werden, um den digitalen Zwilling in Echtzeit mit den aktuellen Datensätzen zu versorgen. Die Nachrüstung der Arbeitsplätze zu cyber-physischen Systemen musste konzipiert und eingebunden werden, um später eine Pilotphase des Systems in der Live-Umgebung zu ermöglichen. Parallel zu den Bemühungen wurde ein Demonstrator dieses Anwendungsfalles in der Laborumgebung des Business Innovation Lab an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften konstruiert. Nach Verifizierung der Funktionalität innerhalb der Pilotierungsphase war eine Umsetzungsbegleitung inklusive Schulungsmaßnahmen angedacht. Eine anschließende Erweiterung des Systems auf die Planung der vorgelagerten Kommissionieraufträge ist zusätzlich angedacht und könnte sich bei erfolgreichem Projektverlauf anschließen.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Die Kreyenberg GmbH  ist ein modernes aber traditionsreiches Familienunternehmen mit mehr als 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Präzisionsdreh- und Frästeilen nach individuellen Kundenwünschen für verschiedenste Branchen. Typische Kunden kommen bspw. aus der Medizintechnik, dem Maschinenbau, der Optik und Leuchtenindustrie, der Luftfahrt, aber auch aus dem Bereich der Mineralöl- und chemischen Industrie sowie dem Automobilbau. Den Kunden wird gleichermaßen eine komplette Dienstleistung „Von der Idee bis zum fertigen Produkt“ angeboten, bei kurzfristigen und flexiblen Lieferterminen. Aus diesem großen Leistungsspektrum resultiert eine hohe Vielfalt unterschiedlicher Produkte in verschiedensten Ladungsträgern, die sich gleichzeitig im Produktionsprozess befinden.

Um dabei zu überblicken, wo sich welcher Produktionsauftrag mit den dazugehörigen Ladungsträgern befindet und welche Arbeitsschritte dieser Auftrag bereits durchlaufen hat, ist ein hohes Maß an Transparenz im Materialfluss notwendig. Dies wurde nur durch einen hohen manuellen Aufwand erreicht, was zudem bei Abweichungen vom „Standard-Prozess“ schnell zu Suchaufwendungen führte, wenn sich ein Werkstückträger nicht am erwarteten Ort – nämlich am vordefinierten Übergabepunkt - befindet. Ziel der Kreyenberg GmbH war es daher, die manuellen Aufwände und Suchzeiten zu reduzieren und den Prozess der Werkstückträgerverfolgung im Produktionsprozess durch den Einsatz digitaler Technologien effizienter zu gestalten.

Im Rahmen des Umsetzungsprojektes wurde zunächst analysiert, wie der typische Ablauf eines Produktionsprozesses bei der Kreyenberg GmbH gestaltet ist und welche Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind. Durch eine Analyse des Materialflusses konnten somit neuralgische Punkte ermittelt werden, an denen sich eine automatische Identifizierung und Lokalisierung von Ladungsträgern eignet, um deren Standort im Produktionsprozess hinreichend genau zu verfolgen. Zudem wurden weitere Daten, die im Rahmen des Produktionsprozesses aufgenommen werden, identifiziert, aus denen eine automatische Lokalisierung von Ladungsträgern auch zwischen den neuralgischen Punkten ableitbar ist, ohne die Ladungsträger dort direkt mittels Technologien zur automatischen Identifizierung und Lokalisierung zu erfassen. Aufbauend auf diesen Analysen wurde schließlich ein zunächst technologieneutrales Konzept entwickelt, mit dem zuvor gestellte Anforderungen des Unternehmens erfüllt werden konnten. Im Rahmen der Konzeptentwicklung wurden schließlich noch weitere Potentiale ermittelt, die vor allem Effizienzsteigerungen für an die Produktion angrenzende Prozesse versprachen. So kann zum Beispiel der Versandprozess beschleunigt werden: Im Versand muss nicht mehr manuell nachgeprüft werden, wo sich welcher Ladungsträger eines unvollständigen Produktionsauftrags befindet. So ist der Versand zukünftig in der Lage digital zu ermitteln, wo sich fehlende Ladungsträger befinden und kann somit bspw. den ggf. nur noch fehlenden Transport zum Versand beschleunigen.

Die Umsetzbarkeit der Datenverarbeitung des entwickelten Konzeptes konnte dann durch eine Datenbank erreicht werden, die später als Prototyp verwendet werden sollte. Damit diese Datenbank die entsprechenden Informationen über den Aufenthaltsort der Ladungsträger zukünftig automatisiert erhält, mussten noch geeignete Technologien identifiziert werden. Diese wurde im Rahmen eines Workshops unter Zuhilfenahme des Technologieradars des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg https://kompetenzzentrum-hamburg.digital/angebot/technologieradar) ermittelt und miteinander verglichen. Als geeignete Technologie stellte sich schließlich die RFID-Technologie heraus. Mit dieser Technologie können manuelle Erfassungen oder Dateneingaben während der Transportprozesse vermieden werden. Zudem sollen die Ladungsträger zukünftig noch mit sog. Electronic Shelf Labels (ESL) ausgestattet werden. ESL sind kleine energiesparende Displays (siehe Bild), die bisher überwiegend im Einzelhandel zur Preisauszeichnung eingesetzt werden. Durch den zusätzlichen Einsatz dieser Technologie können dynamisch relevante Informationen über den Ladungsträger angezeigt werden, wie z.B. "welcher Produktionsschritt ist als nächster notwendig", "bis wann soll dieser planmäßig fertiggestellt sein" oder dass der Produktionsauftrag nicht weiterbearbeitet werden soll, falls Qualitätsmängel der verwendeten Materialcharge festgestellt wurden. Dies verspricht weitere Effizienzsteigerungen im Produktionsprozess, da relevante Informationen direkt verfügbar gestellt werden können.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Das familiengeführte Unternehmen seca möchte die Prozesse in ihrer Produktion weitestgehend digitalisieren. Die seca GmbH & Co.KG ist ein weltweit führender Hersteller von Medizingeräten die in über 110 Ländern Anwendung finden. Das Unternehmen produziert und vertreibt Waagen, Längenmessgeräte und Bioimpedanzmesseinheiten für den ärztlichen Gebrauch. Am Standort Hamburg erfolgt die Produktion der Geräte überwiegend manuell in Einzelfertigung und Kleinserie.

Aufgrund von besonderen Dokumentationsanforderungen werden während der Produktion unterschiedliche Dokumente in Papierform mitgeführt und ausgefüllt. Das Erstellen, Ausfüllen und manuelle Übertragen dieser Dokumente benötigt Zeit und ist fehlerträchtig.

Im Laufe des Projektes wurde für die Produktion ein Konzept für einen digitalen Informationsfluss von Auftragsdaten erarbeitet und exemplarisch an einer Fertigungsinsel implementiert, bei dem die manuelle Datenaufnahme und papierbasierte Dokumentation durch eine digitale Datenerfassung ersetzen wurde.

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Branchen: Energie, Handwerk und Bauen

Das mittelständische Unternehmen eNeG GmbH wollte mittels EDV-technischen Lösungen die Durchgängigkeit der Daten während der Projektabwicklung erhöhen. Um dies zu erreichen sollten in einer zentral verfügbaren Datenbank verschiedene Daten im Engineering-Ablauf konsistent gespeichert und für unterschiedliche Planungsschritte automatisiert zur Verfügung gestellt werden.

Das Aufgabenspektrum der eNeG GmbH und ihren ca. 90 Mitarbeitern erstreckt sich von der Planung und Realisierung von Gebäudeautomatisierungsanlagen, Feuerungs- und Energieanlagen, sowie von Systemen zur Erfassung und Auswertung von Energie – und Prozessdaten, bis hin zu einem umfassenden technischen Service der Anlagen und Systeme. Als herstellerunabhängiges Unternehmen werden hierbei passgenaue Lösungen für Neuanlagen, Umbauten, Sanierungen oder für die Einhaltung von Emissionswerten erstellt.

Im Laufe des Planungsprozesses bis hin zur erfolgreichen Realisierung einer Anlage oder eines Systems werden unterschiedliche Planungsdokumente von verschiedenen Mitarbeitern bei der eNeG erstellt. Diese bauen oftmals aufeinander auf und werden im fortschreitenden Planungsablauf mit Informationen angereichert und weiter detailliert. Oftmals kommt es hierbei auch zu Änderungen von bereits erstellten Inhalten. Der Planungsablauf ist somit von der Erstellung, der Weitergabe und dem Editieren von Planungsdokumenten geprägt. Für die unterschiedlichen Tätigkeiten während des Planungsablaufes wurden die benötigten Daten bisher händisch von den Mitarbeitern aus den verschiedenen Dokumenten in andere Formate übertragen. 

Um mögliche Verbesserungspotenziale am bisherigen Planungsablauf zu erkennen, wurden im Rahmen des Umsetzungsprojektes die Planungsprozesse bei der eNeG GmbH analysiert. Hierbei war ein erhöhtes Fehlerpotenzial zu erkennen, bspw. durch Schreibfehler, unbeabsichtigte Änderungen in den Daten oder unterschiedliche Bezeichnungen. Auch konnten die jeweiligen Änderungen in den Dokumenten nur durch sehr hohen Aufwand der Mitarbeiter der eNeG GmbH zurückverfolgt werden.

Gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg und verschiedenen Beteiligten der eNeG GmbH wurde an die geschilderte Problematik angeknüpft. Nach einer intensiven Analyse des Engineering-Workflows, der verschiedenen Planungsdokumente und schließlich der einzelnen Daten und Informationen die verarbeitet werden, wurden im Rahmen von Workshops verschiedene Lösungen entwickelt, welche die Durchgängigkeit und Konsistenz der Daten im Planungsablauf bei der eNeG erhöhen und zugleich den zeitlichen Aufwand der Mitarbeiter reduzieren. Hierzu war zunächst relevant die Daten und Informationen hinsichtlich der weiteren Nutzung zu analysieren und festzustellen, wo sie zu welchem Zeitpunkt gebraucht und möglicherweise editiert werden.

Anhand der Anforderungen und Rahmenbedingungen der eNeG wurde das Konzept einer zentralen Datenbank mit automatisierten Schnittstellen zu den jeweiligen Dokumenten und Software-Werkzeugen erstellt, in der Daten gespeichert und während des Planungsablaufes fortlaufend erweitert werden können. Hierbei sollen die bisher genutzten und gut zugänglichen Datenformate, wie MS Excel bestehen bleiben um die Aufnahme von individuellem Wissen von Mitarbeitern weiterhin zu unterstützen.

Alle als Werkzeug-übergreifend relevant identifizierten Daten, die während des Planungsprozesses entstehen, werden durch einen automatisierten Datenaustausch mithilfe von programmierten Import- und Exportfunktionen in der Datenbank gespeichert. Beim Import in die Datenbank werden für die einzelnen Projekte, Geräte und Datenpunkte jeweils eindeutige Identifikatoren vergeben und in der Datenbank hinterlegt, um über den gesamten Planungsablauf eindeutig und nachvollziehbar zu sein. 

Die Editierung von vorhandenen Dokumenten im Laufe des Planungsablaufes soll durch die konsistente Datenhaltung weitestgehend unterstützt werden. Änderungen an den Daten, bspw. durch Hinzufügen, Abändern oder Löschen, sollen automatisch erkannt werden und in Form eines Versionsmanagements dokumentiert werden. Hierbei soll auch erkannt und dokumentiert werden, welcher Wert geändert wurde, wann dies geschah und durch welchen Mitarbeiter. 

Nach der exemplarischen Implementierung des beschriebenen Konzeptes will die eNeG an das Umsetzungsprojekt mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum weiter anknüpfen und das Konzept der zentralen Datenbank in die bisherigen Planungsabläufe integrieren und zukünftig auf weitere Bereiche ausweiten.

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Spricht man von Digitalisierung, Industrie 4.0 und deren Umsetzung, denken viele direkt an hochtechnologische Projekte. Dabei kann die „Digitalisierung“ viel mehr sein. Unser „Digitalisierung konkret“-Projekt in Kooperation mit dem Arbeiter Samariter Bund (ASB) Hamburg ist ein gutes Beispiel für die Vielfältigkeit von Digitalisierungsvorhaben und wir möchten Ihnen davon berichten.

Nach der Anfrage des ASB Hamburgs an das Kompetenzzentrum und einem Erstgespräch mit den Vertretern der Handelskammer-Geschäftsstelle war schnell klar, dass der geeignete Hochschulpartner für diese Anfrage die Technische Universität Hamburg ist. Im ersten Projekttreffen mit der Handelskammer, dem ASB Hamburg und der TUHH haben sich die beiden Partner TUHH und ASB Hamburg ausgiebig vorgestellt und erste wichtige Rahmenbedingungen abgesteckt. Dabei wurde deutlich, dass der ASB Hamburg selber viele Optionen zur Digitalisierung sieht und die vorangegangene Gründung der ASB Hamburg-internen Digitalisierungsprojektgruppe ein erster und wichtiger Schritt war. Dennoch war bisher nicht ganz klar, wo sich ein lohnender Anfangspunkt für den Weg in die Digitalisierung befindet. An dieser Stelle schaltete sich die TUHH unterstützend ein und schnell stand fest, dass ein „Digitalisierung konkret“-Projekt ein guter Ansatz für den ASB wäre. Als gemeinsames Ziel wurde die Entwicklung einer Digitalisierungsroadmap festgelegt.

Neben den Forschungsschwerpunkten des Instituts für Logistik und Unternehmensführung der TUHH sollte, bezogen auf dieses Projekt, vor allem dessen Methodenkompetenz einen Projektfortschritt ermöglichen. TUHH und ASB Hamburg entschieden sich gemeinsam für den Einsatz der innovations- und kreativitätsfördernden Methode LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP) samt anschließendem Workshop. Die Wahl fiel auf diese Methode, da sich LSP hervorragend für die Entwicklung von gemeinsamer Vision, Werten und Handlungsempfehlungen einsetzen lässt und man damit Lösungsansätze bei besonders komplexen Herausforderungen erarbeiten kann.

Am 21. März 2018 durften acht speziell ausgewählte Mitarbeiter des Arbeiter Samariterbundes in Hamburg (mit der Unterstützung der zwei LSP-Experten der TUHH) ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zunächst erschufen sie im LSP-Teil des Nachmittages eine gemeinsame Vision des „ASB Hamburg 2022“, verkörpert durch ein erstelltes Modell (siehe Foto). Dieses Gruppenmodell wiederum stellte die Grundlage für die anschließende Priorisierung dar. Hierfür entnahmen die Teilnehmer einzelne Aspekte aus dem Modell, priorisierten diese und sortierten sie auf einer groben Zeitachse zu einer Roadmap. 

Die Zeitachse wurde dafür in drei aufeinander aufbauende Phasen aufgeteilt und die möglichen Aktivitäten entsprechend zugeordnet:

  1. Sofort umsetzbare Projekte
  2. Mittelfristige Projekte
  3. Langfristige Projekte

Konkrete Beispiele für erarbeitete Aktivitäten in den Phasen sind „Umdenken zur Prozess-Orientierung“ und „Aufsetzen einer Ideenschmiede“. Diese Ideenschmiede soll bspw. Leuchtturmprojekte und eine Digitalisierungsvision außerhalb der alltäglichen Arbeit vorantreiben. Unabhängig von den drei Projekt-Phasen wurden übergeordnete Voraussetzungen bzw. Anforderungen bestimmt, die zeitgleich und parallel zu den konkreten Phasen umgesetzt werden sollen. Hierzu gehört beispielsweise die Schaffung eines internen Kompetenzteams mit festgelegten Ansprechpartnern sowie verbesserte interne Kommunikationsprozesse. Zusätzlich dient ein Ideenspeicher der Sammlung weitergehender Ansätze. Beispiele für Ideen sind: „Bau einer Unternehmensapp“ und „Einführung von Wissens- und Ideenmanagement“.

Ergebnis-Zusammenfassung: In diesem „Digitalisierung konkret“-Projekt wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg eine Roadmap für den Weg des Arbeiter Samariter Bundes Hamburg in der digitalen Transformation erarbeitet. Es wurde zudem eine erste Priorisierung der erstellten Ansätze durchgeführt, damit der ASB Hamburg im Weiteren die Prioritäten beurteilen und das Digitalisierungsvorhaben Schritt für Schritt erfolgreich fortführen kann.

Kurzes Unternehmensportrait: Der Arbeiter Samariter Bund übernimmt in Hamburg zahlreiche Aufgaben als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation. Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter sind unter anderem in den Bereichen Pflege, Kinder und Jugend, Rettungsdienst und Flüchtlingshilfe engagiert. Der ASB hat in Hamburg eine stolze Tradition und wurde bereits vor über 100 Jahren gegründet. Mittlerweile ist der ASB Hamburg in einem Landesverband, sechs Ortsverbänden sowie 3 GmbHs organisiert.

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Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Dienstleistungen

Die SITRA Spedition GmbH versteht die digitale Transformation als eine Chance und ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, welches Digitalisierungsprojekte in Eigenregie erfolgreich umsetzt.

Dass die Unterstützung durch Dritte an der einen oder anderen Stelle sehr hilfreich ist, hat SITRA ebenfalls verstanden. Dadurch kam die Kooperation zwischen SITRA und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg, welches durch den Logistikfokus für Digitalisierungsprojekte einen idealen Partner darstellt, zustande.

