Themen: Vernetzte Produktion, Digitale Geschäftsmodelle, eBusiness-Standards, Handel, Informations- und Planungssysteme, Unternehmensprozesse, Usability und User Experience, Vernetzte Wertschöpfungskette
Branchen: Land- & Forstwirtschaft, Fischerei, Handel (Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus), Industrie, Verarbeitendes Gewerbe, Energie, Handwerk und Bauen, Logistik (Transport & Verkehr), Dienstleistungen
Ort: Maarweg 133, 50825 Köln
Frau schaut auf Tablet-PC

© GS1 Germany

Zentrum in Kürze

Das Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke stärkt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) das Rückgrat für die nahe Zukunft, um in intelligent und digital unterstützten Netzwerken erfolgreich zu agieren. Zielgruppe des Zentrums sind KMU des verarbeitenden Gewerbes, produktionsnahe oder logistische Dienstleistungen sowie die Recycling- und Zirkulärwirtschaft.

Das Zentrum unterstützt KMU konkret mit folgenden Angeboten:

  • Insgesamt 15 Verbund-Digitalisierungsprojekte (davon 3 Pilot-Digitalisierungsprojekte) und deren Aufbereitung für den Transfer mit insgesamt 150 beteiligten Unternehmen
  • 5 KI-Digitalisierungsprojekte mit 20 beteiligten KMU
  • 4 Wertschöpfungslabore an den Standorten
  • Metaversum zur Vernetzung der Wertschöpfungslabore
  • Bundesweite Roadshow
  • 180 interne Veranstaltungen
  • 250 externe Veranstaltungen
  • 170 Unternehmensbesuche bei KMU

Schwerpunkte des Zentrums

Kernthemen sind vernetzte nachhaltige Wertschöpfungs- und Datenökosysteme, kooperative Geschäftsprozess- und -modellentwicklung, Kreislaufwirtschaft, Interoperabilität durch eStandards, Vertrauen durch resiliente Infrastrukturen und gemeinsame Werte. Dazu werden relevante Technologien wie Gaia-X/International DataSpaces, Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz, Internet-of-Things oder Blockchain betrachtet sowie die Rolle von Netzwerkpartnern, Ressourceneffizienz, New Work, Kompetenzentwicklung und Change-Management in KMU.

Weitere Zielsetzungen verfolgt das Zentrum in der mittelständischen Wertschöpfung und in Wertschöpfungsnetzwerken mit Themen der Künstlichen Intelligenz (KI) sowie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen des KI-Trainer-Programms „KI für KMU” sollen KMU praxisnahe KI-Unterstützungsangebote erhalten, um zu Vorreitern in diesem Bereich zu werden und KI-Technologien eigenständig anzuwenden. Die Digitalisierung als Werkzeug für nachhaltigeres Wirtschaften und Kreislaufwirtschaft stellt KMU vor besondere Herausforderungen. Ziel ist es hier, KMU zu befähigen, sich mit Blick auf die nachhaltig-digitale Transformation erfolgsversprechend auszurichten und ins Handeln zu kommen. Dazu wird gleichzeitig auf Technologien (z. B. digitaler Produktpass) und die weichen Erfolgsfaktoren abgezielt, wie z. B. Kooperation und Vertrauen.

Demonstratoren des Zentrums

  • Kreislaufwirtschafts-Guide: bestehender Demonstrator in Form einer interaktiven Webseite
  • Demonstrator zum Thema „Digitaler Produktpass”: Veranschaulicht die Anforderungen des DPP
  • eCards-Demonstrator: von einem lokalen System zu einer vernetzten Lösung
  • Online-Demonstrator zu KI & Nachhaltigkeit: Umsetzung eines Low-to-medium-fidelity-Prototyps
  • Simulationsszenario für überbetriebliches Geschäftsprozessmanagement in Wertschöpfungsnetzwerken
  • BlockFactory – Blockchain, Smart Contracting und Industrie 4.0
  • KI-basierter kollaborierender Montage-Roboter: Verdeutlicht Potenziale der Kombi von KI zur Objekterkennung und eines kollaborierenden Roboters für die Teilautomatisierung von Fertigungsprozessen
  • Machine Learning Produkterkennung: Verdeutlicht Potenziale von Machine-Learning-Verfahren für die automatisierte Objekterkennung und Qualitätsprüfung
  • Process Mining Toolkit (PMTK): Innovative Process-Mining-Lösung, die es ermöglicht, datengestützte Einblicke in Prozessen zu erhalten
  • Escape Room „Wertschöpfung vernetzt" rund um das Thema „Wertschöpfung vernetzt"

Unterstützungsangebote für Unternehmen

  • Informieren:

    • Sprechstunden, Einführungsveranstaltungen, niederschwellig zugängliche Demonstratoren
    • Entwicklungsstand aufbereiten: Themen- und Technologielandkarte mit Fakten, optional Zugang zu tiefen Fachinhalten, Kontaktangebote zu Vermittlungspersonen
    • Ideen anregen: Fokusgruppen und Vorträge
    • Beispiele guter Praxis: digitale Lernmaterialien (z. B. Success-Stories)
    • ÖA: Einbindung in Social-Media-Kampagnen und Web-Content (Checklisten, Whitepaper usw.), Pressearbeit
  • Qualifizieren:

    • Beurteilungskompetenz fördern: Kleine, in sich abgeschlossene Demonstratoren online oder bei Roadshow und Metaversum (mit oder ohne Trainer-Begleitung)
    • Beurteilungs- & Entscheidungskompetenz fördern: Workshops und Webinarreihen, wie die KI-Guides
    • Multiplikation der Maßnahmen: Lerntransfer-Nuggets
  • Umsetzen:

    • Begleitete Verbundpraxisprojekte, insbesondere mit dem Ziel der Zusammenarbeit in Wertschöpfungsnetzwerken
    • Praxisprojekte durchlaufen Workshops, tauschen sich virtuell über Metaversum aus und teilen Erkenntnisse über Framework „Unternehmerisches Wissen“
    • Sprechstunden: Virtuelle und reale Einzel-Sprechstunden
  • Vernetzen:

    • Bedarfserhebung über Befragungen von Mitarbeitenden bei KMU, Workshops mit Stakeholdern von KMU

Projektlaufzeit: 01.11.2022 - 31.10.2025

Fördersumme: 5,4 Mio. €

Projektpartner:

Das Konsortium des Mittelstand-Digital Zentrums Wert.Netz.Werke besteht aus:

  • GS1 Germany
  • dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME)
  • dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH (CCSCP)
  • dem Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT)
  • dem Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW
  • Hagen.Wirtschaftsentwicklung GmbH