Wie ist die Ausgangslage?

SITRAs Geschäftsführer Merlin Müller hatte den Wunsch, dass seine Führungskräfte den „Spirit“ des neuen Arbeitens erleben. Daher fragte er einen Workshop mit der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP) an, bei dem durch den Einsatz dieser Methode kreatives und innovatives Arbeiten gefördert wird. Die Rücksprache mit den LSP-Experten der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ergab, dass sich die LSP-Methode hervorragend für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision sowie gemeinsamen Werten und Handlungsempfehlungen einsetzen lässt und damit Lösungsansätze bei besonders komplexen Herausforderungen erarbeitet werden können.

Wie sah die Kooperation genau aus?

Um das Unternehmen konkret zu unterstützen, wurde im Vorfeld des Workshops gemeinsam mit der Geschäftsführung von SITRA und der TUHH nach einem zu lösenden Problem gesucht. Diverse Themen bzw. Probleme wurden diskutiert und schlussendlich wurde entschieden, an einer übergreifenden Vision für SITRA im Jahre 2022 zu arbeiten.

Am 23. August 2018 konnten sieben speziell interdisziplinär ausgewählte Mitarbeiter der SITRA Spedition GmbH (mit der Unterstützung der zwei LSP-Experten der TUHH) ihre Kreativität zur digitalen Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens nutzen. Im Anschluss an die Begrüßung und die Vorstellung der LSP-Methode arbeitete jedes Teammitglied zunächst den Kern der eigenen Funktion im Unternehmen heraus und stellte diesen den übrigen Teammitgliedern vor. 

Im zweiten Einzel-Arbeitsschritt setzte sich jedes Teammitglied mit der Frage auseinander, wie SITRA im Jahr 2022 als digitaler Vorreiter aussehen könnte. Aufbauend auf den Ergebnissen aus diesen individuellen Arbeitsschritten, widmete sich das Team gemeinsam dieser Frage und entwickelte eine ganzheitliche Vision.

Den Abschluss des LSP-Abschnitts des Workshops bildetet eine letzte, individuelle Entwicklungsrunde. Jeder Teilnehmer durfte ein weiteres, kleines Modell bauen und teilen. Dieses sollte den persönlichen Appell darstellen, wie der eigene Beitrag zur Erfüllung der SITRA 2022-Vision aussieht. Mit Hilfe des zweiten Workshop-Teils, der Priorisierung und überschlägigen Terminierung wurde aus dem gemeinsamen Großmodell (siehe Foto) eine Digitalisierungs-Roadmap für den weiteren Weg von SITRA in die digitale Zukunft erarbeitet.

Die Zeitachse der Priorisierung wurde dafür in drei aufeinander aufbauende Phasen aufgeteilt und die möglichen Aktivitäten entsprechend zugeordnet:

  1. Sofort umsetzbare Projekte
  2. Mittelfristige Projekte
  3. Langfristige Projekte

Konkrete Beispiele für erarbeitete Aktivitäten in den Phasen sind die Professionalität in allen Bereichen weiter zu verbessern (Phase 1), neue Software zu entwickeln und einzuführen (Phase 2) und der Aufbau des eigenen Wissensmanagements (Phase 3).

Ergebnis-Zusammenfassung:

In diesem „Digitalisierung konkret“-Projekt wurde gemeinsam mit der TUHH eine Roadmap für den weiteren Weg der SITRA Spedition GmbH durch die digitale Transformation erarbeitet. Darüber hinaus diente der Digital konkret-Workshop ebenfalls als Methodenschulung. Die Mitarbeiter der SITRA Spedition haben die LSP-Methode mittlerweile selbstständig auf eine andere Problemstellung im Unternehmen angewendet und diese damit erfolgreich gelöst.

Kurzes Unternehmensportrait:

Die SITRA Spedition GmbH ist ein 1994 gegründeter Logistikdienstleister mit Sitz in Hamburg und bietet speditionelle Dienstleistungen verschiedener Art an. Dazu gehören die Organisation von Transporten von Teil- und Komplettladungen, Containern sowie Express- und Sonderfahrten. Die 28 Mitarbeiter und acht Auszubildenden sind in fünf Teams gegliedert und werden von Teamleitern geführt.

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Branchen: Dienstleistungen

Die SITRA Spedition GmbH versteht die digitale Transformation als eine Chance und ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, welches Digitalisierungsprojekte in Eigenregie erfolgreich umsetzt. Dass die Unterstützung durch Dritte an der einen oder anderen Stelle sehr hilfreich ist, hat SITRA ebenfalls verstanden.

Durch den Logistikfokus für Digitalisierungsprojekte ist das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg zu einem idealen Kooperationspartner geworden.

Wie ist die Ausgangslage?

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein erster „Digitalisierung konkret“-Workshop mit SITRA durchgeführt, in dem mithilfe der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP) eine Roadmap mit verschiedenen Arbeitspaketen entwickelt wurde.

Diese Roadmap sollte den Überblick für die weitergehenden Digitalisierungsaktivitäten der SITRA Spedition GmbH bieten. In den vergangenen Monaten wurden bereits viele Aktivitäten angestoßen und weiterentwickelt. In einem Folge-Workshop wurden nun unter Zuhilfenahme einer alternativen Methodik – eines „Digital Roast“ – der Fortschritt evaluiert und kritisch hinterfragt.

Die SITRA Spedition GmbH versteht die digitale Transformation als eine Chance und ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, welches Digitalisierungsprojekte in Eigenregie erfolgreich umsetzt. Dass die Unterstützung durch Dritte an der einen oder anderen Stelle sehr hilfreich ist, hat SITRA ebenfalls verstanden.

Durch den Logistikfokus für Digitalisierungsprojekte ist das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg zu einem idealen Kooperationspartner geworden.

Ergebnis-Zusammenfassung:

In diesem „Digitalisierung konkret“-Projekt wurden gemeinsam mit der TUHH die zentralen Felder in den Bereichen Bildung, Kultur, Ausstattung, Prozesse und Kunden auf dem weiteren Weg der SITRA Spedition GmbH durch die digitale Transformation evaluiert. In einem kreativen Workshop wurde somit eine Bestandsaufnahme unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven ermöglicht, um die weitere Entwicklung von SITRA zu reflektieren und die weitere Positionierung und Priorisierung digitaler Projekte zu veranlassen. Im weiteren Weg der Digitalisierung wurden von SITRA detailliertere Nachfolgeprojekte aus den identifizierten Bedarfen abgeleitet und werden nun durchgeführt.

Kurzes Unternehmensportrait:

Die SITRA Spedition GmbH ist ein 1994 gegründeter Logistikdienstleister mit Sitz in Hamburg und bietet speditionelle Dienstleistungen verschiedener Art an. Dazu gehören die Organisation von Transporten von Teil- und Komplettladungen, Containern sowie Express- und Sonderfahrten. Die 28 Mitarbeiter und acht Auszubildenden sind in fünf Teams gegliedert und werden von Teamleitern geführt.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Das Unternehmen

HEROSE GmbH erzeugt seit 140 Jahren Armaturen und Sicherheitsventile in den Bereichen Tieftemperaturtechnik, LNG sowie allgemeinen industriellen Anwendungen. In diesem Bereich bringt das Unternehmen 140 Jahre Erfahrung mit. HEROSE GmbH liefert seine Produkte zudem in mehr als 80 Länder.

Die Situation

Das Unternehmen hat im Zuge der digitalen Transformation bereits Schritte hin zu einer Digitalisierung von Geschäftsprozessen eingeleitet. Exemplarisch wurde mit teilautomatisierten Prüfständen die Rückverfolgbarkeit in der Produktion erhöht und Zertifikate werden nun digital erstellt.  Daran anknüpfend stellt sich das Unternehmen nun die Frage, ob auch digitale Geschäftsmodelle angegangen werden können. Auf einer Veranstaltung des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Magdeburg, wurde der technische Geschäftsführer auf die Methode „Business Model Canvas“ (BMC) aufmerksam. Über die Geschäftsstelle des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg von der Handelskammer Hamburg wurde das Interesse zur Anwendung des BMC an die Technische Universität Hamburg (TUHH) weitergeleitet, wo sich das Institut für Logistik und Unternehmensführung   mit Methoden zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle befasst.

Das Vorgehen

Am 19. September fand am Unternehmens-Standort ein halbtägiger Workshop mit insgesamt 11 Teilnehmern aus der Führungsebene, dem mittleren Management und dem operativen Bereich statt. In der ersten Phase wurde in einem kurzen Impuls für das Thema Geschäftsmodelle sensibilisiert sowie die Methode BMC vorgestellt. In der zweiten Phase wurde das Geschäftsmodell anhand eines Fallbeispiels analysiert und anschließend Ideen für Innovationen in verschiedenen Geschäftsbereich gesammelt und mit Hilfe des BMC strukturiert. In einer abschließenden Feedbackrunde konnten alle Teilnehmer ihre persönliche Sicht auf den Tag schildern und Vor- sowie Nachteile der Methode, mit Blick auf die Anwendung im eigenen Unternehmen, diskutieren.

Zusammenfassung

In diesem kurzlaufenden Projekt wurde im Rahmen eines halbtägigen Workshops exemplarisch an einem Fallbeispiel die Methode BMC erlernt. Darüber hinaus wurde die Methode genutzt, um das Geschäftsmodell strukturiert weiterzuentwickeln.

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Themen: Künstliche Intelligenz
Branchen: Dienstleistungen

Data Analytics kann helfen, Erkenntnisse aus verfügbaren Daten für betriebliche Entscheidungen zu gewinnen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das Unternehmensziel der SITRA Spedition GmbH ist genau das: sie will die Rolle des digitalen Vorreiters einnehmen und sich dadurch von den Wettbewerbern klar abzuheben. Das vorliegende Umsetzungsprojekt hat die Spedition auf diesem Weg bei den ersten Schritten begleitet.

Kurzes Unternehmensportrait:

Die SITRA Spedition GmbH ist ein 1994 gegründeter Logistikdienstleister mit Sitz in Hamburg und bietet speditionelle Dienstleistungen verschiedener Art an. Dazu gehören die Organisation von Transporten von Teil- und Komplettladungen, Containern sowie Express- und Sonderfahrten. Die 28 Mitarbeiter und acht Auszubildenden sind in fünf Teams gegliedert und werden von Teamleitern geführt.

Wie ist die Ausgangslage?

In der aktuellen Position der SITRA Spedition GmbH ist das Unternehmen nicht nur von den Aufträgen, sondern auch von der Digitalisierungsgeschwindigkeit der großen Seefrachtspeditionen abhängig. Fahrermangel und das aktuell gelebte Tender-Management, in dem Aufträge immer an das Angebot mit dem niedrigsten Preis gehen, erschweren die derzeitige Situation und erhöhen den oben genannten Kostendruck in der Branche.

Es ist die Aufgabe der SITRA Spedition GmbH die Digitalisierung trotz limitierter Ressourcen zu meistern. Zentrales Ziel der Spedition ist die erfolgreiche digitale Transformation und das Erlangen der Position des digitalen Vorreiters für die kleinen und mittleren Speditionsunternehmen. So sollen Differenzierung und Behauptung im Wettbewerb erreicht werden. Data Analytics-Anwendungen für eine gehaltvolle und aussagekräftige Datenanalyse sollen auf diesem Weg zum Einsatz kommen. Dabei ist der Einsatz eines Pricing Tools sowie eines Transportmanagementsystems (TMS) geplant.

Was wurde gemacht?

In der ersten Phase des Projektes wurde die SITRA Spedition GmbH anhand eines Reifegradmodells für die Entwicklung von Data Analytics in kleinen und mittleren Logistikunternehmen eingeordnet. Mithilfe dieses Reifegradmodells können Unternehmen bewertet und ihr aktueller Entwicklungsstand im Bereich Data Analytics beschrieben sowie zukünftige Handlungsmaßnahmen abgeleitet werden. Nach einer Analyse der Ist-Situation, wurden in der nächsten Phase im Rahmen des Umsetzungsprojektes Gespräche mit den für die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte verantwortlichen Mitarbeitern im Unternehmen sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitern der TUHH geführt. Hierbei wurden gemeinsam Zielvorstellungen und Maßnahmen diskutiert und definiert, wie das nächste Reifelevel zu erreichen sei.

Im Rahmen dieser Gesprächsrunde entstand das Ziel, ein maschinelles Lernmodell zur automatisierten Preisermittlung zu entwickeln. Das Lernmodell soll dafür eingesetzt werden, auf Basis verschiedener Parameter, wie zum Beispiel Lademeter, Transportgewicht und Transportentfernung, den Preis für den entsprechenden Auftrag eines Kunden dynamisch zu ermitteln. Diese Preisermittlung soll dabei basierend auf einem maschinellen Lern-Algorithmus erfolgen.

Zusammenfassung

Data Analytics kann helfen, Erkenntnisse aus verfügbaren Daten für betriebliche Entscheidungen zu gewinnen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das vorliegende Umsetzungsprojekt hat die Spedition bei den ersten Schritten zu einem digitalen Vorreiter für kleiner und mittlerer Speditionsunternehmen begleitet. Das Unternehmen wurde dabei bei der Entwicklung und Einführung von Data Analytics-Anwendungen unterstützt. Auch für andere Unternehmen kann dieses Projekt ein gutes und lehrreichen Beispiel sein, da es deutlich zeigt, welche Schritte man für erfolgreiche Data Analytics gehen muss, aber auch welche Probleme dabei auftreten können.

Das entstandene Pricing-Tool erfüllt zwar die zuvor definierten Anforderungen, dennoch wird die aktuelle Performance durch die bestehende Datenqualität begrenzt. Die Datenqualität ist bisher nicht ausreichend, um eine für den externen Einsatz hinreichend gute Vorhersagefähigkeit des Modells zu erreichen, da fehlende und fehlerhafte Angaben zu einer Verzerrung der Preisvorhersage führen. In einer abschließenden Gesprächsrunde wurde ein Anforderungskatalog erstellt, der Maßnahmen zur Verbesserung der Datenerhebung und -erhaltung umfasst und so die Datenqualität steigern soll.

Das vorliegende Umsetzungsprojekt zeigt auf, welche Bedeutung die Datenqualität bei einer erfolgreichen Umsetzung eines Data Analytics-Anwendungen hat und welche Anforderungen an das Datenmanagement gestellt werden müssen.

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Themen: Künstliche Intelligenz
Branchen: Dienstleistungen

Das Unternehmen

Die Produktion der innovativen Kabelmanagement-Produkte von HellermannTyton auf höchstem Qualitätsniveau erfordert viel Erfahrung und Knowhow, welches die Mitarbeiter des Unternehmens in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben. Komplexe Produktions- und Logistikprozesse sind entstanden, deren stetige Optimierung Ziel des Unternehmens ist. Dass Künstliche Intelligenz (KI) dabei unterstützen kann, darüber ist man sich in der Geschäftsführung einig. Offen blieben bis jetzt jedoch die Fragen, wie KI konkret helfen kann und welche potentiellen Anwendungsfälle im Unternehmen sich für erste Versuche eignen. Um diese Fragen zu beantworten, hat HellermannTyton über Prof. Dr.-Ing. Axel Wagenitz als Leiter des Business Innovation Labs (BIL) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) die Expertise des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg angefragt.

Der Wunsch

Zunächst führte Geschäftsführer Axel Boywitz im Rahmen eines Unternehmensrundganges durch die Produktion und Logistik des Tornescher Standortes, um den Experten des BIL einen ersten Einblick in die Prozesse und Strukturen zu geben. In der HellermannTyton ACADEMY stellte Jan Fischer vom BIL dem Auditorium im Anschluss die Grundlagen von KI vor, um eine gemeinsame Diskussionsbasis zu schaffen. Im Fokus standen dabei die Lernstrategien, Funktionsweisen und Voraussetzungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Anschließend stellte Jan Fischer mögliche Anwendungsfälle und Best Practices aus dem Netzwerk der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren vor. Die Demonstration eines Computer-Vision-Kits ermöglichte den Unternehmensvertretern daraufhin einen Einblick in die Funktionsweise eines konkreten Umsetzungsbeispiels, welches mittels eines neuronalen Netzes Bilderkennung ermöglicht.

Die Herausforderung

Eine Herausforderung des Unternehmens ist die hohe Pseudoausschussrate bei der Produktion des Produktes „EdgeClip“. In der EdgeClip Produktion wird - aufgrund des außergewöhnlichen hohen Qualitätsversprechen HellermannTytons gegenüber seinen Kunden - jedes Produkt an jeder Maschine einzeln einer automatisierten visuellen Qualitätskontrolle unterzogen. Die geringe Fehlertoleranz sowie wechselnde Zuliefererprodukte, Variationen der Umgebungsbeleuchtung und Spritzgusswerkzeuge, führen zu einer hohen Pseudoausschussrate von bis zu 90%. Das bedeutet, dass 9 von 10 Teilen, die als Schlechtteile für Ausschuss erklärt werden, eigentlich Gutteile sind und zu Unrecht im Ausschuss landen. Erklärtes Ziel ist es die Pseudoausschussrate ohne Austausch der vorhandenen Sensorik zu verbessern.

Die Vorgehensweise

Mittels der Expertise des BIL sowie den Prozesskenntnissen der Fachabteilung wurden in einem kurzen Brainstorming verschiedene Lösungsansätze entwickelt und diskutiert. Als vielversprechend hat sich der Einsatz eines Computer Vision-Klassifikationsansatzes mit (un-)überwachten Lernstrategien herausgestellt. Das entwickelte und evaluierte Konzept wird nun in Folgeterminen mit den involvierten Fachabteilungen und den Experten des BIL weiter detailliert.

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Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

Das mittelständische Unternehmen eNeG GmbH möchte mittels EDV-technischen Lösungen die Durchgängigkeit der Daten während der Projektabwicklung erhöhen. Hierzu sollen in einer zentral verfügbaren Datenbank verschiedene Daten im Engineering-Ablauf konsistent gespeichert und für verschiedene Planungsschritte automatisiert zur Verfügung gestellt werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

Die Firma Gebrüder Klünder Schaumstoffwerk GmbH fertigt anforderungsgerechte, individuelle und auftragsbezogene Lösungen u.a. für die Matratzen-, Wohnwagen, Polstermöbel- und Automobilindustrie. Zukünftig sollen diese Tätigkeiten digitalisiert werden, um die durch die manuelle Übertragung bestehenden Fehlerpotentiale reduzieren zu können, aber auch, um die Effizienz der Prozesse zu erhöhen.

Webseite

Nebenstellen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

Anhand eines Beispielunternehmens werden die Chancen und Anwendungsfelder von Assistenzsystemen wie z.B. mobilen Endgeräten dargestellt. Für das Unternehmen stand hier der technologische und organisatorische Wandel im Vordergrund.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

Im Rahmen des Workshops wurde zunächst der gesamte Prozess vom Auftragseingang bis zum Rückversand der Ware analysiert und identifiziert. Dies stellte die Anforderungen an eine zu verwendende Technologie. Da die Prüfergebnisse der Akkus auf Prüfprotokollen dokumentiert werden, ergab sich die Verwendung von Barcodes als eine praktikable Lösung.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

In dem Workshop wurden die Bedarfe des Unternehmens ermittelt und eine Analyse möglicher technischer Infrastruktur durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Themen: Kommunikation digitalisieren
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

Workshop zur Auffindbarkeit im Internet: Herr Heller-Fach aus dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg unterstütze den Versicherungsmakler vor Ort in einem Workshop zum Thema Auffindbarkeit im Internet. Unter besonderer Berücksichtigung stand dabei die Frage, wie die persönliche Kundenbetreuung ab dem ersten Kundenkontakt auch bei Kontaktanbahnung über das Internet gelingt.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel begleitet Händler bei der Digitalisierung. Das Pilotprojekt startete Mitte 2019 mit dem Hagebaumarkt Grünhoff in Langenfeld bei Düsseldorf. Wandfarbe, Werkzeug, Dübel, Holzbedarf – was gibt es hier zu digitalisieren? Viel – überzeugen Sie sich selbst. 

Der Hagebaumarkt

Im Jahr 1986 eröffnete Heinz Grünhoff den Hagebaumarkt in Langenfeld und bietet seither den Heimwerkern der Region eine Nahversorgungsmöglichkeit für alles, was sie benötigen.

Über die Jahre wurde der Baumarkt durch Anmietung weiterer Verkaufsflächen erweitert und immer wieder umgebaut. Dies ermöglicht eine übersichtliche Warenpräsentation für die Kunden und ein breit gefächertes Sortiment.

Derzeit verfügt der Markt über eine Fläche von 10.000 qm mit separatem Gartencenter und einen Backshop in Eingangsbereich. Heimtierbedarf vervollständigt das Sortiment. Unter der seit 2008 als Marktleiterin waltenden Simone Berger erhielt der Hagebaumarkt Langenfeld im Jahr 2011 zum ersten Mal das Zertifikat für „Generationenfreundliches Einkaufen”, die zweite Auszeichnung folgte in 2015.

Ziele

  • Aktives Nutzen von Sozialen Medien
  • Neue Zielgruppen gewinnen, d.h. auch Frauen und junge Erwachsene ansprechen
  • Längere Aufenthaltsdauer durch Gastronomie
  • Analyse der aktuellen Verkaufszahlen
  • Servicequalität (B2B) verbessern
  • Stärkung der Kundenbindung
  • Analyse der aktuellen Kundschaft

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Das Unternehmen

Simona Libner, die Inhaberin von drei Filialen von „Fräulein Mode und Wohnen“ in Meerbusch, Kempen und Ratingen möchte ihren Kunden in ihrem Multi-Label Store ein einmaliges Shopping Erlebnis ermöglichen. Der Name des Geschäfts ist auch einzigartig, denn er bezieht sich nicht auf den Kleidungsstil, sondern auf Simona Libner’s Größe, da ihr Ehemann einst gesagt hat: „Ich habe so eine kleine Frau, das ist mein Fräulein“. Dieser dient jetzt als Name ihrer drei Filialen.

Die Herausforderung

Wie bei vielen stationären Geschäften kommen Kunden gerne zur Inspiration, kaufen dann aber lieber online. Gerade in Zeiten von großen Online-Plattformen ist es risikoreich, einen stationären Laden zu eröffnen. Das „Fräulein“ hat den digitalen Entwicklungen getrotzt und Mechanismen entwickelt, um im digitalen Zeitalter als stationäres Geschäft zu bestehen. Wie also konnte Simona Libner es bewerkstelligen, gleich drei Geschäfte erfolgreich aufzubauen und zu führen?

Der Ansatz

Mit der Geschäftsperspektive ihres Ehemannes und der persönlichen Einkaufserfahrung weiß Simona Libner ganz genau, was wichtig ist – für das eigene Geschäft und für die Kunden.

Engagiertes Personal

Wenn neues Personal eingestellt wird, wird ein offenes Auftreten erwartet. Fragen wie „Kann ich Ihnen helfen?“ oder „Kommen Sie zurecht?“ sind keine guten Einstiegsmöglichkeiten, um die Kundschaft in ein Gespräch zu verwickeln. Beginnt man mit: „Wenn Sie eine Frage haben, können Sie mich jederzeit einfach ansprechen.”, hat man bessere Chancen. Teilweise sind Kunden auch mit der ganzen Energie überfordert, die einem da entgegenkommt, aber nach einem gemeinsamen Kaffee wird individuell beraten, ganz nach dem Stil der Kunden.  Das gesamte Team achtet immer auf die Wünsche und den Stil der Kundschaft. Dabei kann es auch zu spannenden Stilentwicklungen und völlig neuartigen Kreationen kommen!

Smartes Warenwirtschaftssystem

Es hat gedauert, bis Simona Libner sich durch die vielen Möglichkeiten des digitalen Wirtschaftssystems gefuchst hat. Heute will sie das aber nicht mehr missen, denn es ist praktisch, effizient und man kann gezielter Waren bestellen und somit auf die Wünsche der Kundschaft eingehen. Ein Beispiel: Wenn in der einen Filiale ein gewünschter Artikel fehlt, wird in der anderen digital und in Echtzeit nachgesehen, ob er dort vorhanden ist. Der Artikel wird schnellst möglichst in den nächstgelegenen Laden geliefert und steht dem Kunden sofort zur Abholung bereit. Eine andere Alternative ist, dass der Kunde per Kreditkarte bezahlt und den Artikel nach Hause geliefert bekommt.

Individuelle Mode

Simona Libner sagt selbst, dass sie eine Dachmarke kreiert hat: Marken und verschiedene Kleidungsstücke werden in unterschiedlichster Weise kombiniert, wobei immer auf das Gesamtpaket geachtet wird: Nicht die verschiedenen Marken werden präsentiert, sondern das gesamte Outfit, mit all den kleinen Details.  

Individuelles Ladendesign

Das „Fräulein“ ist so gestaltet, dass sich jeder direkt wohlfühlt und verweilt. Alte Kirchenbänke für die Warenpräsentation sorgen für Gesprächsstoff und das gesamte Ambiente gibt den Kunden einen Anreiz, längere Zeit durch den Laden zu stöbern und die liebevoll zusammengestellten Produkte zu entdecken.

Individuelles Werbesystem

Die Werbetrommel wird in verschiedenster Weise gerührt. Die klassischen Printmedien kommen allerdings dabei weniger zum Einsatz. Diese sind nicht so persönlich und auch nicht aussagekräftig genug, vor allem da Emotionen bei der Warenpräsentation eine zunehmend große Rolle spielen. Die eigentliche Vermarktung läuft online via Facebook bzw. Instagram und in enger Zusammenarbeit mit einer eigenen Fotografin. Die erstellten Videos & Bilder, sollen täglich Anreize für innovative Kombinationen und neue Kleidungsstücke liefern.

Das Ergebnis

Von Anfang an wird um den Kunden eine Atmosphäre des Wohlfühlens geschaffen. Dies beginnt schon in den sozialen Netzwerken – bei Facebook oder Instagram. Die Kunden werden von den Produktdarstellungen auf den Social-Media Kanälen inspiriert und kommen dann in das Geschäft, um sich noch weitere Ideen, rund um die Themen Mode und Wohnen, zu holen. Im Endeffekt schafft es „Fräulein Mode und Wohnen“ ein Einkaufserlebnis zu kreieren, welches der Kunde zu schätzen weiß. Zudem bietet der 360° Ladenrundgang dem Kunden eine ganz eigene und individuelle Perspektive und erweitert gleichzeitig das Portfolio des „Fräuleins“. Der innovative Ladenrundgang unterstreicht die Einzigartigkeit und hebt es von anderen „typischen“ Geschäften ab. Die Kunden können auf intuitive Art und Weise erfahren, ob im Sortiment etwas für sie dabei ist und ob sich ein Besuch vor Ort lohnt.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle

Das Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Handel begleitet ausgesuchte Händler bei der Digitalisierung und Geschäftsmodellentwicklung. Ziel der Pilotprojekte ist es, beispielhaft zu zeigen, wie Betriebe sich strategisch und zukunftsweisend weiterentwickeln und digitalisieren können. Über eine Ausschreibung wurden Ende 2019 Unternehmen gesucht, die gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum diesen Weg gehen wollen.

Warum ein Sanitätshaus?

Ein Geschäft, das sich daraufhin beworben hat, war das Sanitätshaus Vital, das vier Filialen in Hilden, Erkrath, Langenfeld und Solingen hat. Neben dem klassischen Sanitätsbedarf bieten diese eine große Auswahl an Produkten und Services rund um Sport und Fitness sowie Wäsche und Bekleidung. In der hauseigenen Werkstatt werden Schuheinlagen, Bandagen, Prothesen und Orthesen angepasst bzw. maßangefertigt.

Nach einem Vor-Ort-Termin war klar, dass das Sanitätshaus ein idealer Partner ist, um in einem gut aufgestellten und funktionierenden Betrieb die Grundlagen zur Digitalisierung zu legen und für andere Händler aufzuzeigen.

So startete das zweite von insgesamt vier Projekten im Januar 2020 mit dem ersten Workshop. In diesem wurde als Basis für das weitere Vorgehen der gesamte Ist-Zustand des Unternehmens analysiert und die Infrastruktur „frontstore“ (auf der Verkaufsfläche) und „backstore“ (im administrativen Bereich) unter die Lupe genommen. Dabei fiel vor allem ins Auge, dass in der gesamten Buchhaltung veraltete Strukturen herrschen, die nun aufgebrochen werden sollen. Dafür wurde im ersten Workshop ein neues Konzept erarbeitet:

Das digitale Backoffice

Trotz verfügbarer Technologien zur Reduzierung oder vollständigen Vermeidung von Papier halten immer noch über 80% der Unternehmen an veralteten Ablagesystemen fest und besetzen somit wertvolle Ressourcen, die ganz neue Arbeitsstrukturen und finanzielle Ersparnisse freischalten würden. So auch im Sanitätshaus Vital. Um hier einen großen Schritt in die Zukunft zu gehen, wurde beschlossen, die Buchhaltung Schritt für Schritt zu digitalisieren und Abschied vom Papier zu nehmen. In Zukunft werden hier völlig neue Prozesse stattfinden, um mit neuer Software und digitalisierten Dokumenten papierlos zu arbeiten.

Der Veränderungsprozess in diesem Projekt ist jedoch nicht zu unterschätzen. Viele Menschen sind auf die haptische Papierarbeit konditioniert und sehen Dokumente jetzt nur noch auf dem Bildschirm. Deshalb gehört zu diesem Projekt auch eine begleitende Kommunikations- und Integrationsmaßnahme.

Diese Neuerungen in der Buchhaltung bilden nun die Grundlage für alle weiteren digitalen Zukunftsprojekte im Sanitätshaus.

Vision und weitere Maßnahmen

Des Weiteren wurde in dem ersten Workshop gemeinsam mit dem Team eine Vision für die nächsten Jahre entwickelt, die festhält, was das Sanitätshaus für seine Kunden darstellen und leisten möchte.

Diese lautet: „Wir sind dein Wegbegleiter für ein glückliches und gesundes Leben.“ Entlang der Shopper Journey wurde anschließend erarbeitet, welche Aktivitäten folgen müssen, um auf diese kundenzentrierte Vision als Werttreiber einzuzahlen. So wurden zahlreiche Maßnahmen für die Bereiche „Impuls“, „Information“, „Aufenthalt“, „Sortiment“ und „Bindung“ abgeleitet, die nun nach und nach umgesetzt werden sollen.

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover

Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Dienstleistungen
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

Im Rahmen des Projektes wird mit der Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG (IFE) der Inspektionsprozess durchgängig digitalisiert. Die Beteiligung der Mitarbeiter steht dabei im Mittelpunkt des Projekts.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Das IT-Startup Minitec Smart Solutions wurde im März 2017 gegründet. Die Idee, die der Gründer und Geschäftsführer Dr. Marius Orfgen hatte, drehte sich um Assistenzsysteme. „Ich bringe die Informationen, die ein Mitarbeiter in der Produktion braucht, um seine Aufgabe zu erfüllen, auf eine möglichst einfache Art über Bildschirme oder eine Datenbrille direkt zu ihm“, erklärt Orfgen. Ein solches Assistenzsystem dient als digitale Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fertigung eines Produktes. „Anstatt einer Papieranleitung, die möglicherweise noch unvollständig ist, habe ich ein digitales System, das über Bilderkennung weiß, was ein Werker gerade tut und ihm aktuelle Information zur Montage zur Verfügung stellt“, ergänzt Orfgen.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

Im Rahmen des Projekts wird die Aerzener Maschinenfabrik GmbH bei der Konzeption eines Montagearbeitsplatzes für Standardbaugruppen mit Hilfe visueller Assistenzsysteme unterstützt.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

Gemeinsam mit der LAP GmbH Laser Applikationen entwickelt das Kompetenzzentrum ein Montageassistenzsystem, welches den Prozessfortschritt automatisch erkennt und auf den Mitarbeitenden reagiert.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Wetzlarer Straße 30, 14482 Potsdam

Im Rahmen des Projektes wird mit der Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG (IFE) der Inspektionsprozess durchgängig digitalisiert. Die Beteiligung der Mitarbeiter steht dabei im Mittelpunkt des Projekts.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

Im Rahmen des Projektes wird mit der Sennheiser electronic GmbH & Co. KG eine Kennzahlenberechnung und -darstellung auf Basis von Maschinendaten in Echtzeit realisiert.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

Im Rahmen des Projektes wird mit der KS HUAYU Bearbeitungs GmbH die Kommunikation zwischen einem Bearbeitungszentrum und dem Fertigungsleitsystem hergestellt.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Dienstleistungen
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

In Zusammenarbeit mit der Harzwasserwerke GmbH wurde ein Konzept erstellt, das die Einführung eines System zum intelligenten Informations- und Datenmanagement unterstützt.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Dienstleistungen
Ort: An der Universität 2, 30823 Garbsen

In kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind fertigungsrelevante Ressourcen oft nur in begrenzter Anzahl verfügbar und werden für unterschiedliche Prozesse an unterschiedlichen Orten benötigt, sodass sie regelmäßig den Standort wechseln. Dies führt zu Suchaufwand vor der Verwendung. Eine günstige und individualisierbare Lösung zum Orten dieser Ressourcen wird benötigt.
Im Projekt wurde ein Bluetooth Low Energy (BLE) Indoor-Ortungssystems der Firma ATS zur Lokalisierung fertigungsrelevanter Ressourcen am Beispiel des Versuchsfelds des IFW erprobt.
Zunächst erfolgte die Ausstattung des IFW Versuchsfeldes an geeigneten Stellen mit Gateways zur Signalerfassung sowie das Anbringen von BLE-Beacons an ausgewählten Gegenständen. Über eine Datenschnittstelle wurden die Standortinformationen in einem digitalen Layout des Versuchsfeldes dargestellt. Das System zeigt anschließend die Standortdaten zuverlässig an. Der Anwendungsfall stellt so das Potenzial der Lösung für die industrielle Fertigung exemplarisch dar.

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau

Problemstellung

Das Projekt „Zukunftssichere digitale Kooperationsplattform für KMU“ sollte dem Aufbau einer Kommunikationsplattform für firmeninterne und firmenübergreifende Kommunikation dienen. Die schnelle Vernetzung, der Kontakt, Informations- und Wissensaustausch und auch die Datenübertragung unter Kollegen an unterschiedlichen Standorten wird immer wichtiger und in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Wichtig sind dabei vor allem die schnelle und einfache Kommunikation unter Benutzung einer Plattform und die Sicherheit der Daten.

Zielsetzung

Als Anwendungsbeispiel wurde das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau gewählt, mit dem die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen den Projektpartnern, den fünf Modellfabriken und der Geschäftsstelle, sowie in den verschiedenen Umsetzungsprojekten erprobt wurde. Elemente der Kommunikation sind u.a. Videokonferenzen, E-Mail-Verkehr, persönlicher und Gruppen-Chat, persönliche und gemeinsame Kalender, gemeinsame Datenablage, gemeinsame Arbeit an Dokumenten, ein Informations- und Wissensmanagement sowie geschlossene Projekträume.

Projektbeschreibung

Zunächst erfolgten im ersten Projektjahr eine Situationsanalyse und die Erfassung der Anforderungen an eine Kommunikations- und Datenaustauschplattform aus Sicht der jeweiligen Partner. Ausgehend von den Anforderungen und dem daraus abgeleiteten Konzept wurden verschiedene Plattformen verglichen. Am Ende des Auswahlprozesses stellte sich das Toolpaket Microsoft Office 365 als diejenige Plattform heraus, die die Anforderungen der Modellfabriken des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau am besten erfüllt. Für eine effektive Arbeit mit der Plattform wurden Arbeitsbereiche im zentralen Kommunikationstool „Teams“ geschaffen und strukturiert, die einerseits für alle Modellfabriken offen sind, während andererseits umsetzungsprojektbezogene, geschlossene Projekträume geschaffen wurden, auf die nur die am jeweiligen Projekt beteiligten Partner Zugriff haben. Zur Reduzierung des E-Mail-Verkehrs werden die Einzel- und Gruppen-Chats genutzt. Die wöchentlichen Videokonferenzen zur Abstimmung der Aktivitäten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau und zum Projektmanagement erfolgen mittels Skype for Business.

Um die Arbeit der Arbeits- bzw. Projektgruppen zu erleichtern, wurde ein sogenannter Kollaboration-Hub installiert. Dieser intelligente Monitor mit integrierten Kameras ermöglicht es, Videokonferenzen in größere Gruppen durchzuführen, gemeinsam an Office-365-Dokumenten zu arbeiten und moderne Kreativitätstechniken standortübergreifen anzuwenden. Der Kollaboration-Hub und die Office-365-Lösung des Kompetenzzentrums werden als Beispiellösungen in Stammtischen zum Thema „Arbeit 4.0“ demonstriert und angewendet.

Leistungen des Zentrums

 Aufbau eines Demonstrators

Kerngeschäft des Unternehmens

 Forschung und Entwicklung

Weiterführende Informationen

Themen: Additive Fertigungsverfahren
Branchen: Dienstleistungen

Im Rahmen des Projektes unterstützte die Modellfabrik 3D-Druck das Jenaer UmweltlaborEurofins Umwelt Ost GmbH.

Die Mitarbeiter der Modellfabrik gingen der Frage nach, ob der Einsatz 3D-gedruckter Komponenten für Versuchsaufbauten möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Problemstellung

Die Eurofins Umwelt Ost GmbH in Jena ist ein Umweltlaboratorium und beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter. Hauptgeschäftsfelder sind neben chemischen, physikalischen und biologischen Analysen im Umweltbereich vor allem kundenspezifische Produktanalysen, zum Beispiel von Ölen, festen Brennstoffen oder mineralischen Abfällen. Des Weiteren werden Biotests und biologische Abbauversuche durchgeführt sowie Beratungs-, Ingenieur- und Forschungsleistungen angeboten.

Für die vielfältigen Laboruntersuchungen werden entsprechend der jeweiligen Anforderungen an den Analyseprozess individuelle Versuchsaufbauten konzipiert und aufgebaut. Dafür kommen Standard-Laborutensilien zum Einsatz, zum Beispiel Flaschen, Deckel, Gläser oder Vorrichtungen wie Halterungen etc., aber zum Teil auch unüblichere Teile, die kostenintensiv (im Verhältnis zur Anwendung) sind. Außerdem muss der Versuchsaufbau auf die Geometrien der Einzelteile angepasst werden.

Deshalb ist es wünschenswert einzelne Komponenten eines Versuchsaufbaus individuell zu konstruieren, das heißt in Größe und Form so zu gestalten, dass der Versuchsaufbau für die vorgesehene Anwendung insgesamt in der Handhabung und hinsichtlich der Kosten optimal herzustellen und zu nutzen ist. Eine Möglichkeit bietet hier der 3D-Druck, wobei das Unternehmen bisher weder Berührungspunkte mit dieser speziellen Fertigungstechnologie hatte, noch überhaupt die eigene Herstellung von Komponenten für ihre Versuchsaufbauten in Erwägung gezogen hat.

Zielsetzung

Anhand eines speziellen Versuchsaufbaus sollen die Möglichkeiten der Nutzung 3D-gedruckter Vorrichtungen bzw. Halterungen für Versuchsaufbauten erprobt werden. Beim Versuchsaufbau handelt es sich um die Prüfung der biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffen im Meerwasser/Sediment.

Projektbeschreibung

Für die Prüfung der biologischen Abbaubarkeit von Plastik im Meerwasser/Sediment sind zwei Messwerte von Bedeutung: der Sauerstoffverbrauch und die Kohlendioxidbildung. Dazu wird in ein dichtes Behältnis zunächst die Probe (Sediment und Meerwasser) eingefüllt und für einen bestimmten Zeitraum akklimatisiert. Im Anschluss wird eine Plastikfolie, zum Beispiel ein Bio-Müllbeutel, auf das Sediment gelegt und die Abbaubarkeit anhand der beiden Messwerte beurteilt.

Für diese und ähnliche Versuchsaufbauten soll eine flexible Lösung entwickelt werden, die zum einen das Behältnis luftdicht verschließt und gleichzeitig die Aufhängung unterschiedlicher Gefäße mit Proben ermöglicht.  

Dazu werden für die Herstellung der Teile verschiedene Möglichkeiten verglichen und zwar hinsichtlich

  1. ihrer fertigungstechnischen Umsetzbarkeit:

    Fräsen, direkter 3D-Druck und Vakuumguss (Herstellen einer Form mit Hilfe eines 3D-gedruckten Teils), wobei sowohl unterschiedliche 3D-Druck-Verfahren als auch Kombinationen der Fertigungsverfahren untersucht werden.

  2. der anfallenden Kosten

    für unterschiedliche Stückzahlen und

  3. der erforderlichen Technik und des Know-hows zur Umsetzung:

    Aufbereitung der 3D-Daten (Konstruktion) für die unter 1. favorisierten Verfahren zur Herstellung, Anschaffung und Handling eigener Drucktechnik, Beauftragung eines 3D-Druckdienstleisters etc.

Mehwert für KMU

Die Möglichkeit, bedarfsorientiert Laborutensilien selbst herstellen oder individuell anfertigen zu lassen bietet dem Unternehmen mehr Flexibilität bei der Konzeption und Umsetzung von Versuchsaufbauten.

Leistungen des Zentrums

Analyse und Bewertung des wirtschaftlichen Einsatzes 3D-gedruckter Komponenten für Versuchsaufbauten

Kerngeschäft des Unternehmens

chemische, physikalische und biologische Analysen im Umweltbereich vor allem kundenspezifische Produktanalysen

Weiterführende Informationen

Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Dienstleistungen

Im Rahmen des Projektes „E-Learning App“ unterstützt die Modellfabrik „3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten“ die PREALIZE GmbH bei der Konzeption, Entwicklung und Vermarktung digitaler Lernangebote.

Problemstellung

Die PREALIZE GmbH strebt derzeit in mehreren Dimensionen digitale Formate für das Angebot Ihrer Inhalte an. In diesem Prozess möchte PREALIZE unter anderem die bestehenden analogen Trainingsangebote für Führungskräfte um digitale Formate ergänzen und diese in Form einer App anbieten.
Daher benötigt die PREALIZE GmbH einen Überblick gängiger Entwicklungsumgebungen und Interaktionsmöglichkeiten im E-Learning-Bereich, konzeptionelle Unterstützung bei der Digitalisierung bestehender analoger Formate sowie Unterstützung beim Einstieg ins Online-Marketing im App-Bereich.

Zielsetzung

Die Zielstellung des Projektes beinhaltet somit die Durchführung diverser Informationsgespräche und Workshops zu Interaktionsformen im E-Learning-Bereich. Zudem gilt es, eine einfache Lösung zur Übertragung bereits vorhandener Inhalte aus den Präsenztrainings in digitale Formate zu realisieren. Des Weiteren soll sich ein gemeinsamer Workshop mit der Vermarktung entsprechender Apps beschäftigen. Die Ergebnisse des Projektes werden in Form einer Publikation festgehalten.

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes erfolgen zunächst Vor-Ort-Gespräche zwischen der Modellfabrik „3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten“ und der PREALIZE GmbH zur Feststellung der Handlungsbedarfe. Anschließend wird nach Lösungen gesucht, welche eine schnelle Digitalisierung von bestehendem Workshop-Material erlauben. In Zusammenarbeit mit der Agentur Kommunikation der Initiative Mittelstand 4.0 werden im Workshop-Format Interaktionsmöglichkeiten im E-Learning-Bereich besprochen und deren Übertragbarkeit auf den Sachverhalt geprüft. Nach Entwicklung der App werden gemeinsam mit Partnern Möglichkeiten ausgearbeitet, diese unter Nutzung verschiedener Social-Media-Kanäle zu vermarkten.

Leistungen des Zentrums

 Unterstützung bei der Konzeption, Entwicklung und Vermarktung digitaler Lernangebote

Kerngeschäft des Unternehmens

 Weiterbildung von Fach- und Führungskräften

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Im Rahmen des Projektes unterstützte die Modellfabrik Vernetzung gemeinsam mit der Firma Berghof Group GmbH das das thüringische Unternehmen NOBLEX GmbH bei der Auflösung der Engpässe in der Produktion.

Problemstellung

Die NOBLEX GmbH agiert als Hersteller von Produkten für den optoelektronischen Konsumentenmarkt, als Zulieferer von Montagebaugruppen und als Dienstleister für Montage- und Zerspanungstätigkeiten. Nachfrageschwankungen aus diesen drei Geschäftsfeldern stellten das Unternehmen vor die Herausforderung, vorhandene Kapazitäten effizient auszulasten und eine hohe Liefertreue zu gewährleisten.

Zielsetzung

Im Rahmen des Projektes soll ein geeignetes Werkzeug für die Maschinenbelegung entwickelt werden, mit dem die Kapazität abhängig von der Auftragslage erhöht und der Lieferverzug minimiert werden kann.

Projektbeschreibung

Zunächst wurde im Rahmen einer Prozessanalyse die Informationsprozesse vor Ort aufgenommen. Besonderes Augenmerk wurde auf vorhandene Restriktionen im Unternehmen gelegt, wie z.B. technologische Restriktionen oder die Priorisierung bestimmter Kunden. Aufbauend auf den Ergebnissen der Ist-Analyse wurde unter Zugrundelegung der Engpasstheorie von Goldratts ein Simulationsprogramm geschrieben, das die Aufgabe der Maschinenbelegung übernahm. Durch die optimierte Verteilung der Produktionsaufträge wurde die schon vorhandene Flexibilität in der Firma vollständig ausgeschöpft. Weder das Verfahren noch das Simulationsprogramm beeinträchtigen die Funktionsfähigkeit der im Unternehmen vorhandenen Planungssoftware. Das Unternehmen kann nach Abbau des Materialstaus von Engpassauflösung zu optimaler Planung wechseln, die Anwendung ist also reversibel. Die Usability ist sehr hoch, das bedeutet, die Mitarbeiter können die Benutzung der Software sehr schnell erlernen.

Leistungen des Zentrums

 Beratung, Prozessaufnahme, Entwicklung des Lösungsansatzes, Erstellung eines Softwareprototypes

Kerngeschäft des Unternehmens

 Engpassauflösung durch optimierte Maschinenbelegung

Weiterführende Informationen

Branchen: Dienstleistungen

Die Modellfabrik Vernetzung und die sense-IT GmbH haben gemeinsam manuellen Buchungsvorhängen in Lager und Produktion reduziert.

Problemstellung

Vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt entsteht eine große Menge an Informationen. Die Daten können für die Steuerung der Produktionsbereiche verwendet werden. Diese würden beim Kunden allerdings keinen Mehrwert erzeugen. Zu diesen Informationen zählt beispielsweise die Verortung im Lager. Schafft man es, den manuellen Aufwand zur Erfassung dieser Informationen während der Produktion zu minimieren, ergeben sich hohe Einsparungspotentiale. Möglich wäre dies beispielsweise durch Automatisierungsanwendungen.

Zielsetzung

Unternehmen, deren Arbeitsprozesse im Lagerbereich von einer hohen Variantenvielfalt an Teilen gekennzeichnet sind, müssen viele verschiedene Vorgänge abwickeln. Große Unternehmen sind oft schon voll automatisiert, während kleine und mittlere Unternehmen hier viele manuelle Tätigkeiten ausführen müssen. Mithilfe des Projektes soll ein Konzept entwickelt werden, welches die Digitalisierung mittels RFID-Systeme ohne großen Aufwand ermöglicht. Nach einer Besichtigung vor Ort und einer Aufnahme der Prozesse im Lagerbereich wird die TU Ilmenau gemeinsam mit der Firma sense-IT ein Konzept für die automatische Bestandskontrolle entwickeln.

Umsetzung

Im ersten Schritt wurden im Lagerbereich an kritischen Stellen Antennen und RFID-Reader angebracht. Die Lesefelder der Antennen wurden aufgeteilt, sodass eine richtungsabhängige Erfassung der Materialbewegungen möglich ist. Das Lagermaterial hingegen wurde mit passiven RFID-Transpondern ausgestattet. Die Lagermitarbeiter können nun das Material kommissionieren und an die Produktion übergeben, ohne sich Gedanken um manuelle Buchungsvorgänge für die korrekte Verortung machen zu müssen. Eine tiefergehende Nutzung der Informationen für den Produktionsbereich ist geplant.

Mehrwert für KMU

Eine manuelle Rückmeldung ins System ist nicht mehr erforderlich. Fehler, welche durch die Buchung falsch kommissionierter Ware entstehen, werden eliminiert. Die Buchung von Teilen, welche aus dem Produktionsbereich zurückgeliefert werden, erfolgt unverzüglich und ohne manuellen Aufwand. Daraus folgt eine präzisere Kenntnis über die Abweichungen von der Produktionsplanung.

Leistungen des Zentrums

  Prozessaufnahme, Ideensuche, Prozessaufnahme

Kerngeschäft des Unternehmens

 Softwareentwicklung (Partnerunternehmen), Anwendung erfolgte im Anlagenbau

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Die NOBLEX GmbH agiert als Lieferant komplexer Produkte und bietet Dienstleistungen für Dreh- und Frästeile an.

Problemstellung

Aus der Sicht der Produktionsplanung stellt die Kombination aus den mittelfristigen Produktionsaufträgen aus dem Lieferantengeschäft und kurzfristigen Aufträgen aus dem Dienstleistungsgeschäft die Planung vor die Her-ausforderung, die punktuell auftretenden Kapazitätsengpässe aufzulösen.

Zielsetzung

Die Software ist für die Auflösung der Engpässe, also Überlastzustand, konzipiert worden (Einhaltung der internen Liefertermine, Vermeidung der Umplanungsmaßnahmen samt wirtschaftlichen Konsequenzen).

Projektbeschreibung

Hierfür wurden zunächst die Arbeitsweise und die Anforderungen der Dreherei analysiert und auf das aktuell im Unternehmen eingesetzte Planungssystem projiziert. Eine Materialverfügbarkeit vorausgesetzt, welche das im Unternehmen eingesetzte Planungssystem sicherstellt, wurde im Rahmen des Projekts eine Simulationssoftware für die Produktionsreihenfolge konzipiert und erstellt. Die Software dient vor allem einer punktuellen Auflösung von Engpässen einzelner Maschinen und wurde im Unternehmen getestet.

Leistungen des Zentrums

Generierung des Lösungsansatzes, Erstellung eines Softwareprototypes

Kerngeschäft des Unternehmens

CNC-Bearbeitung

Weiterführende Informationen

Themen: Additive Fertigungsverfahren
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Die Modellfabriken 3D-Druck, Prozessdaten und Migration unterstützen die Portec GmbH bei der Suche nach einer Lösung zur Optimierung der Auftragsplanung.

Problemstellung

Die PORTEC GmbH aus Zella-Mehlis ist spezialisiert auf die Herstellung von Prototypen und Kleinserien aus Metall und Kunststoff. Dabei werden insbesondere für die Fertigung von Modellen verschiedene 3D-Druck-Verfahren genutzt.

Die Produktion ist in Form einer Werkstattfertigung organisiert, wie sie für die Herstellung von Einzelteilen und Kleinserien typisch ist. Ein Auftrag durchläuft mehrere Stationen, wobei die Mitarbeiter selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge sie die anstehenden Aufträge an ihrer Station abarbeiten. Erfahrungswerte spielen dabei insbesondere im Bereich des Formenbaus eine große Rolle.

Für den Ein- und Verkauf, die Buchhaltung und das Personalwesen setzt das Unternehmen eine zertifizierte Warenwirtschaft ein. Zeiten, Kapazitäten und Maschinenbelegung hingegen werden zentral mit Hilfe von Excel geplant. Die Fortschrittskontrolle erfolgt gegenwärtig nur teilautomatisiert: Rückmeldungen werden erst nach Abschluss eines Auftrages an einer Station händisch von den Mitarbeitern über einen Leitstand gemeldet.

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es, die PORTEC bei der Einführung einer einfach zu handhabenden und erweiterbaren Lösung zur Verbesserung der Auftragsplanung zu unterstützen. Neue Aufträge sollen künftig besser unter Berücksichtigung der aktuellen Belegung der Kapazitäten geplant werden können. Außerdem soll die Erhöhung der Transparenz in der Werkstattfertigung dazu beitragen, dass Kunden schneller über den Status ihres Auftrages informiert werden können.

Projektbeschreibung

Im ersten Schritt wurde eine umfassende Anforderungsanalyse erstellt, die alle technischen, räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen einbezieht. Dabei zeigte sich, dass es neben der Lösung des Planungsproblems ebenso wichtig ist, die Interessen der Mitarbeiter hinsichtlich einer eigenverantwortlichen Arbeitsgestaltung angemessen zu berücksichtigen. Außerdem ist es dem Unternehmen wichtig, dass die vorhandene Infrastruktur weiter genutzt werden kann. Anschließend wurde eine Marktrecherche nach kommerziellen Applikationen durchgeführt, die die erfassten Anforderungen erfüllen können. Auf Basis dieser Ergebnisse sind unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert und gegenübergestellt worden.

Gegenwärtig ist die Live-Präsentation mehrerer Software-Anbieter in Vorbereitung und es werden Möglichkeiten der Erweiterung von im Unternehmen bereits vorhandenen Systeme analysiert.

Nach Abschluss dieser Arbeiten erfolgt die finale Auswahl einer geeigneten Lösung und schließlich deren Umsetzung.

Mehrwert für KMU

  • Optimierung der Kapazitätsauslastung durch verbesserte Auftragsplanung
  • Nutzung vorhandener Infrastruktur
  • Keine Beeinträchtigung der eigenverantwortlichen Arbeitsgestaltung der Mitarbeiter

Leistungen des Zentrums

 Suche nach einer Lösung zur Optimierung der Auftragsplanung

Kerngeschäft des Unternehmens

 Herstellung von Prototypen und Kleinserien aus Metall und Kunststoff

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Kaum ein Produktionsbereich bietet so viele Chancen für die Beeinflussung von direkten oder indirekten Kosten wie die Montage. Sie spielt eine entscheidende Schlüsselrolle bei Lieferzeit, Termintreue und Preis. Daher sollte es so effizient wie möglich geplant werden. Kleine und mittlere Unternehmen haben mitunter Probleme mit ihrer Montageplanung. Genau diesem Problem haben sich die Mitarbeiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau zusammen mit der Berghof Group GmbH und der NOBLEX GmbH gewidmet.

 Wie kommt es zu problematischen Situationen in der Montage?

Dass die Montageprozesse haken können, hat verschiedene Ursachen, die aber wohl jedes Unternehmen kennt. Die Produkte sind zum einen komplex und erfordern zum anderen oft viele Arbeitsschritte und Teile. Das eine erschwerte Planung hervorruft. Des Weiteren schwanken die Auftragseingänge. Mitarbeiter, die derzeit nicht ausgelastet sind, versorgen sich selbstständig mit Arbeit, sodass sie im Ernstfall anderen Mitarbeitern Teile für eigentlich wichtigere Baugruppen wegnehmen. Außerdem stehen die Mitarbeiter unter dem stetigen Zeitdruck der Kunden. Daraus resultiert Hektik und schlechte Stimmung. Das Ergebnis: Terminjäger, also Mitarbeiter, deren Aufgabe es ist, Produktionsaufträge zu retten, rennen mit Fehlteillisten durch die Produktion und geben ihr Bestes um, „den Karren aus dem Dreck zu ziehen“.

So auch bei der NOBLEX GmbH in Thüringen. Die Montageabteilung erstattete dem Management täglich Bericht über ihre Arbeit. Abermals stellte sich heraus, dass falsch priorisierte Baugruppen montiert wurden, was letztendlich zu Lieferverzug führte. Das Management war unzufrieden mit den Mitarbeitern und die Mitarbeiter schimpften über „schlechte Planung“. Die Schuld wurde immer weitergereicht – bis hin zu den Kollegen, die für den Einkauf verantwortlich sind. Aufgrund dessen mussten die Mitarbeiter, um den Lieferverzug aufzuholen, oft samstags und sogar sonntags arbeiten. Sobald die Lieferung letztendlich fertig gestellt wurde, gab es plötzlich nichts mehr zu tun. Daraufhin suchten sich die Mitarbeiter Arbeit, was wiederum zu fehlenden Materialressourcen beim nächsten Auftrag verursachte. Das führte zu einem immer wiederkehrenden Kreislauf, der im Unternehmen „dicke Luft“ hervorrief.

Was war das Problem?

 Ein neutraler Blick von außen kann hier manchmal Wunder wirken. Die Mitarbeiter der Modellfabrik Vernetzung der Technischen Universität Ilmenau und der Berghof Group GmbH identifizierten zunächst die Diskrepanzen im Unternehmen. Am runden Tisch wurde nicht nur das Management, sondern auch Vertreter aus der Montage versammelt. Alle Seiten des Problems mussten gehört und erläutert werden. Denn wie Friedrich Schiller einst zu sagen pflegte: „Wer etwas Großes leisten will, muss tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden und standhaft beharren.“ Und genau das taten sie.

Es stellte sich heraus, dass die Montage im Unternehmen deterministisch gesteuert wurde. Man betrachtete den gewünschten Lieferzeitpunkt und legten dann die Starttermine für die Montage der Baugruppen und Unterbaugruppen fest (Rückwärtsterminierung). Zum gesetzten Termin wurde dann der Produktionsvorschlag in einen Produktionsauftrag mit zugehöriger Materialzuordnung umgewandelt. Fehlte nun Material für die Montage einer Baugruppe des Produkts, wurde die Montage dessen unterbrochen und mit der Montage der nächsten Baugruppe begonnen. Die Folge: Keine Fertigstellung, keine Auslieferung, kein Umsatz und stark belastete Mitarbeiter.

Wie wurde reagiert?

Zunächst mussten die Montagenetze identifiziert werden. Dadurch konnte man sehen, welche Bau- und Untergruppen für ein Endprodukt benötigt werden. Diese lassen sich pyramidenartig Darstellen.

Jetzt wurden die Daten aus dem Planungssystem entnommen und nach dem „Rote-Punkte-Modell“ aufbereitet. Was fehlt, bekommt also eine rote Markierung, was vorhanden ist, eine grüne. Folgt man der Pyramide von unten nach oben, sieht man leicht, wo welches Bauteil zu Engpässen führt. Nur wenn auf einer Pyramidenebene (= Dispostufe) alles grün ist, kann auch in der Ebene darüber alles grün werden. So geht man vor bis zur Pyramidenspitze. Ist diese grün, dann ist das ein gutes Zeichen. Man kann das Material von der obersten Dispostufe aus dem Bestand herausziehen (engl.: „to pull“) und verdient mit dem Produkt direkt Geld.

Fehlt in der Pyramide Material, kann das Endprodukt zwar nicht gefertigt werden, einzelne Baugruppen jedoch schon. Allerdings nicht in x-beliebiger Priorisierung. Abhängig vom geplanten Liefertermin und der Materialverfügbarkeit werden die Baugruppen bis zu einer festgelegten Dispositionsstufe gefertigt (im Bild gelb umrandet). Dieses Vorgehen nennt man „drücken“ (engl. „to push“).

Um in der riesigen Datenmenge den richtigen Montagekandidaten zu identifizieren, wurde an der TU Ilmenau ein Softwareprototyp entwickelt. Der Prototyp leitete die Prüfung der Materialverfügbarkeit ein. Anschließend wird es dem Mitarbeiter ausschließlich der Endprodukte inkl. der Struktur, die mit Material gedeckt sind und welche unverzüglich in Produktionsaufträge umgewandelt und gestartet werden sollen, angezeigt. Die beschriebenen Szenarien werden als Pull- und Pushlisten kontrolliert ausgegeben.Die Montage läuft dank dem Programm durchdachter und strukturierter ab. Die Mitarbeiter sind gleichmäßig ausgelastet und montieren nicht mehr „unkontrolliert“ Baugruppen um bei schwacher Auslastung „was zu tun zu haben“. Dieser Wandel lässt sich auch im Unternehmensklima spüren. Die Mitarbeiter arbeiten nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander. Statt Schuldzuweisung und Wochenendarbeit entstanden bessere Arbeitsbedingungen und ein neuer Zusammenhalt im Unternehmen.

Leistungen des Zentrums

 Generierung des Lösungsansatzes, Erstellung eines Softwareprototypes

Kerngeschäft des Unternehmens

 CNC-Bearbeitung

Weiterführende Informationen

Branchen: Dienstleistungen

Im Rahmen des Projektes „Bauteiloptimierung durch 3D-Druck“ realisierten die Modellfabrik 3D-Druck und das Ingenieurbüro Weber verschiedene Beispiele, wie durch den Einsatz des 3D-Drucks bei der Herstellung von Standardbauteilen aus Kunststoff und Metall deren Einsatzbereiche und Funktionen erweitert werden können.

Problemstellung

Typische Kunden des Ingenieurbüros sind Kleinst- und Kleinunternehmen, die Hersteller unterschiedlichster Bauteile aus Kunststoff und Metall – insbesondere in den Branchen Automobilzulieferer, Medizintechnik und Verpackungsindustrie – sind. Sie suchen Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte, um sich neue Anwendungsbereiche und Märkte erschließen zu können. Dabei geht es meist um die kundenindividuelle Anpassung von Bauteilen. Ein Beispiel sind Sensorgehäuse, deren Einsatzbereich erweitert werden kann, wenn die Gehäuse transparente Bereiche enthalten.

Ausgangsbasis sind entweder Konstruktionsdaten, Ideen in Form von Papierzeichnungen oder Musterteile, die ohne digitale Datenbasis erstellt wurden. Eine zentrale Rolle spielen immer Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Bei der Produktion von Einzelteilen und Kleinserien ist die Herstellung der Werkzeuge und Formen ein wesentlicher Kostenfaktor. Deshalb müssen Unternehmen auch Aufträge ablehnen, weil die Produktion geringer Mengen wirtschaftlich nicht möglich ist. Dafür stellen additive Fertigungsverfahren eine Alternative dar. Die Bandbreite der Anfragen an das Ingenieurbüro ist groß und erfordert es, hinsichtlich innovativer Technologien und Anwendungen fortlaufend auf dem neusten Stand zu sein. Für zwei konkrete Kundenaufträge ergab sich die Frage, ob Kleinserien von individuell angepassten Standardbauteilen durch den Einsatz von 3D-Druck-Technologien wirtschaftlich hergestellt werden könnten. Das Ingenieurbüro suchte dafür Unterstützung durch einen Partner und nahm Kontakt zum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau auf. Nach einer Besichtigung der Modellfabrik 3D-Druck an der EAH Jena entstand die Idee zum gemeinsamen Umsetzungsprojekt.

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es, auf Basis konkreter Anfragen des Ingenieurbüros Weber verschiedene Demonstrationsbeispiele zu erstellen, die zeigen, welche Möglichkeiten der 3D-Druck bietet, um Standardbauteile für Kleinserien so anzupassen, so dass deren Funktionalität und Einsatzbereich erweitert werden können. Dabei sollen Erfahrungswerte über die gesamte Prozesskette des 3D-Drucks gesammelt und aufbereitet werden: von der Erstellung des 3D-Modells bis hin zur Auswahl eines jeweils geeigneten 3D-Druck-Verfahrens.

Projektbeschreibung

Im ersten Schritt wurden verschiedene Möglichkeiten zur Digitalisierung von Zeichnungen der vorliegenden Bauteile erprobt und miteinander verglichen. Dazu gehörten unterschiedliche Scantechnologien und auch verschiedene Softwarelösungen zur Konstruktion sowie die Nachbearbeitung der Daten für die Herstellung mit unterschiedlichen 3D-Druckverfahren. Auf Basis dieser Daten wurden Musterdrucke erstellt und hinsichtlich ihrer Eignung und Qualität verglichen und bewertet. Gedruckt wurde mit drei unterschiedlichen Verfahren: dem Fused Deposition Modeling (FDM), der Stereolithografie (SLA) und dem Multijet-Modelling (MJM). Informationen zu den einzelnen Verfahren bietet unter anderem das von der Modellfabrik 3D-Druck entwickelteOnline-Tool.

In einem Beispiel sollte an einen Bauteil eines Gehäuses an verschiedenen Stellen transparentes Material eingesetzt werden, um punktuell eine Lichtdurchlässigkeit zu ermöglichen, damit Sensorik verbaut werden kann. Die Ergebnisse zeigten, dass der 3D-Druck zwar prinzipiell zur Herstellung dieses Bauteils geeignet ist, jedoch die erreichte Lichtdurchlässigkeit noch nicht ausreichend war. Mit einer Nachbearbeitung durch Polieren konnte die erforderliche Lichtdurchlässigkeit erreicht werden. Bei der Herstellung des Gehäuseteils mit einem anderen Verfahren waren die erreichten Oberflächenqualitäten ebenfalls nicht ausreichend. Auch hier zeigte sich, dass eine Nachbearbeitung die gewünschten Ergebnisse liefert, aber sehr aufwendig ist.

In einer abschließenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde deshalb berechnet, für welche Stückzahlen die Fertigung im 3D-Druck kostendeckend möglich ist. Einen Schwerpunkt des Projektes bildet bei allen Beispielen die Datenaufbereitung für den 3D-Druck. Wichtige Fragestellungen sind jeweils: Wie können Fehler von Scandaten korrigiert werden? Welche Besonderheiten sind bei der Konstruktion für den 3D-Druck zu beachten? Welche Unterschiede bestehen dabei für die einzelnen Verfahren?

Leistungen des Zentrums

Erstellung von Beispielen (auf Basis konkreter Anfragen des Unternehmens), die zeigen wie Funktionalität und Einsatzbereiche von Standardbauteilen durch den 3D-Druck erweitert werden können

Kerngeschäft des Unternehmens

Unterstützung von KMU des produzierenden Gewerbes bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte für neue Anwendungsbereiche und Märkte

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Die Modellfabrik Prozessdaten und die Modellfabrik Migration haben gemeinsam an einer Lösung zur Effizienzsteigerung der Fertigungsprozesse gearbeitet.

Problemstellung

Die Modellfabrik Prozessdaten an der GFE - Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V. verfügt über einen umfangreichen Werkzeugmaschinenpark für Untersuchungs- und Entwicklungsaufgaben auf dem Gebiet der zerspanenden Bearbeitung. Die gewonnenen Entwicklungsergebnisse aus Verbund- und bilateralen Projekten mit regional und überregional tätigen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den verschiedenen Anwendungsbereichen der Zerspanungstechnik tragen u.a. dazu bei, dass die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit festigen bzw. ausbauen können.

Um den immer höher werdenden Qualitätsanforderungen auch in Zukunft gerecht werden zu können, ist es zunehmend notwendig, die im Bearbeitungsprozess relevanten Einflussgrößen mittels Sensorik zu überwachen. Hier spielt insbesondere auch der Zustand des eingesetzten Werkzeuges eine wichtige Rolle. Anhand von Schwingungsmessungen am Werkzeug und am Werkstück während des Bearbeitungsprozesses können auftretende Vibrationen gemessen und zeitnah ausgewertet werden, um notwendige Steuer- und Regelprozesse zur Gewährleistung eines stabilen Bearbeitungsprozesses, möglichst in Echtzeit, einzuleiten. Ferner haben die Umweltbedingungen einen Einfluss auf die Fertigungsprozesse und sollten ebenso untersucht bzw. überwacht werden.

Zielsetzung

Das Projektziel besteht in der Realisierung eines Demonstrators, basierend auf einem kostengünstigen und effizienten Verfahren, zur einfachen Nachrüstung bestehender Werkzeugmaschinen zwecks vorausschauender Wartung bzw. Qualitäts- bzw. Effizienzsteigerung der Fertigungsprozesse. Diese Lösung soll besonders für kleine und mittelständische Unternehmen von Nutzen sein.

Projektbeschreibung

Die Modelfabrik Prozessdaten an der GFE arbeitet an Problemstellungen zu Fertigungsprozessen in Verbindung mit möglichen Digitalisierungslösungen für KMU. Dazu gehören die Kenntnisgewinnung über Fehlerquellen und Fehlerursachen im Zerspanungsvorgang und die Ableitung von Verbesserungspotenzialen auf Basis kostengünstiger und effizienter Lösungen. Die Modellfabrik Migration am Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme (IMMS) ist der Wissensträger über die Verfahren und Lösungsansätze im Bereich Anbindung der Sensortechnik, Datendigitalisierung und Datenspeicherung. Im Projekt wird das notwendige Know-how beider Modellfabriken kombiniert, um die Problematik der Überwachung der Fertigungsprozesse mittels nachrüstbarer Sensorik zu lösen.

Im ersten Schritt sollen Vibrationen an/in einer Werkzeugmaschine und die Umweltbedingungen im Maschinenraum und in der Produktionshalle überwacht werden. An die dafür einzusetzende Sensorik werden hohe Anforderungen in Bezug auf Robustheit gegenüber Einflüssen durch Kühlschmierstoffe (KSS) gestellt, sie soll drahtlos und energieeffizient arbeiten. Des Weiteren können einige Parameter, wie die Temperatur der Spindel, die Drehgeschwindigkeit, die Vorschubkräfte o.Ä. direkt aus der Maschinensteuerung ausgelesen werden, um evtl. relevante Zusammenhänge feststellen zu können.

Für die Lösung der Aufgabenstellung sind geeignete Messverfahren zur Schwingungsmessung auszuwählen, um die passende Sensorik für den späteren Einsatz ermitteln zu können. Deshalb werden zunächst Testmessungen an der auszurüstenden Maschine unter Einsatz mehrerer hochauflösender Messgeräte durchgeführt. Die hohe Auflösung bezieht sich auf die Frequenz und die Amplitude, darüber hinaus kommen unterschiedliche Messverfahren zur Anwendung. Dadurch wird sichergestellt, dass die richtigen die Messbereiche, Messstellen und Messverfahren gefunden und eingegrenzt werden können.

In weiteren Schritten folgt die Konzipierung:

  • der Sensorik für den Einsatz,
  • der Datenübertragungskanäle,
  • der Einbindung der Sensorik ins IT-Netz der GFE und
  • der Datenanalyseverfahren.

Leistungen des Zentrums

Beratung bezüglich Einsatz von Technologien, Konfiguration und Einbau der Sensoren, Datenauswertung

Kerngeschäft des Unternehmens

Bearbeitung von Stählen, Edelstählen, Aluminium, etc.; Fertigung und Montage der Dreh- und Frästeile

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Immer höhere Qualitätsanforderungen in der Zerspanung machen es nötig, für das Ergebnis relevante Einflussgrößen zu überwachen.

Problemstellung

Hier spielt insbesondere auch der Zustand des eingesetzten Werkzeuges eine wichtige Rolle. Anhand von Schwingungsmessungen am Werkzeug und am Werkstück während des Bearbeitungsprozesses können auftretende Vibrationen gemessen und zeitnah ausgewertet werden, um notwendige Steuer- und Regelprozesse zur Gewährleistung eines stabilen Bearbeitungsprozesses, möglichst in Echtzeit, einzuleiten.

Zielsetzung

Der Demonstrator zeigt wie mittels nachrüstbarer Sensorik Vibrationen an/in einer Werkzeugmaschine und die Umweltbedingungen im Maschinenraum und in der Produktionshalle überwacht werden.

Projektbeschreibung

Die eingesetzte Sensorik entspricht den hohen Anforderungen in Bezug auf Robustheit gegenüber Einflüssen durch Kühlschmierstoffe sowie energieeffizienter Arbeitsweise. Weitere Prozessparameter, wie die Temperatur der Spindel, die Drehgeschwindigkeit und die Vorschubkräfte werden direkt aus der Maschinensteuerung ausgelesen, um evtl. relevante Zusammenhänge feststellen zu können.

Mehrwert für KMU

  • Nachrüstbare, kostengünstige, robuste Sensorik
  • Qualitäts- und Effizienzsteigerung des Zerspanprozesses
  • Realisierung vorausschauender Maschinenwartung und Werkzeugwechsel

Leistungen des Zentrums

Aufbau eines Demonstrators

Kerngeschäft des Unternehmens

zerspanende Fertigung

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Dienstleistungen

Die Modellfabrik Migration bietet Möglichkeiten bei der Visualisierung und Auswertung von Maschinen- und Sensordaten.

Problemstellung

Werden Maschinen- und Sensordaten erst einmal erhoben, erfordert deren Nutzbarkeit auch Ansätze zur langfristigen Datenspeicherung, Auswertung und Visualisierung. Zu beachten ist dabei, dass die Daten, typischerweise Zeitreihen von Messwerten, aus unterschiedlichen Quellen stammen und schnell enorme Volumina erreichen können. Weiterhin sollten die Datenhaltung, Auswertung und Visualisierung je nach Anwendungsfall auf unterschiedlichen Plattformen, vom Embedded-System bis zur Cloud-Infrastruktur, vorhaltbar sein. Die Anwender favorisieren die Visualisierung auf unterschiedlichen Arten von Endgeräten, wie Smartphone, Tablet oder PC, ohne jeweils unterschiedliche Softwarelösungen zum Einsatz bringen zu müssen. Es galt also, eine Lösung zu finden, die die grundlegenden Anforderungen erfüllt und dabei hinreichend viel Flexibilität bietet.

Zielsetzung

Das Projekt „Visualisierungsfrontend für Demonstrations- und Live-Daten“ diente dazu unter den oben genannten Gesichtspunkten, eine flexible Möglichkeit zu schaffen, Maschinen- und Sensordaten auf geeignete Art und Weise auszuwerten und zu visualisieren.

Projektbeschreibung

Dafür erfolgte zunächst die Erarbeitung eines Konzeptes und die Zusammenstellung von Anforderungen. Auf dieser Grundlage wurde die Plattform ausgewählt und implementiert. Die Datenhaltung wurde mit der Zeitreihen-Datenbank „InfluxDB“ realisiert, wobei die Datenbereitstellung jeweils in einer anwendungsspezifischen Art und Weise erfolgt. Als Visualisierungslösung wird die webbasierte Dashboard-Software „Grafana“ genutzt. Beide Lösungen sind Open Source und skalieren in der Einsetzbarkeit vom Embedded Industrie-PC über Server-Systeme bis hin zum Cloud-basierten Hosting. Das Visualisierungsfrontend wird nun für mehrere Demonstratoren der Modellfabrik Migration, z.B. den Sensorikkoffer, die UV-Entkeimungsanlage und die Kühlschmierstoffüberwachung, verwendet und hat sich in diesen Szenarien bewährt.

Der oben beschriebene Grundansatz wird in regelmäßigen Workshops des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau an Interessenten vermittelt.

Leistungen des Zentrums

Transfer des Demonstrationsprojektes in Unternehmen

Projektbeschreibung

Forschung&Entwicklung

Weiterführende Informationen

Branchen: Dienstleistungen

Die Modellfabrik Migration und die Modellfabrik 3D-Druck zeigen ein konkretes Beispiel zur technischen Umsetzung einer Raumklimaüberwachung mit Hilfe drahtloser Sensorik.

Problemstellung

Die klimatischen Bedingungen in Produktionshallen haben oft direkten Einfluss auf den Herstellungsprozess und damit auf die Qualität der Produkte.

Zielsetzung

Mit dem Demonstrator „Vernetzte Laborsensorik“ zeigen die beiden Modellfabriken Migration und 3D-Druck anhand der Überwachung des Raumklimas und des Zustands der Rohmaterialien für die Laser- und 3D-Druckanwendungen ein konkretes Beispiel zur technischen Umsetzung einer Raumklimaüberwachung mit Hilfe drahtloser Sensorik. Weiterhin wird demonstriert, wie.

  • die erfassten Daten visualisiert und in eine Cloud-Lösung eingebunden werden können
  • ein Fernzugriff für den Wartungs- und Havariefall technisch umgesetzt werden kann
  • aus den erfassten Daten Zusammenhänge mit Produktionsprozessen und Bauteilqualitäten abgeleitet werden können und darauf aufbauend
  • eine Nutzung der Ergebnisse für Predictive Maintenance erfolgen kann.

Projektbeschreibung

Für eine „maßgeschneiderte“ Umsetzung der Überwachung relevanter Einflussgrößen stehen Unternehmen zunächst vor der Herausforderung, passende Sensortechnik, Software und Peripherie auszuwählen und zu installieren. Daher entsteht aktuell ein Handlungsleitfaden, der anhand des konkreten Beispiels:

  • Unternehmen dabei unterstützt, ihre Anforderungen an ein Monitoring zu systematisieren
  • alle relevanten Schritte zur Umsetzung einer technischen Lösung beschreibt und
  • Kriterien für die Auswahl der technischen Komponenten benennt.

Leistungen des Zentrums

Transfer des Demonstrationsprojektes in Unternehmen

Kerngeschäft des Unternehmens

 Forschung und Entwicklung

Weiterführende Informationen

Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Ehrenbergstraße 27, 98693 Ilmenau

Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen mit nachgerüsteten Funksensorsystemen. Die Daten werden einer automatischen und intelligenten Datenauswertung zugeführt.

Weiterführende Informationen

Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Gustav-Kirchhoff-Platz 2, 98693 Ilmenau

Auf einem IoT-System basierende KI-optimierte Modelle, die Vorhersagen über Maschinenlaufzeiten und -auslastungen sowie die Erkennung von Redundanzen durch andere verfügbare Mitarbeiter treffen können. KI macht Vorschläge für die Nutzung freier, bezahlter Arbeitszeit (Weiterbildung, private Erledigungen, Kinderbetreuung, Betreunng pflegebedürftiger Angehöriger)
Gefördert von Mittelstand-Digital.

Weiterführende Informationen

Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Gustav-Kirchhoff-Platz 2, 98693 Ilmenau

Einsatz intelligenter Bildauswertungsverfahren zur Untersuchung der Zusammensetzung von Stichproben. Auf diesem Weg kann der Anteil gesundheitsgefährdender Bestandteile sicher bestimmt werden. Gefördert von der Thüringer Aufbaubank.

Weiterführende Informationen

Themen: Additive Fertigungsverfahren
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistungen
Ort: Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena

Im Rahmen eines Projekts hat die Modellfabrik 3D-Druck mit dem StartUp-Unternehmen Heyfair aus Jena die Entwicklung eines Prototyps mithilfe von 3D-Druck-Verfahren ermöglicht.

Problemstellung

Das 2015 gegründete Jenaer Unternehmen Heyfair hat ein Händedesinfektionsmittel entwickelt, das nach dem Einsprühen kurzzeitig sichtbar ist und damit dem Anwender zeigt, ob seine Hände vollständig und sicher desinfiziert wurden. Für diese innovative Idee erhielt das Startup gleich mehrere Auszeichnungen. Zur sicheren Anwendung der Desinfektionslösung – das aus zwei Flüssigkeiten in zwei unterschiedlichen Behältern besteht – galt es im nächsten Schritt ein System zu entwickeln, welches die exakte Mischung beider Flüssigkeiten sicherstellt und dabei höchsten hygienischen Anforderungen genügt. Ein Entwurf wurde erstellt und schnell war klar, dass die Herstellung der für die experimentellen Untersuchungen erforderlichen Prototypen mit herkömmlichen Verfahren zu aufwendig und zeitintensiv sein würde. So rückte der 3D-Druck als Alternative ins Blickfeld. Man ließ Muster drucken. „Mit mäßigem Ergebnis“, erzählt Heyfair-Geschäftsführer Robert Hellmundt: „Uns fehlten einfach die Basics. Wir hatten keine Erfahrung, was es beim 3D-Druck von Bauteilen alles zu beachten gibt. Welche Materialien kommen in Frage? Verziehen sich die Bauteile beim Druck? Wie passt man dementsprechend die Konstruktion an und so weiter. Wir hatten viele Fragen.“ 

Zielsetzung

Auf Empfehlung eines Bekannten erfuhr Heyfair-Geschäftsführer, Robert Hellmundt, vom Angebot der Modellfabrik 3D-Druck im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau. Er nahm Kontakt auf und meldete sich für einen Laborrundgang an. Nach diesem ersten Gespräch und der Vorstellung verschiedener additiver Fertigungstechnologien, entschied sich Robert Hellmundt zu einem Projekt mit der Modellfabrik 3D-Druck. Ziel war es, das Unternehmen bei der Auswahl eines für die Herstellung ihrer Prototypen geeigneten 3D-Druck-Verfahrens und bei der Anpassung und Optimierung der 3D-Modelle zu unterstützen.

Projektbeschreibung

Zunächst wurden alle Anforderungen an das zu entwickelnde Behältersystem aufgenommen und mit den Anwendungsbereichen, Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Materialien und Verfahren abgeglichen. Die Konstruktion musste für den 3D-Druck unter Berücksichtigung verfahrensspezifischer Besonderheiten angepasst werden. Schließlich wurde ein Musterdruck mit dem Stereolithographie-Verfahren angefertigt. Dazu verwendete man ein transparentes Material: ein großer Vorteil für die Experimente. So konnte der Mischprozess beider Flüssigkeiten der Desinfektionslösung gut beobachtet werden. Nach der Bewertung der Testergebnisse wurden weitere Anpassungen der Konstruktions- und 3D-Modelldaten, unterstützt durch Patrick Ongom-Along von der Modellfabrik 3D-Druck, vorgenommen. „Diese fachliche Begleitung hat uns sehr geholfen“, sagt Robert Hellmundt rückblickend. Mit Hilfe des 3D-Drucks können wir unsere Ideen schnell und kostengünstig in Prototypen verwandeln und in Zukunft wissen wir, worauf es bei der Konstruktion und Aufbereitung der 3D-Druck-Daten ankommt.“

Leistungen des Zentrums

 Unterstützung bei der 3D-Datenmodellierung und Entwicklung eines Prototyps mithilfe von 3D-Druck-Verfahren

Kerngeschäft des Unternehmens

 Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Desinfektionsmitteln

Weiterführende Informationen

Themen: Additive Fertigungsverfahren, Digitale Geschäftsmodelle, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Gustav-Kirchhoff-Platz 2, 98693 Ilmenau

Im Rahmen des Projektes „Weiterbildung Digitalisierung“ hat die Modellfabrik Vernetzung an der VHS Gotha eine Demonstrations- und Weiterbildungsumgebung zu vernetzter digitaler Fertigung aufgebaut.

Problemstellung

Die fortschreitende Digitalisierung sorgt ständig für neue technologische Innovationen, die in allen Unternehmensebenen zur Anwendung kommen. Hieraus entsteht jedoch das Problem, dass nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen bereit sind, diese neuen Technologien anzuwenden. Unterschiedliche digitale Affinität, die unter anderem durch die Altersvarianz der Mitarbeiter entsteht, muss demnach berücksichtigt und die Mitarbeiter individuell auf die Digitalisierung vorbereitet werden.

Zielsetzung

Ziel dieses Projektes ist der Transfer des an der TU Ilmenau bestehenden Demonstrators für Digitalisierungslösungen an das VHS-BILDUNGSWERK in Gotha. Dadurch können anhand des Demonstrators Weiterbildungen durchgeführt und Teilnehmer individuell an Digitalisierungslösungen herangeführt werden.

Projektbeschreibung

Unter Vorlage des Demonstrators der TU Ilmenau werden Unterlagen erstellt, mit denen ein Transfer des Demonstrators ermöglicht wird. Zugeschnitten auf den Einsatzort wird der Demonstrator software- und hardwaretechnisch angepasst, sodass er in der neuen Umgebung effizient zum Einsatz kommen kann. Weiterhin wird der Demonstrator nach Abschluss des Projektes für das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau unter anderem für Informationsgespräche im Raum Gotha zur Verfügung stehen, um die Reichweite des Kompetenzzentrums zu erweitern und den Einfluss in der Region zu festigen.

Leistungen des Zentrums

Konzeptentwicklung

Kerngeschäft des Unternehmens

Aus-&Weiterbildung

Weiterführende Informationen

Themen: Künstliche Intelligenz, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Näherstiller Str. 10, 98574 Schmalkalden

3D-In-Prozess-Schleifscheibenmessung zur berührungslosen Werkzeugüberwachung und adaptiven Prozessregelung werden hierbei ermöglicht. Durch Sensorik wird der Zustand der Schleifscheibe ermittelt, so dass ein automatischer Abrichtvorgang eingeleitet werden kann. Zudem fließen berechnete Korrekturdaten unmittelbar in die Maschinensteuerung ein. Gefördert vom BMWi (InnoKOM).

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Vernetzte Gesamtlösung für das Facility Management

STELLWERK 4 bietet eine integrierte IT-Lösung, die vielfältige Prozesse im Facility Management in ein gemeinsames Produkt integriert. Das Konsortium ist ein Verbund von vier unabhängigen Software-Unternehmen, die sich auf technischer und unternehmerischer Ebene miteinander vernetzt haben.

Die vier Einzellösungen und ihr Beitrag zu einer vernetzten Gesamtlösung:

  • Dokumenten-Management-System der Starke + Reichert GmbH & Co. KG
  • Instandhaltungs-Management der GreenGate AG
  • Zugangs-System der PCS Systemtechnik GmbH
  • Indoor-Navigation der Formation – Hannigan Stelzer GbR

Das Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft unterstützte die vier beteiligten IT-Unternehmen, zueinander zu finden und sich zu vernetzen. Es begleitete und koordinierte die Konsortiumsbildung und leistete praktische Hilfestellungen bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Software Produkts. Vor allem mit der Entwicklung innovativer Anwendungsszenarien begleitete es dabei den Austausch und strukturierte die Zusammenarbeit zwischen den Partnern.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Eine Partnerschaft für einfachere und schnellere Schadensgutachten

Die beiden IT-Unternehmen CombiPlus und TrackLean haben gemeinsam eine integrierte Software-Lösung entwickelt, mit der Schadensgutachten einfacher und sicherer abgewickelt werden können. Das Konsortium ist ein Verbund von zwei unabhängigen Software-Unternehmen, die sich auf technischer und unternehmerischer Ebene miteinander vernetzt haben.

Die zwei Einzellösungen und ihr Beitrag zu einer vernetzten Gesamtlösung:

  • Gutachtenssoftware der CombiPlus GmbH
  • Digitale Signatur Software TrackLean der Solutiance Systems GmbH

CombiPlus unterstützt Kfz-Sachverständige mit seiner Software bei der zügigen und intuitiven Abwicklung von Schadensgutachten. Mit Software TrackLean von der Solutiance Systems GmbH lassen sich Vorgänge schnell, einfach und sicher digital unterzeichnen. Mit der Unterstützung des Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft haben die beiden beteiligten IT-Unternehmen ihre Anwendungen technisch vernetzt. So schaffen sie gemeinsam Vorteile: Aufträge für Schadensgutachten können durch die digitale Unterzeichnung ortsunabhängig veranlasst werden. Schadensgutachten können digital nachvollzogen werden und ein sicheres Abschlussverfahren ist für alle Beteiligten gewährleistet.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Schlüsselfertige Unternehmenssoftware

ERP2OXID bietet eine schlüsselfertige All-in-One Lösung für Unternehmen. Das Konsortium ist ein Verbund von vier unabhängigen Software-Unternehmen, die ihre jeweiligen Stärken gebündelt haben und heute neue Märkte mit dem vernetzten All-In-One Software Produkt erschließen.

Die Unternehmenssoftware ERP2OXID intergriert vier Einzellösungen in einer Gesamtlösung: eine ERP Software, einen B2B Online-Shop, ein Dokumenten Management System sowie eine professionelle Finanzbuchhaltung. Inkludiert sind Dienstleistungen im Bereich der Prozessanalyse, Implementierung sowie kostenlose Updates und Wartung. Die Gesamtlösung vereint so Anwendungen, die in sehr vielen Unternehmen zum Einsatz kommen – allerdings oft als Insellösungen. So entstehen häufig Probleme, sei es durch unvereinheitlichte Schnittstellen oder nicht abgestimmte Updates. Nutzer der Konsortiumslösung ERP2OXID umgehen diese Probleme, da bereits im Vorfeld alle Systeme aufeinander abgestimmt und in einer Gesamtlösung harmonisiert wurden. Derzeit arbeitet das Konsortium an einem neuen Partnerprogramm, das interessierten Systemhäuser und Dienstleistern die Möglichkeit gibt, ihr Produktportfolio zu erweitern und gemeinsam mit dem  Konsortium neue Kunden zu erschließen.

Die vier Einzellösungen und Ihr Beitrag zu einer vernetzten Gesamtlösung:

  • ERP Software der Prodatic-EDV-Konzepte GmbH
  • B2B Online-Shop der OXID eSales AG
  • Dokumenten Management System der DocuWare AG
  • Finanzbuchhaltung der Diamant Software GmbH

Weiterführende Informationen

Eine Partnerschaft für die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft

Die Insurtech-Alliance ist ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen, die der Versicherungswirtschaft eine flexible, preiswerte Alternative zu bestehenden Angeboten großer Softwareanbieter aus einer Hand liefern möchten.

Die fünf Einzellösungen und ihr Beitrag zu einer vernetzten Gesamtlösung:

  • Die CRIF BÜRGEL GmbH ist ein deutscher Anbieter von Kredit und Bonitätsinformationen über Unternehmen sowie Konsumenten und bietet umfassende Lösungen im Kreditrisikomanagement und der Betrugsprävention.
  • Die Gini GmbH extrahiert Informationen aus Dokumenten in Echtzeit. Die selbstlernende künstliche Intelligenz automatisiert das Input Management der Partnerunternehmen und steigert damit maßgeblich die Effizienz.
  • Mit der Lösung der INTERVISTA AG werden Projekte durch einmaliges Prozessautomatisierungs-, Produkt-, Vertriebs- & Digitalisierungs-Know-How schnell und digital erfolgreich.
  • Die OpenLimit GmbH entwickelt zertifizierte Sicherheits Komponenten für die Einbindung in digitale Geschäfts- und Kommunikationsprozesse.
  • Die Lösung der ttUnited GmbH ermöglicht Unternehmen eine effiziente Kundenkommunikation mit zeitgemäßen Workflows.

Die fünf IT-Unternehmen haben ihre Anwendungen mit Unterstützung des Kompetenzzentrums IT-Wirtschaft technisch vernetzt und schaffen mit der vernetzten Gesamtlösung gemeinsam Vorteile für die Anwender:

  • Allianz branchenspezifischer mittelständischer IT-Lösungen.
  • Komplette und doch individuelle Lösung aus einer Hand.
  • Das Abschließen von Versicherungen wird digital, einheitlich, sicher und schnell möglich.

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Adolphplatz 1, 20457 Hamburg

Seit über 350 Jahren betreibt die Familie Braunewell landwirtschaftliche Selbstversorgung in Kombination mit Weinbau. „Im Laufe der Zeit hat eine Spezialisierung in der Landwirtschaft stattgefunden.

Die Digitalisierung fördert die Nachhaltigkeit
Nicht nur das Thema Tradition, sondern auch das Thema Nachhaligkeit wird im Hause Braunewell groß geschrieben. Beispielsweise produziert eine Photovoltaik-Anlage eigenen Solarstrom für das Unternehmen. In einem nächsten Schritt soll ein Energiespeicher integriert werden, sodass der Strom, der tagsüber erzeugt wird, auch abends eingesetzt werden kann. Für die Steuerung eines solchen Energiemanagement möchte Stefan Braunewell auf die Digitalisierung setzen.
„Durch den Klimawandel findet die Weinlese immer früher statt und die Trauben sind wärmer, wenn sie bei uns ankommen. Wir erhalten zwar automatische Meldungen auf das Smartphone, wenn die Kühlanlage eine Störung aufweist. Aber mit einer noch intelligenteren Kühlanlage, die mithile des Engergiespeichers versorgt wird und die man digital steuern kann, könnten die Trauben nachhaltig gekühlt werden bis morgens wieder die Sonne aufgeht und neuer Strom produziert werden kann“, so Braunewell.

Die Gärkontrolle verläuft im Weingut Braunewell über ein digitales Messgerät, das anhand von RFID-Chips den entsprechenden Weintank mit seinem Inhalt erkennt. Anschließend wird aus dem Tank eine Weinprobe über einen Schlauch am Messegerät aufgenommen und die Dichte des Weins gemessen. Die Dichte beschreibt das Gewichtsverhältnis von einem Liter Most zu einem Liter Wasser bei 20°C. Der Zuckergehalt des Mosts ist entscheidend, denn aus diesem lässt sich der spätere Alkoholgehalt im Wein ableiten. Ein solcher Gärprozess dauert ca. vier Wochen.
Die gemessenen Daten werden gemeinsam mit der Tanknummer abgespeichert und können über die Schnittstelle am PC ausgewertet werden – auch grafisch. Zukünftig plant Braunewell noch Bildschirme im Gärkeller anzubringen, sodass die Eingabe der Messwerte und die Vernetzung mit dem System noch weiter optimiert wird.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Unterstützung bei der Entwicklung von Hytrade24 hatten die beiden Gründer von dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern. In einer Ideenwerstatt wurden die Chancen und Risiken rund um das digitale Geschäftsmodell erarbeitet. „Der Workshop mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern war sehr wertvoll für uns und mitunter ausschlaggebend, dass wir unsere Idee in die Tat umgesetzt haben. Das hat uns wirklich unglaublich geholfen“, ergänzt sie.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Gemeinsam mit den Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kaiserslautern haben Mitarbeiter der Firma POLY-TOOLS bennewart GmbH in einer Ideenwerkstatt an der Optimierung der Firmenprozesse gearbeitet.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement, Digitales Arbeiten
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

HTI GmbH qualifiziert Mitarbeiter für die Digitalisierung

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Wertschöpfungskette, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Bei dem KMU bilden optimierte Prozesse die Ausgangsbasis für den erfolgreichen Einsatz von Automatisierung und Industrie 4.0. Seit rund 15 Jahren setzt das Unternehmen deshalb den Lean-Gedanken um und hat es so geschafft, sich von einem Werkstattbetrieb hin zu einem Industriebetrieb zu entwickeln. Ausschlaggebend für den Startschuss der Automatisierung waren ein paar Mitarbeiter, die dies lautstark gefordert haben, erinnert sich der Geschäftsführer. Sein Resümee: „Es ist super, wenn solche Forderungen von den Mitarbeitern kommen.“ Damals waren die Investitionen in Roboter und Automationslösungen noch sehr hoch, so dass die Firma zuerst einen gebrauchten Roboter erworben hat. „Mittlerweile sind die Marktpreise aufgrund hoher Stückzahlen so weit gesunken, dass auch ein Kleinunternehmen wie wir investieren kann“, so Ellenberger.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement, Informations- und Planungssysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Für PS Automation bedeutet Digitalisierung, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten. „Die hohe Variantenvielfalt der Antriebe stellt uns vor die Herausforderung, dass die Mitarbeiter der Produktion viele Fertigungsschritte anhand bestehender Dokumentationen in Papierform ausführen müssen“, beschreibt Andreas Göpel, Betriebsleiter von PS Automation, die Situation in der Fertigung. Aus diesem Grund gab es ein digitales Pilotprojekt zur Einführung eines Wissensmanagementsystems, um den Mitarbeitern an ihren Arbeitsstationen die spezifischen Produktinformationen zur Verfügung zu stellen. Unterstützt wurde das Unternehmen dabei vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern. „Generelles Ziel des Digitalisierungsprojekts waren die Prozessoptimierung und die Effizienzsteigerung im gesamten Betrieb“, fasst Christian Schmidhuber, Geschäftsführer von PS Automation, zusammen.

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Das Unternehmen aus Donsieders in der Nähe von Kaiserslautern und Primasens ist in einem sehr speziellen Markt tätig – dem Blasformenbau oder auch Blaswerkzeugbau genannt. Individuelle Formen für Kanister im Bereich von 3 Liter bis 30 Liter gehören zu dem Hauptgeschäft der POLY-TOOLS bennewart GmbH. „Deutschlandweit gibt es nur wenige Hersteller von Blaswerkzeugen. Der Grund dafür ist, dass aufwendige Einzelanfertigungen nach den Wünschen der Kunden herstellt werden, für die sehr viel Know-how benötigt wird“, so Arnold Schura, Geschäftsführer von POLY-TOOLS. Schura hat die Vision einer papierlosen Fertigung. Dadurch möchte er Zeit und Ressourcen beim Herstellen der Blasformen sparen. „Das ist kein Selbstzweck, sondern Digitalisierung bedeutet Effizienzsteigerung. Wir gehen mit der Zeit und optimieren so unsere Prozesse. In unserer Branche gehören wir zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung“, erläutert er.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Bildung
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Das Unternehmen konzentrierte sich auf gute Mitarbeiterqualifikation im Bereich IT und plant für die Zukunft auch die Einrichtung einer Cloud zum abspeichern der Maschinendaten.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Bildung
Branchen: Logistik (Transport & Verkehr)
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Die Ideenwerkstatt befasste ich mit der Mitarbeiterqualifizierung im Rahmen der Digitalisierung und der Online-Präsens des Unternehmens.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Im Rahmen der Ideenwerkstatt wurde ein neues Geschäftsmodell erarbeitet sowie Maßnahmen für dessen Einführung diskutiert.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen, Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

KOLORAT steht für persönliche Online-Farbberatung und einen Online-Konfigurator für hochwertige Farben.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Um auch außerhalb der Region neue Kunden zu erreichen baute das Unternehmen eine Online-Präsenz auf. Die Kunden waren hier direkt in den Produktionsprozess eingebunden und konnten somit das Produkt individuell anpassen.

Weiterführende Informationen

Themen: Handel
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Der Trend zum B2B-Geschäft über Onlineplattformen hat auch den Mittelstand erreicht. Zusammen mit einem Unternehmen wurde die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit einer solchen B2B-Plattform für die Baubranche evaluiert und die dafür notwendigen Handlungsschritte festgelegt.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Im Rahmen der Ideenwerkstatt wurde ein Konzept zur Realisierung einer Kleinserienfertigung erarbeitet und unter anderem auch die Einführung eines ERP-Systems besprochen.

Weiterführende Informationen

Themen: Kundenbeziehungen
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Die Vernetzung der Produktionskette mithilfe eines ERP-Systems war im Unternehmen bereits gegeben. Um durch weitere Digitalisierungsschritte einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen führte das Unternehmen nun einen Online-Konfigurator mit direkter Anbindung an die Produktionskette ein.

Weiterführende Informationen

Themen: Kundenbeziehungen
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Insbesondere in der Vernetzung der Produktion war die Digitalisierung beim Unternehmen schon weit fortgeschritten. Im Rahmen der Ideenwerkstatt wurden nun weitere Schritte u.a. in den Bereichen Vertrieb und Logistik erarbeitet.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Im Rahmen der Ideenwerkstatt wurde eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt um die Mitarbeiter in den Veränderungsprozess mit einzubeziehen. Aus den Ergebnissen der Befragung wurden dann Handlungsempfehlungen für das Unternehmen hergeleitet.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Um auch in der Zukunft wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten wurde im Rahmen des Plans "Effgen 2025" die Digitalisierungspotenziale des Unternehmens wahrgenommen.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Im Unternehmen liegt eine stetige technologische Weiterentwicklung vor. Durch die voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung des Produktionsprozesses schafft das Unternehmen Arbeitsplätze und garantiert auch in Zukunft Konkurrenzfähigkeit.

Weiterführende Informationen

Themen: Informations- und Planungssysteme, Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Um mit der Digitalisierung Schritt zu halten und von ihr zu profitieren setzt das Unternehmen auf eine frühe Einbindung der Mitarbeiter in Digitalisierungsprozess. So können Ängste überwunden die Grundsteine für eine gute Mitarbeiterqualifikation gelegt werden.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Aufbauend auf dem Plan "Effgen 2025" wurde eine konkrete Digitalisierungsstrategie erarbeitet und erste Schritte zu ihrer Umsetzung eingeleitet.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement, Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Um die Digitalisierung effektiv im Betrieb zu verankern wurden beim Unternehmen die Mitarbeiter in den Modernisierungsprozess eingebunden und z.B. auf Mitarbeiterversammlungen befragt.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Die Ideenwerkstatt befasste sich mit der Frage, wie digitale Technologien die Arbeit des Unternehmens vereinfachen können. Es wurden auch die Nutzung digitaler Schnittstellen und Online Plattformen besprochen.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Die Ideenwerkstatt befasste sich mit Produktentwicklung und Neuausrichtung des Unternehmens und in der Zusammenarbeit wurde ein Businessplan erstellt.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Durch Optimierung der Büroabläufe in der Ideenwerkstatt wurden Digitalisierungspotenziale identifiziert und relevante Branchensoftware-Lösungen erarbeitet.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Produktion
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Einige Aspekte der Produkktionsvernutzung waren im Unternehmen bereits gegeben, Ziel war eine integrierte Digitalisierungskette, die Materialströme und Produktionsdaten erfasst und die digitale Ermittlung von Kennzahlen ermöglicht. Das Einbeziehen der Mitarbeiter und das aktive vorrangehen der Geschäftsleitung waren hier die Kernpunkte der Umsetzung.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme, Digitales Arbeiten
Branchen: Logistik (Transport & Verkehr)
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Netzwerk mit anderen Spediteuren spornt die Gebrüder Mayer GmbH & Co. KG zur digitalen Transformation an.

Weiterführende Informationen

Themen: Assistenzsysteme
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Die HegerFerrit GmbH legt großen Wert auf digitales Wissensmanagement.

Weiterführende Informationen

Themen: Vernetzte Wertschöpfungskette, Vernetzte Produktion
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Als erstes Projekt wurde eine digitale Zeiterfassung eingeführt. Über kleine Handgeräte erfassen die Mitarbeiter ihre Zeiten bei den Kunden vor Ort und können auch kurze Berichte zu der Arbeit schriftlich abgeben. „Das war eine echte Arbeitserleichterung. Vorher musste jeder händisch seinen Baustellenbericht schreiben und die Zeiten dokumentieren. Und die meisten Steinmetze werden nicht Steinmetze, weil sie gerne Büroarbeit machen, sondern weil sie eben gerne handwerklich arbeiten“, erzählt Hobler. Sie bereitet die Daten der Mitarbeiter anschließend im Computersystem weiter auf – allerdings mit viel weniger Aufwand als früher. Glöckner sucht stetig nach Lösungen, die seinen Betrieb voranbringen. Ob digital oder analog spielt für ihn keine bedeutende Rolle. Er entscheidet, was am besten zu seinem Unternehmen passt.

Weiterführende Informationen

Themen: Veränderungsmanagement
Branchen: Dienstleistungen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Zusammenarbeit von HWK des Saarlandes und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern zur Integration von Digitalisierung & Industrie 4.0 in die Ausbildung

Weiterführende Informationen

Themen: Unternehmensprozesse, Digitales Arbeiten
Branchen: Energie, Handwerk und Bauen
Ort: Trippstadter Straße 122, 67663 Kaiserslautern

Die Büroabläufe wie beispielsweise das Dokumentenmanagement in der Finanzbuchhaltung werden bei bannwegBAU über digitale Programme abgewickelt. Allerdings sieht Bannweg noch Potenzial in der Schnittstellenverknüpfung, um all die verwendeten Programme zu vernetzen und dadurch Synergien zu schaffen.

Weiterführende Informationen

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel

Vernetzte Geräte bringen große Vorteile für die Patientenversorgung mit sich. Allerdings müssen bereits während der Entwicklung die Machbarkeit, zukünftige Potenziale und mögliche Risiken bewertet und Lösungswege aufgezeigt werden. David Caraveo und Nikolas Knickrehm vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel erstellen ein Proof-of-Concept und einen Demonstrator für ein Bluetooth-Modul als Bestandteil eines medizintechnischen Gerätes mit der Sachtleben GmbH.

Weiterführende Informationen

Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Denken außerhalb der vorgegebenen Pfade: Der Anlagenbauer Oerlikon Neumag überprüft seine Innovationsfähigkeit mit einem Assessment des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel (M4KK).

Ergebnis des Assessments und des anschließenden Workshops: Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, bspw.

  • Optimierung der Innovationsvision und -strategie
    Welchen Beitrag soll Innovation zur Unternehmensstrategie leisten und was wollen wir mit Innovation erreichen?
  • Verankerung in der Unternehmenskultur
  • Verantwortlichkeiten definieren
  • ...

Weiterführende Informationen

Branchen: Dienstleistungen

Potenzialanalyse - exakte Positionierung fahrerloser Transportsysteme zu Ladungsträgern und Positionierung von Mitarbeitern innerhalb von Mensch-Roboter-Kooperationsarbeitszellen

Weiterführende Informationen

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Die Maschinenfabrik Harry Lucas GmbH & Co. KG hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Strickmaschinen spezialisiert. Die Textilmaschinen sind für den vielseitigen Einsatz in der technischen, medizinischen und modischen Industrie bestimmt.

Durch das große Produktsortiment und die langen Produktlebenszyklen kommt es vor, dass dreidimensionale Modelle zu Komponenten benötigt werden, zu denen bisher keine 3D-Konstruktionsdaten vorliegen. Die hohe Genauigkeit konventioneller Vermessung wird hierbei teilweise nicht benötigt. Es zeigt sich daher ein Potenzial, durch 3D-Scan der Komponenten Verschwendung zu minimieren.

Im Rahmen dieses Projektes wurde das Potenzial von Streifenlichtprojektion zur dreidimensionalen Erfassung von Oberflächen (3D-Scan) an maschinenbaulichen Bauteilen aufgezeigt. Weiterhin konnte ein „Best Practice“ zur Aufbereitung der hierbei erfassten Punktewolken zu verwertbaren Fertigungsdokumenten skizziert werden.

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Branchen: Dienstleistungen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel führte eine Machbarkeitsstudie für die Hypros GmbH durch. Getestet wurde die Durchführbarkeit eines hochauflösenden Indoor-Ortungssystems, das zukünftig zur Optimierung von Prozessabläufen in Kliniken genutzt werden soll.

Mithilfe unseres Demonstrators "Vernetzer Transportwagen" wurde untersucht, ob Breitband-Ortungssysteme gewinnbringend eingesetzt werden können. So könnten Menschen im hektischen Klinikalltag nicht nur unterstützt, sondern darüber hinaus auch entlastet werden.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel entwickelt für die Korth Kristalle GmbH ein Roboter-gestütztes Szenario zum Fasen von optischen Fenstern, die auch im Bereich der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.

Sie sind kaum größer als ein 2 Euro-Stück: Die Fenster, die in den Schneid-, Schleif- und Polierwerkstätten der Korth Kristalle GmbH in kleinen bis mittleren Losgrößen produziert werden. Heute wird jedes Fenster von einem Spezialisten manuell bearbeitet. Doch um dem zunehmenden Fachkräftemangel und der Konkurrenz aus China zukunftssicher begegnen zu können, muss sich Korth Kristalle für die Zukunft anders aufstellen. Unterstützung bekommt das Unternehmen dabei von den Robotik-Experten Prof. Dr. Bernd Finkemeyer und Finn Tümmler des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel (M4KK). Ziel ist es, Szenarien sowie deren Umsetzbarkeit zu validieren.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Installieren, Aktualisieren und Wiederherstellen von Software und Systemen: Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel erstellt für das Raytheon Anschütz ein Konzept für ein Deployment- und Redeployment-System.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Künstliche Intelligenz stellt die Welt auf den Kopf. Jedenfalls, wenn man den vielen Schlagzeilen glaubt. Lernfähige Algorithmen werden bisweilen als DER Heilsbringer gesehen, um die Effizienz von Maschinen und Prozessen zu erhöhen. Schließlich ist das Potenzial der Künstlichen Intelligenz für die Industrie enorm. Gerade beim Thema Potenzial stimmen Thomas Raths und Björn Rünger von der Nordischer Maschinenbau Rudolf Baader GmbH durchaus zu. Sie erklären, welche Chancen, konkreten Anwendungsfelder und Herausforderungen Künstliche Intelligenz für BAADER mit sich bringen.

Um neue Ideen und Ansätze zu erhalten, hat BAADER am BootCamp (2-tägiger Programmierworkshop) teilgenommen.

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Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Künstliche Intelligenz in der visuellen Qualitätskontrolle: Im Rahmen der ImpulsWerft betrachtet das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel die Potenziale einer technischen Lösung basierend auf Künstlicher Intelligenz und unterstützt bei der Planung eines Prototypen.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen

Themen: Assistenzsysteme, Digitales Arbeiten

Die Tischlerei Pawelleck aus Lingen hatte das Problem, dass Kundenprojekte bisher nicht störungsfrei durchgeführt werden konnten. Nach Rücksprache mit dem Kompetenzzentrum Lingen stellten alle Beteiligten fest, dass die Lösung des Problems in der vollständigen und zeitnahen Erfassung und Verarbeitung von Projektdaten liegen kann. In einem Workshop wurden daher alle relevanten Projektdaten gesammelt, die sowohl für die fehlerfreie Projektkalkulation (wichtig auch für die Angebote) als auch für die fortlaufende Projektdurchführung erforderlich sind. Effekt ist, dass die Tischlerei nunmehr die Erfassung und Verarbeitung von Projektdaten verbessert hat, um Kundenprojekte störungsfreier (und damit wirtschaftlicher für alle Beteiligten) durchzuführen.

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Themen: Assistenzsysteme, Digitales Arbeiten
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Das Schuhhaus Hölscher in Emsdetten betreibt einen stationären Einzelhandel mit zusätzlichem Online-Shop. Die Inhaber haben das Kompetenzzentrum Lingen kontaktiert, da sie mithilfe von Daten die Beratungsleistung ihrer Mitarbeitenden optimieren wollten. Im Workshop mit den Mitarbeitenden hat das Kompetenzzentrum gemeinsam mit den Teilnehmenden herausgearbeitet, dass Informationen, die von Kunden unmittelbar im Ladengeschäft angefordert wurden, nicht so schnell und vollständig zur Verfügung standen. Die Mitarbeitenden haben daraufhin eigenständig eine digitale Informationsstelle eingerichtet, um schneller Informationen zur Verfügbarkeit und zum Lagerbestand an Kunden herausgeben zu können. Dies hat zu einer erhöhten Zufriedenheit sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitenden selbst geführt.

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Themen: Digitales Arbeiten
Branchen: Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus)

Das Unternehmen WEICON GmbH & Co. KG, ein Handelsunternehmen aus Münster, hatte die Herausforderung, dass nicht alle Unternehmensprozesse dokumentiert waren. Daraus ergaben sich Uneinigkeiten in Bezug auf Zuständigkeits- sowie Tätigkeitsbereiche. Mit Hilfe einer Prozessanalyse und einer Dokumentation dieser sollte unter Verwendung des Handels-H Referenzmodells eine Omni-Channel-Lösung eingeführt werden. Dabei unterstützte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. Mit Hilfe dieser Erarbeitung wurde erreicht, dass das Unternehmen die Auswahl eines passende ERP-Systems vornehmen kann und dies in einem weiteren Schritt auch tun möchte.

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Branchen: Land- & Forstwirtschaft, Fischerei

Der Betrieb Hof Langsenkamp gehört zur Agrar Branche. Da sich der weitläufige Hof in einer ländlichen Gegend befindet, war der Netz- und WLan-Empfang stark eingeschränkt. Die Kunden der zum Hof gehörenden Pferdepension meldeten sich häufig telefonisch. Sie fragten nach den Gegebenheiten, wie der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit im Stall, um zu erfahren, wie sie ihr eingestelltes Pferd versorgen müssen.

Um dieser Herausforderung zu begegnen und einen höheren Kundenservice zu bieten, ist im Stall ein Sensor installiert worden. Dabei unterstützte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen ebenso wie bei der Auswahl einer geeigneten technischen Lösung und den Komponenten. Dieser misst unter anderem die Temperatur vor Ort und übermittelt diese Daten über ein zusätzlich installiertes LoRaWan Netzwerk an die Webseite des Betriebes. Dort können die Kunden die Daten direkt abfragen ohne einen telefonischen Kontakt herstellen zu müssen. Dies spart dem Landwirt und seinen Kunden viel Zeit und erhöht die Zufriedenheit.

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Branchen: Dienstleistungen

Christan Schotte und Pascal Barenkamp von der thynk.media GmbH haben Kontakt zum Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen aufgenommen, um mithilfe des Kompetenzzentrums die Potenziale der Plattform "gastrolin.de" herauszuarbeiten. Derzeit konzentrieren sich die Unternehmer mit ihrer Plattform auf den Lingener Raum, möchten jedoch mit der Plattform expandieren. "Wir wollen Gastrolin besser auf die Straße bringen und haben daher das Kompetenzzentrum Lingen gebeten, sich unser Geschäftsmodell kritisch anzuschauen", so Christian Schotte.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen hat thynk.media dabei geholfen, das "Datengetriebene Geschäftsmodell" der Plattform "gastrolin.de" zu identifizieren.bthynk.media hat hierzu verschiedene Angebote des Kompetenzzentrums Lingen genutzt, wie bspw. den Workshop zur "Kundensicht" und das Angebot eines Mentorendialogs.

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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg

Branchen: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe

Am Beispiel der Küchenwelt lässt sich aufzeigen wie hoch die Variantenvielfalt innerhalb der Möbelindustrie ist. Dabei lässt sich vermuten, dass der heutige Kundenwunsch nach einer individuellen Küche und der technische Fortschritt die Produktvielfalt auch in Zukunft weiter wachsen lassen wird. Maßgeblich dafür verantwortlich sind unter anderem neue Beleuchtungskonzepte sowie die zunehmende Elektrifizierung der Küchenmöbel. Die Lieferung von Einbauküchen in 10-12 Werktagen, in voller Maßvariabilität und Varianz, bedeutet eine Durchlaufzeit in der Produktion von 5 Werktagen. Die Losbildung in der Montage orientiert sich an anderen Bedingungen als die in der Teilefertigung. Die Synchronisation der unterschiedlichen Lose und die Zielsteuerung in der Variantenfertigung stellen die zentralen Herausforderungen dar. Dies bedeutet innerhalb einer Küchenfertigung u.a.:

  • komplexe Lagerstrukturen
  • extrem vielfältige Bearbeitungsprozesse
  • viel Koordinierungs- und Steuerungsaufwand

Die Burger Küchenmöbel GmbH in Burg plant eine Werkserweiterung in mehreren Schritten. Ziel ist eine schlanke, flexible und kundenauftragsbezogene Fertigung insgesamt sowohl in den bestehenden (Start sofort), als auch in den erweiterten Strukturen (Start 2019) durch eine agile Planung und Koordination aller Fertigungsaufträge zu gestalten. Für einen flexiblen und dennoch effizienten Fertigungsbetrieb wäre der Einsatz eines Kapazitäts-Steuerungs-Tools und/oder Simulationstools denkbar. Dazu ist jedoch eine vollständige Transparenz über alle Material- und Informationsflüsse notwendig. Gegenwärtig bekannte Methoden zur Prozessaufnahme kommen hier jedoch schnell an Ihre Grenzen.

Eine im Zuge der Digitalisierung vielversprechende Methode scheint der „Digitalisierungswertstrom“ zu sein. Dabei wurde die klassische Methode des Wertstroms um die Untersuchung von informationslogistischen Prozessen erweitert. Dies bedeutet, dass neben Materialflüssen auch Informationsströme betrachten werden können, um Medienbrüche oder andere Verschwendungen bei der Informationsübermittlung oder -verarbeitung zwischen Prozessen, Anlagen und Systemen zu identifizieren. Diese Analyse der Informationsströme bietet eine vollständige Transparenz von der Produktion sowie deren Vernetzung an die angrenzenden Bereiche und soll als Basis für alle weiteren Aktivitäten bei Burger Küchenmöbel dienen. Nach erfolgreicher Aufnahme der Ist-Prozesse sowie dem Erlangen einer vollständigen Transparenz können Bedarfe an zu entwickelnde Tools/Systeme identifiziert werden. Außerdem können daraus Digitalisierungsbedarfe zur Datenerfassung, -verarbeitung sowie zur Vernetzung zwischen den Prozessen und Systemen zielgerichtet abgeleitet werden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen muss eine zunächst theoretische Konzeptionierung der Prozesse sowie eines möglichen Tools erfolgen. Erst nach Abschluss dieser Maßnahmen kann eine konkrete Umsetzung erfolgen. Dieses Umsetzungsprojekt endet mit der abgeschlossenen Ist-Analyse und Konzeptionierung. Dabei ist jedoch keine vollständige Durchführung der Ist-Analyse und Konzeptionierung durch das Team von vernetzt wachsen geplant, sondern vielmehr ein nachhaltiger Anlernprozess unter enger Einbindung der Mitarbeiter von Burger Küchenmöbel, welche zusätzlich die Akzeptanz fördern soll. Eine Umsetzung eines beispielsweise Kapazitäts-Steuerungs-Tools ist im Anschluss geplant.

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Themen: Digitale Geschäftsmodelle
Branchen: Dienstleistungen

Die EUMEDIAS Heilberufe AG ist seit dem Jahr 1998 im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung beratend tätig. Die Kompetenz und Erfahrung erstreckt sich von der Existenzgründungsberatung über die Konzeption und Durchführung von Personal- und Führungskräfteentwicklungsprogrammen bis hin zur Begleitung und Moderation von Unternehmensnachfolgen.

Ziel des Unternehmens ist es, das eigene Dienstleistungsportfolio um digitale Angebote, z.B. im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, anzureichern. Zur Initiierung eines entsprechenden Entwicklungsprozesses sowie zur ersten Identifikation erster Ansatzpunkte wurde ein Miniumsetzungsprojekt mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg durchgeführt. 

In diesem Rahmen wurde ein eintägiger Geschäftsmodell-Workshop mit sieben Mitarbeitenden der EUMEDIAS AG durchgeführt. Dabei wurde zunächst eine Vorgehensweise zur Geschäftsmodellinnovation präsentiert und entsprechende Methoden wie die Business Model Canvas oder die Value Proposition Canvas anhand allgemein bekannter Beispielen vorgestellt. Anschließend wurden die Methoden am bestehenden Geschäftsmodell der EUMEDIAS AG in Kleingruppenarbeit angewendet.

Besonders das Brainstorming zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells war hierbei für die Teilnehmenden wertvoll. Konkret wurden verschiedene erste Ideen für neue Wertangebote des Unternehmens entwickelt. Diese Ideen reichten dabei von eLearning-Angeboten, über eine Vermittlungsplattform für Trainings-Angebote bis hin zu einem virtuellen Organisations-Berater. Aktuell wird an einer Lernplattform für Weiterbildungsprogramme gearbeitet. 

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Themen: Digitales Arbeiten

Die Tischlerei Dreyer existiert seit 1923 und wird inzwischen in vierter Generation von Robert Dreyer geführt. Die aktuell 14 Mitarbeitenden fertigen hochwertige und individuelle Fenster aus Holz oder Holz-Aluminium, Türen, Treppen und Möbel. Mit Hilfe modernster Maschinen stellt das Unternehmen sowohl moderne als auch denkmalschutzgerechte Holzfenster und Türen nach kundenindividuellen Bedürfnissen her. Mit der Übergabe des Unternehmens an Robert Dreyer wurde auch das Thema Digitalisierung angegangen, um den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen.

Im Rahmen eines Miniumsetzungsprojekts wurde ein eintägiger Workshop mit dem Geschäftsführer zur Identifikation und Visualisierung der Kern-Geschäftsprozesse des Unternehmens durchgeführt. Nach einer Vermittlung der theoretischen Grundlagen ging es sehr schnell in die praktische Umsetzung. Gemeinsam wurde eine Prozesslandkarte mit den primären und sekundären Geschäftsprozessen des Unternehmens erarbeitet.
Im nächsten Schritt wurde vom Unternehmer das klassische Flow Chart zur Modellierung seiner Prozesse ausgewählt. Das Flow Chart lies sich von den Beteiligten schnell erlernen. An zwei Prozess-Beispielen wurde die Modellierung durchgeführt. Ergebnis waren zwei modellierte Ist-Prozesse mitnehmen, bei denen zudem direkt  Verbesserungspotenziale identifiziert werden konnten.

Für den Geschäftsführer wurde dabei vor allem auch klar, wie analog der betrachtete Prozess bisher ausgeführt wurde und welches Potenzial durch Digitalisierung allein in den betrachteten Prozessen gehoben werden kann. Mit dem Miniumsetzungsprojekt konnte die Basis für eine intensivere Auseinandersetzung mit den betrieblichen Prozessen und deren Unterstützung durch digitale Technologien gelegt werden.